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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt: Antisemitismus im Internet

Montag, 13. Oktober 2014

Das Internet ist mittlerweile das Hauptverbreitungsmedium für den neuen Antisemitismus. In den nächsten drei Jahren wird sich eine TU-Forschergruppe empirisch mit der Frage beschäftigen, wie antisemitische Inhalte über das Netz verbreitet werden – in den Social Media, den Online-Kommentarbereichen, den Chats und Foren –, welche Typen von Verbal-Antisemitismus dabei zu beobachten sind. Untersucht wird auch, inwieweit alte judeophobe Stereotype modern artikuliert, vor allem als Antiisraelismus, auftreten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert das Projekt „Antisemitismus im Internet“ mit rund 400 000 Euro. Geleitet wird es von der Antisemitismusforscherin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Fachgebiet Allgemeine Linguistik. Die Ergebnisse der Vorgängerstudie sind im Buch „Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ veröffentlicht.

tui "TU intern" Oktober 2014

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