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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt: Jüdisches Leben im Mittelalter

Donnerstag, 16. April 2015

Die Stadt Erfurt strebt den Titel „UNESCO-Welterbe“ an. Dabei rückt das sogenannte „Steinerne Haus“ in den Fokus der Wissenschaft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dafür den Projektantrag „Ein hochmittelalterlicher jüdischer Wohn- und Handelskomplex in Erfurt und seine Raumfassung“ bewilligt. In dem gemeinsamen Projekt von Dr.-Ing. Barbara Perlich vom Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin und Prof. Dr. Christoph Merzenich, Fachrichtung Konservierung und Restaurierung an der Fachhochschule Erfurt, geht es wesentlich um die Deckenbemalungen der Räume. Im ersten Obergeschoss des „Steinernen Hauses“ finde man die älteste bekannte profane Architekturfassung nördlich der Alpen, so die Wissenschaftler. Die Bauforschung sowie die beteiligten Disziplinen sollen herausfinden, wie sich das Quartier baulich entwickelt hat, wie die einzelnen Bauten in den verschiedenen Bauphasen ausgesehen haben, gegebenenfalls welchen Bewohnern die einzelnen Gebäudeteile in den verschiedenen Bauphasen zuzuordnen sind und wer die Deckenbemalung in Auftrag gegeben hat. Das „Steinerne Haus“ ist das dritte Gebäude im Erfurter Welterbe-Antrag – neben der Alten Synagoge und der Mikwe. Beteiligt am Projekt sind auch die Stadt Erfurt sowie die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg.

baugeschichte.a.tu-berlin.de

tui "TU intern" April 2015

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