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TU Berlin

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Forschung

Beschleunigung des Radverkehrs

Mittwoch, 13. Mai 2015

Die Lichtsignalanlage (LSA)-Steuerung an innerstädtischen Knotenpunkten ist vor allem auf die Belange des motorisierten Individualverkehrs oder des ÖPNV ausgerichtet. Hinsichtlich eines schnellen und haltfreien Vorankommens erhält der Radverkehr in der Regel keine besondere lichtsignaltechnische Berücksichtigung. Daraus lässt sich das Verbesserungspotenzial durch optimierende Maßnahmen in der Lichtsignalsteuerung für Radfahrende ableiten. „Ziel des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projektes ist es, am Beispiel unterschiedlicher Berliner Streckenabschnitte allgemeingültige und auf andere Strecken und Städte übertragbare Erkenntnisse zur Beschleunigung des Radverkehrs zu erarbeiten“, sagt TU-Projektleiter Martin Mroß. Der städtische Radverkehr wird dadurch weiter an Attraktivität gewinnen, weil damit auch die Reduzierung von Abgas- und Lärmemissionen verbunden ist.

Für sieben Streckenabschnitte wurden die LSA-Steuerung und der damit verbundene Verkehrsablauf unter Verwendung von Verkehrssimulationen analysiert, um Maßnahmen zur lichtsignaltechnischen Radverkehrsbeschleunigung erarbeiten zu können. Es wurde herausgestellt, welche Verbesserungen im Verkehrsablauf des Radverkehrs erzielt werden können, aber auch, welche Interoperabilität der durch besondere lichtsignaltechnische Maßnahmen beschleunigte Radverkehr gegenüber anderen Verkehrsarten aufweist. Zukünftig sollen die entwickelten Maßnahmen auf einer ausgewählten Strecke in Berlin im Pilotbetrieb umgesetzt und deren Wirkung in der Realität evaluiert werden.

tui "TU intern" Mai 2015

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