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TU Berlin

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Forschung

Gerechtere Ärzte-Verteilung

Freitag, 14. Februar 2014

Susanne Ozegowski
Lupe

Zehn Eckpunkte umfassen die Reformvorschläge von Susanne Ozegowski, die zu einer gerechteren regionalen Verteilung der Ärzte bei der ambulanten Versorgung führen sollten. Unter anderem seien der Versorgungsbedarf der Bevölkerung genauer zu bemessen, Überversorgungen durch die finanzielle Förderung von Zulassungsverzichten abzubauen und der Einsatz von Telemedizin sowie die Unterversorgung, insbesondere ländlicher Regionen, zu bekämpfen, beispielsweise durch bessere Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte. In ihrer Dissertation zu regionalen Unterschieden in der ambulanten Versorgung, die Susanne Ozegowski bei Prof. Dr. Leonie Sundmacher am TU-Fachgebiet Management im Gesundheitswesen vorlegte, untersuchte sie das Ausmaß, die Ursachen und Folgen einer Ungleichverteilung von ambulant tätigen Ärzten. Ihre Analyse ergab neben einem signifikanten Stadt-Land-Gefälle, dass Regionen mit einer schlechteren sozialen Lage eher unterversorgt sind und in den neuen Bundesländern Ärzte systematisch weniger aufgesucht werden, was aber nicht gleichbedeutend ist mit einem geringeren Bedarf. „Eine Ursache für die Ungleichverteilung ist die jetzige Bedarfsplanung. Sie schreibt ein historisches Missverhältnis fort, anstatt den tatsächlichen Versorgungsbedarf in Betracht zu ziehen“, so die 30-jährige Gesundheitswissenschaftlerin, die an der Berliner Charité Public Health studierte. Es fehle jedoch am politischen Willen, geeignete Bedarfskriterien wie die Sozialstruktur und Morbiditätsindikatoren flächendeckend zu berücksichtigen.

Sybille Nitsche "TU intern" Februar 2014

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