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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt: Publikumsemotionen in Sport und Religion

Freitag, 22. April 2016

Wie werden Emotionen im Kollektiv erzeugt, zum Beispiel bei sportlichen und religiösen Großveranstaltungen? Wie kann man körperliche und emotionale Ausdrucksformen deuten? Ein neues Forschungsprojekt am Institut für Soziologie, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt, untersucht die Ausdrucksformen von Publikumsemotionen bei solchen Veranstaltungen. Man nimmt an, dass diesen spezifische Emotionsrepertoires zugrunde liegen, die durch ein Wissen über Emotionen angeleitet und verändert werden. Im Zentrum steht die videografische und ethnografische Erforschung von Publikumsemotionen als beobachtbaren Ausdrucksformen sowie die Analyse des sie leitenden Wissens. Dabei konzentriert sich das Projekt auf religiöse und sportliche Großveranstaltungen mit ihren jeweiligen Formen von Publikumsemotionen. Untersucht werden christliche Großereignisse und solche im deutschen Profifußball. Mit Blick auf das Publikum kann dadurch auch der häufig gezogene Vergleich zwischen Religion und Sport empirisch überprüft werden. Anhand der Beschreibungen von Ausdrucksformen soll auch geklärt werden, welche Ähnlichkeiten und welche Grenzen zwischen den verschiedenen Bereichen erkennbar sind. In beiden Sphären, so die Hypothese der Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Hubert Knoblauch, gibt es Annäherungen des Emotionsrepertoires und spontane Vergemeinschaftungsformen bei sozialer und kultureller Heterogenität. Das Projekt gehört zum DFG-geförderten Sonderforschungsbereich „Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ der FU Berlin.

www.tu-berlin.de/?id=164977

pp "TU intern" April 2016

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