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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft: Ein Netzwerk, das die Privatsphäre schützt

Montag, 16. Dezember 2013

Hui Luo beschäftigt sich imit dem Grundkonflikt zwischen Mitteilungsbedürfnis und Schutz von privaten Daten

Hui Luo
Lupe

Viele Menschen bestehen auf dem Schutz ihrer privaten Daten und ihrer Privatsphäre, wenn man sie fragt. Dennoch tragen sie willig ihre privatesten Geschichten auf Servern von sozialen Netzwerken wie Facebook zusammen, das mittlerweile mehr als 26 Millionen aktive Nutzer in Deutschland zählt, und die von den Nutzern bereitgestellten Daten zu kommerziellen Zwecken nutzt. Hui Luo beschäftigt sich in seiner Master-Arbeit „True Privacy in a Peer-to-Peer Facebook“ mit dem Grundkonflikt zwischen Mitteilungsbedürfnis und Schutz von privaten Daten. Der Master-Student der Informatik am DAI-Labor der TU Berlin vergleicht bei Prof. Dr. Sahin Albayrak zunächst die Vor- und Nachteile zweier Modelle: einerseits ein soziales Netzwerk auf einer Internetseite wie Facebook, andererseits ein Peer-to-Peer (P2P)-Netzwerk. Eine P2P-Verbindung kann beispielsweise zwischen zwei Computern bestehen, die mit einem Netzwerkkabel verbunden sind. Daher sind in einem P2P-Netzwerk private Daten besser geschützt, weil sie ausschließlich auf Computern gespeichert werden, die vertrauenswürdigen beziehungsweise bekannten Personen und Freunden gehören, und nicht kommerziellen Firmen. Ein soziales Netzwerk mit wahrer Privatsphäre gibt es noch nicht. Ein solches zu schaffen, daran arbeitet Hui, und an einem ersten Prototyp der P2P-Lösung.

Claudia Hodurek "TU intern" Dezember 2013

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