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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft: Städte im Wettbewerb

Freitag, 27. Juni 2014

Nadja Berseck
Lupe

Seit der Erfindung des Word Wide Web und der damit einhergehenden Globalisierung stehen alles und jeder miteinander in Konkurrenz: Arbeitnehmer, Studierende, Unternehmen sowieso – und auch Städte. „Sie konkurrieren um Anwohner, Touristen, Fördermittel, Investoren und Know-how“, sagt Nadja Berseck, „und deshalb stehen sie vor der Aufgabe, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Städten aufzubauen.“ Aber wie geht das? Genau das ist das Thema der Dissertation von Nadja Berseck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Strategische Führung und Globales Management. Ausgehend von der Annahme, dass nicht allein der Besitz von wettbewerbsrelevanten Ressourcen über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet, sondern vor allem der effiziente Umgang mit ihnen, also das Management der Ressourcen, will die 28-jährige Wirtschaftswissenschaftlerin ein Prozessmodell entwickeln. Dieses Modell soll erstens Städten ermöglichen, jene für den Wettbewerb strategisch bedeutsamen Standortfaktoren zu ermitteln, und zweitens erklären, wie die einen Standort charakterisierenden Ressourcen optimal eingesetzt werden sollten. „Mit dem Modell könnten dann Stadtprofile erstellt werden, die den Städten zur Identifikation des eigenen Handlungs- und Steuerungsbedarfs dienen. Außerdem könnten Strategien entwickelt werden, um städtische Geschäftsmodelle zu erarbeiten“, sagt Nadja Berseck. Sie hat dabei die Klein- und Mittelstädte im Blick, da 56 Prozent der europäischen Stadtbevölkerung in ebendiesen leben.

Sybille Nitsche "TU intern" Juni 2014

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