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Bioanalytik: Juri Rappsilber leistet Pionierarbeit

Prof. Dr. Juri Rappsilber, Einstein-Professor an der TU Berlin
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Mit einer finanziellen Berufungsunterstützung der Einstein Stiftung Berlin konnte die Technische Universität Berlin Prof. Dr. Juri Rappsilber für die Professur Bioanalytik gewinnen. Damit besetzt er eine von drei neuen Einstein-Professuren an der TU Berlin. Die Einstein-Professuren sind ein neues Förderinstrument der Einstein Stiftung Berlin, um internationale Spitzenkräfte in Wissenschaft und Forschung für den Standort Berlin zu gewinnen.

Ein herausragendes wissenschaftliches Profil in der massenspektrometrischen Proteomanalyse, erstklassige Drittmitteleinwerbung, eine eindrucksvolle Publikationsliste und exzellente internationale Erfahrungen charakterisieren die Vita von Professor Juri Rappsilber. Erst vor eineinhalb Jahren hat er an der Universität von Edinburgh eine Professur für Proteomics angetreten. Nun kommt er als Einstein-Professor zurück nach Berlin, denn an der TU Berlin hatte der junge Wissenschaftler 1995 sein Diplom in Chemie erworben, bevor ihn anschließend seine Forschungen nach Glasgow (Strathclyde University), Boston (Harvard Medical School), Heidelberg (EMBL), Frankfurt (Wolfgang Goethe Universität) und Mailand (IFOM) führten. 2009 wurde Professor Rappsilber Senior Research Fellow des Wellcome Trust und übernahm 2010 eine Professur für Proteomik an der University of Edinburgh.

Einschlägige Veröffentlichungen in renommierten Zeitschriften dokumentieren die außergewöhnliche wissenschaftliche Entwicklung des jungen Chemikers in den vergangenen Jahren. Im Zentrum seiner Arbeiten steht der methodische und applikative Einsatz von Protemik zur Konformation und Interaktionsdynamik von komplexen Systemen und Chromatin-assoziierten Prozessen. Seine Arbeiten zur Strukturaufklärung von Protein-Komplexen besitzen Pioniercharakter. Neben der Forschung verspricht sich die TU Berlin auch in der Lehre eine Bereicherung des Angebots.

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, zur Berufung von Professor Dr. Rappsilber: „Er ist für das biotechnologische Institut unserer Universität geradezu prädestiniert. Neben den Interaktionen innerhalb des Instituts bieten sich zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten in der Universität und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Berliner Wissenschaftsstandortes an. Ich freue mich, dass wir dank der Unterstützung durch die Einstein Stiftung den international umworbenen jungen Kollegen für uns gewinnen konnten.“

Der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung, Prof. Dr. Martin Grötschel, kommentiert Professor Dr. Rappsilbers Wechsel nach Berlin: „Dass sich Juri Rappsilber für die Einstein-Professur an der Technischen Universität entschieden hat, unterstreicht zum einen die Attraktivität und das Ansehen, dass die Berliner Wissenschaft auch international genießt. Zum anderen lässt sich an der erfolgreichen Berufung auch die durch die Einstein Stiftung gestärkte Wettbewerbsfähigkeit Berlins ablesen, denn ein Wellcome Center, an dem Kollege Rappsilber derzeit beschäftigt ist, bietet zweifellos hervorragende Arbeitsbedingungen. Ihn von dort nach Berlin zu holen, ist ein schöner Erfolg, den die TU Berlin und die Einstein Stiftung gemeinsam erreicht haben.“

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Stefanie Terp
TU Berlin
Pressesprecherin
Tel.: 030/314-23922

Christian Martin
Einstein Stiftung Berlin
Koordinator Kommunikation und Entwicklung
Tel.: 030/20370-248

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