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TU Berlin

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Gleichstellung: DFG vergibt erneut Bestnote an TU Berlin

Donnerstag, 04. Juli 2013

Medieninformation Nr. 149/2013

Erneut bekam die TU Berlin für ihre Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards die höchste Bewertung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Universität habe es geschafft, ihr Profil im Bereich der Gleichstellung weiter zu schärfen und sich für die Zukunft im nationalen und internationalen Wettbewerb erstklassig zu positionieren, heißt es in dem Abschlussbericht. Nach Einschätzung der Arbeitsgruppe der DFG verfügt die TU Berlin über ein überzeugendes Gesamtkonzept mit gut implementierten strukturellen sowie personellen Maßnahmen. Gleichstellung sei durchgängig in der gesamten Organisation ein wichtiges Thema, und Strukturen seien von der klaren Zuordnung auf Leistungsebene bis in die Fakultäten hinein etabliert. Bereits im Jahr 2011 bescheinigte ihr die DFG die höchste Stufe bei der Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards.

Mit der nun auch über das Jahr 2013 hinaus verstetigten „Plattform für die Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ (PUG) verfügt die TU Berlin über eine zentrale Steuerungsinstanz. In den vergangenen zwei Jahren konnten weitere Instrumente oder organisatorische Strukturen universitätsweit kommuniziert und etabliert werden. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung eines Gleichstellungscontrollings. Auch im neuen Zukunftskonzept für die Jahre 2013 bis 2020 hat die Gleichstellungspolitik einen hohen Stellenwert.

„Es ist uns gelungen, einen ganzheitlichen Wandel und die Vision einer gleichstellungsorientierten Universität voranzutreiben. Um alle zentralen und dezentralen Akteure zum Thema Gleichstellung universitätsweit stärker zu verzahnen, haben wir horizontale und vertikale Steuerungsmechanismen installiert. Daraus entstehen Synergieeffekte, mit denen wir für einzelne Fachkulturen passgenaue Maßnahmen entwickeln können. Damit beziehen wir die gesamte Universität in die Umsetzung der Gleichstellungsziele ein“, umschreibt TU-Kanzlerin Prof. Dr. Ulrike Gutheil die Entwicklung an der TU Berlin. Sie koordiniert alle universitätsweiten Gleichstellungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit dem TU-Präsidium, der Zentralen Frauenbeauftragten und den Fakultäten.

In den nächsten Jahren stehen eine Verstetigung und eine noch stärkere Institutionalisierung der bisherigen Strukturen an. Zudem erfolgt eine systematische Integration von Gleichstellungsaspekten in die Berufungsplanung. Hierdurch soll die Basis für eine Erhöhung des Frauenanteils auf professoraler Ebene geschaffen werden.

Beispiele für die zahlreichen Maßnahmen sind flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungsangebote, unterschiedliche Programme für die Anwerbung von Schülern, insbesondere Schülerinnen, Mentoringangebote für Studierende, aber auch ein gleichstellungsorientiertes Finanzmanagement oder neue Förderlinien für Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Neben der Bewertung durch die DFG kann die TU Berlin weitere Erfolge vorweisen: Sowohl das „Total E-Quality-Prädikat“ für beispielhaftes Handeln im Sinne von Chancengleichheit als auch das „audit familiengerechte hochschule“ wurden ihr bereits zweimal hintereinander verliehen. Erst im April bescheinigte ihr das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of Excellence and Science CEWS) unter allen deutschen Hochschulen den ersten Platz im „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2013“.

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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