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Lehrveranstaltungen
In der Regel finden Lehrveranstaltungen im Wochenturnus statt, die meisten sind zweistündig, so dass Sie zum Beispiel eine bestimmte Vorlesung immer dienstags von 10 bis 12 Uhr haben. Daneben gibt es aber auch Veranstaltungen, die mehrere Stunden dauern - Laborpraktika zum Beispiel - oder der Dozent wählt einen 14-tägigen Rhythmus; auch Kompaktveranstaltungen kommen vor, dabei wird der Lehrstoff an aufeinander folgenden Tagen ganztägig vermittelt.
Universitäre Lehrveranstaltungen unterscheiden sich aber auch in der Form der Wissensvermittlung stark:
Vorlesungen
Vorlesungen sind Fachvorträge von Dozentinnen und Dozenten vor beliebig vielen Zuhörerinnen und Zuhörern, in denen der Lehrstoff dargestellt wird. Hauptaufgabe für Sie ist das Zuhören und Mitschreiben. Oft wird ein Skript mit dem Inhalt der Vorlesung herausgegeben.
Übungen, Seminare, Kurse
Übungen, Seminare, Kurse sind kleinere Veranstaltungen, in denen eine feste Gruppe von Teilnehmenden den Vorlesungsstoff vertieft (Übung), bestimmte Fertigkeiten oder Fachmethoden erwirbt (Kurse) oder zu einem Spezialthema Wissen erarbeitet (Seminar). Übungen und Kurse werden in der Regel von Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Seminare meist von ProfessorInnen geleitet.
Tutorien
Als Tutorien werden Übungsgruppen (von bis zu 30 Teilnehmern), bezeichnet, die unter Leitung dafür bezahlter erfahrener Studierenden den Tutorinnen oder Tutoren, der Einübung von Fertigkeiten oder der Durchdringung des Lehrstoffs dienen.
Arbeitsgruppen, Arbeitsgemeinschaften
Keine Lehrveranstaltungen, aber eine sinnvolle Ergänzung vor allem zu Vorlesungen sind privat organisierte Arbeitsgruppen - am besten drei bis fünf Studierende - in denen Sie Hausaufgaben bearbeiten und sich auf Klausuren vorbereiten.
Praktika
In (Labor)-Praktika, die in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern eine große Rolle spielen, werden mit Hilfe von (Labor-) Experimenten gesetzmäßige und methodologische Zusammenhänge vermittelt. (Nicht zu verwechseln mit Betriebspraktika, die in einem Betrieb außerhalb der Uni stattfinden.)
Projekte
Projekte sind Lehrveranstaltungen, in denen kooperative Arbeitsformen eingeübt werden, wie sie auch in der beruflichen Praxis eine Rolle spielen. Vor allem dienen Projekte dazu, Planungs- und Realisierungsprozesse bis zum Ende durchzuspielen, daher erstrecken sie sich oft über mehrere Semester.
Integrierte Lehrveranstaltungen
Integrierte Lehrveranstaltungen vereinigen unterschiedliche Lehr- und Unterrichtsformen.
Exkursionen
In vielen Fächern finden Exkursionen statt, längere oder kürzere Studienfahrten, die den Lehrstoff durch die unmittelbare Anschauung in der Praxis ergänzen sollen.
Doktoranden-Colloquium
Eine Lehrveranstaltung im Promotionsstudium ist das Doktoranden-Colloquium. Colloquien sind Vortragsreihen zu bestimmten Forschungsgebieten mit anschließender Diskussion.
Innovationstutorien, Projektwerkstätten
Eine Besonderheit der TU Berlin ist das “Tutorenprogramm für fachliche und didaktische Innovationen”. Hier können Studierende in “Innovationstutorien” und “Projektwerkstätten” selbstbestimmt und selbständig sowohl praxis- als auch forschungsorientiert eigene Themen und Projekte bearbeiten. Dazu werden finanzielle Mittel für studentische Tutoren, die die Gruppen anleiten, bereitgestellt. Auch Sie könnten eine Projektwerkstatt konzipieren und leiten! Die Themen sollen sich am Leitbild einer sozial nützlichen, umweltverträglichen Wissenschaft und Technik orientieren.
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