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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Respektvoll, sicher und sensibel: Im (virtuellen) Lehralltag diskriminierenden Konflikten vorbeugen, sie erkennen und deeskalierend damit umgehen.

WWB-Bereich | Lernfeld

Lehren und Lernen | Vertiefungslehrmodul

Ausgangspunkt

Gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen werden nicht zuletzt durch die Pandemie verschärft und auch in virtuellen Lernumgebungen sichtbarer. Lehrende sind noch stärker gefordert, den Studierenden mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Voraussetzungen gerecht zu werden.

Doch es ist eine Chance, ein diskriminierungssensibles und gleichberechtigtes Lehr- und Lernumfeld sowohl zwischen Dozierenden und Studierenden als auch zwischen den Studierenden untereinander zu schaffen! Wie das trotz der eingeschränkten Möglichkeiten und Herausforderungen auch online gelingen kann, behandeln wir an Ihren Lehrpraxis-Beispielen.

Ziel

  • sowohl die (oft unbewusste und nicht intendierte) Diskriminierungs“involviertheit“ im eigenen Lehrverhalten, als auch die von Studierenden untereinander bzw. bestimmten Studierendengruppen gegenüber, zu erkennen,
  • diese Involviertheit aus einer (selbst-)mitfühlenden, wie auch selbstsicheren diskriminierungsreflektierten Haltung heraus zu thematisieren,
  • und aus einem Set von konstruktiven, ausgleichenden oder deeskalierenden Umgangsstrategien die situativ angemessene Vorgehensweise auszuwählen und gekonnt einsetzen zu können, um (diskriminierenden) Konflikten in Lehre, Prüfung und Sprechstunden vorzubeugen, bzw. diese zu moderieren.

Inhalt

Tag 1: Sensibilisierung für Diversität und Diskriminierungsrisiken als Gelingensfaktor für gute Lehre

  • Corona und E-Lehre bedingte diskriminierende Situationen im Seminar- und Gesellschaftskontext
  • Anwendung und Geltungsbereich des AGG und Landes-Antidiskriminierungsgesetzes
  • Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten, sowie Maßnahmen im Rahmen der Diversitätsstrategie an der TUB

Tag 2: Respektvoll, sicher und sensibel Diskriminierung in der (virtuellen) Lehrveranstaltung vorbeugen und intervenieren

  • diskriminierungssensible Reaktionen, Möglichkeiten der Positionierung aufzeigen und anhand eigener Beispiele ausprobieren
  • Selbstmitgefühl und -wirksamkeit stärken
  • diskriminierungsreflektierte Haltung entwickeln
  • diversitätssensibilisierte mündliche Bild- und Textsprache im Lehrkontext anwenden sowie entsprechende Kritikfähigkeit entwickeln

Methoden

Holistische und interaktive Übungen, die auch über den Bildschirm funktionieren, kollegiale Fallberatung, Input-Referate, Austausch in virtuellen Kleingruppen; Reflektionstagebuch bis zum 2. Termin: Erforschung der eigenen Involviertheit und kritische Reflektion des eigenen pädagogischen Handelns.

In ISIS | moodle werden Kurs-Materialien und zwischen den Präsenzterminen optional wöchentlich kurze Anregungen für die diskriminierungsreflektierte Lehralltagserforschung bereitgestellt, sowie auf Wunsch ein Austausch ermöglicht (pauschaler Aufwand: 4 Stunden). Max. Teilnehmer*innen: 20.

Hinweis

Der Kurs richtet sich an Lehrende mit Interesse an Methoden zur Gestaltung eines gleichberechtigten Lernumfelds und Intervention bei (diskriminierenden) Konflikten on- und offline.

Kursinformationen
Kursnummer
LM 10V
Datum
Mo, 02.11.2020, 09.30-12.30 Uhr
Fr, 22.01.2021, 09.30-12.30 Uhr
inkl. optionale Online-Phase
Umfang
4 Stunden, 12 Arbeitseinheiten à 45 min
Format
Online-Kurs. Teilnehmende erhalten die Zugangsdaten vor dem Kurs per E-Mail.
Tools
Zoom. Teilnehmende, die sich vor dem Kurs fit machen wollen für den Umgang mit Zoom, sind eingeladen, unseren Praxisblog zu besuchen.
Kursleitung
Lena Katharina Saenger

Input durch AGG-Beauftragten der TU Berlin,
Gastbeitrag Anna Schreiner, TU Berlin-Referentin für Frauenförderung und Gleichstellung
Kurssprache
Deutsch
Gebühren
Der Kurs ist kostenlos für alle Mitarbeiter*innen, Lehrbeauftragten, immatrikulierte Promovierende der TU Berlin sowie Nachwuchswissenschaftler*innen der HU, FU, Charité. Falls Sie nicht diesen Personengruppen angehören, wenden Sie sich bitte an wwb@zewk.tu-berlin.de, um sich unverbindlich über die Kosten der einzelnen Kurse für Externe zu informieren.
Voraussetzungen
Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, Beispiele, Erfahrungen sowie Situationen aus dem eigenen Lehrkontext einzubringen, um diese im Kurs zu besprechen.

Teilnehmende halten bitte einen Laptop/ PC mit Video- und Audio-Funktion bzw. Webcam und Headset bereit. Im Idealfall ein mit Kamera ausgestattetes Endgerät, um die Anonymität im Sinne eines vertrauensvollen Austausches zu reduzieren.

Abschluss
Bei erfolgreicher Teilnahme stellen wir eine Teilnahmebescheinigung aus.
Zertifikat
Anrechnung auf das hochschuldidaktische TU Zertifikat.

Bitte nutzen Sie für die Kursanmeldung das folgende Formular. Sollten Sie vorab Fragen zum Kurs haben, dann wenden Sie sich bitte direkt an Dr. Monika Rummler.

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an .

Kursanmeldung

Ihre verbindliche Teilnahme ist für uns sehr wichtig. Zum einen entstehen uns hohe Kosten durch die Kurse, zum anderen planen wir viele Gruppenarbeiten und arbeiten interaktiv mit Ihnen. Sollten Sie kurzfristig verhindert sein oder nicht die gesamte Kurszeit anwesend sein können, geben Sie uns bitte schnellstmöglich Bescheid, damit wir den Platz an weitere Interessent*innen vergeben können. Bei mehrfachem unentschuldigtem Fehlen behalten wir uns vor, Sie von weiteren Kurs-Angeboten der ZEWK auszuschließen.

Bitte helfen Sie mit Ihren Angaben, unser Programm adressatenorientiert weiterentwickeln zu können. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Kursanmeldung Respektvoll, sicher und sensibel: Im (virtuellen) Lehralltag diskriminierenden Konflikten vorbeugen, sie erkennen und deeskalierend damit umgehen.

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