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Ramanspektroskopie an Lebensmitteln
Im interdisziplinären BMBF-Projekt Fresh- Scan setzen wir die Raman-Spektroskopie ein, um die Qualität des Fleisches nicht-invasiv, d. h. durch die Verpackung hin- durch, entlang der gesamten Produktions- kette vom Schlachthof bis zum Endver- braucher untersuchen zu können.
Die Notwendigkeit solcher wissenschaft- licher Untersuchungen begründet sich nicht zuletzt aus den zahlreichen Fleisch- skandalen („Gammelfleisch“) der letzten Jahre.
Für Feldtests wird von uns ein tragbarer Laserscanner („Laserpistole“) entwickelt, bei dem eine 671 nm Mikrosystem- Laser- lichtquelle vom FBH in unserer Raman- optode integriert ist. Die gestreuten Raman-Stokes-Photonen werden faseroptisch in einer Auswerteeinheit detektiert und mittels PC statistisch ausgewertet.
In Abhängigkeit von der Lagerdauer messen wir z. Zt. an Koteletts vom Schwein (Musculus longissimus dorsi) Raman-Spektren, einen „Fingerabdruck auf Molekül- ebene“, der die Information über die Veränderungen im Fleisch liefert.
Unsere FreshScan Partner:
- Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V. (ATB)
- Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)
- Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM)
- Max Rubner-Institut (MRI)
- TUB-Mikroperipherik
Raman spectroscopic investigation of pork chops (M. long. dorsi) for in-situ characterization of the meat quality
H. Schmidt, J. Blum, K. Sowoidnich, R. Scheier, H.-D. Kronfeldt
Mitteilungsblatt der Fleischforschung Kulmbach 47, Nr. 181, 145-150 (2008)
How Safe is Your Meat? Spectroscopy Knows - A diode laser and Raman sensor system for in situ quality control
B. Sumpf, H. Schmidt, M. Maiwald, and H.-D. Kronfeldt
photonics.com - 7/30/2008
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