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ExzellenzinitiativeHuman-Centric Commmunication Cluster (H-C3)

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Eingereichte Forschungsprojekte

Systeme, die sich selbst heilen - Human-Centric Commmunication Cluster (H-C3)

Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation
Deutsche Telekom AG. Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation
Lupe

Kommunikation spielt für die Gesellschaft eine ähnliche Rolle wie das Nervensystem für den Menschen. Ziel des Exzellenzclusters ist es, Menschen, egal aus welcher Bildungs- oder Sozialschicht, Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Paradigmen der Kommunikation.

Heute greift der Mensch auf bereits erstellte Formen (Dokumente, Sprach- oder Videoaufnahmen) von Informationen zurück. Eine elektronische Erfassung oder das zur Verfügung stellen von neuen Inhalten ist nicht einfach. Oftmals nutzt man daher bereits erstellte Inhalte. Künftig sollten jedoch die Informationen automatisch erfasst werden und – unabhängig von deren Form – automatisch durchsuchbar sein. Dem Menschen sollten – ohne sein aktives Zutun - stets ortsabhängige, personen- und aufgabenorientierte Inhalte zur Verfügung gestellt werden, und zwar in einer Form, die den gerade genutzten Endgeräten und der aktuellen Situation angepasst ist.

Intuitive Bedienbarkeit ist dabei fundamental: Um heute mit einem Freund Kontakt aufzunehmen, muss man sich erst für die Form der Information (zum Beispiel Telefonat oder E-Mail oder Info im Sekretariat) entscheiden und dann alle "Adressen", beispielsweise mehrere Telefonnummern, mühselig abklappern. In Zukunft würde man einfach sagen: Günther, melde dich dringend - DER Günther wird schon erreicht werden! Intuitive Bedienbarkeit, aber auch Sicherheit der Daten müssen gewährleistet werden.

Das zukünftige System muss die Kontinuität der Versorgung, auch bei Katastrophen oder böswilligen Angriffen, sicherstellen, doch gleichzeitig gesetzliche Bestimmungen sowie Datenschutzaspekte berücksichtigen. Es muss daher "selbstkonfigurierend" und selbstheilend sein. Die technischen Aspekte werden durch zahlreiche Fachgebiete der Elektrotechnik und Informatik, unterstützt durch Physik und Mathematik, abgedeckt. Ökonomen, ein Soziologe und ein Mediengestalter von der Universität der Künste ergänzen das Team.

Viele der Beteiligten wurden gemeinsam mit zehn außeruniversitären Forschungsinstituten berufen - diese Institute bilden eine bedeutende Komponente des Clusters H-C3: Eine enge Kooperation mit der Industrieforschung - symbolisiert durch die an der TU Berlin eröffneten Telekom Laboratories mit vier Stiftungsprofessuren - ergänzt das Bild.

An der Initiative sind über 50 Fachgebiete, vorrangig aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, sowie 11 außeruniversitäre Forschungsinstitute beteiligt.

 

Sprecher

Prof. Dr.-Ing. Adam Wolisz
Tel.: +49 (0)30 314-22911

www.tkn.tu-berlin.de/~wolisz/wolisz.html
www.h-c3.org
Lesen Sie auch:
Das intelligente Informationsnetz
(Artikel der Berliner Morgenpost vom 7.11.2005)
„Wir nutzen intensiv die großen Netzwerke“
(Artikel im Tagesspiegel vom 28.4.2006)

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