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Antragsskizzen, die nicht in die nächste Runde gelangt sind:
Graduiertenschule zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Integrated University and Research Institution PhD Studies - Physics and Technology (InTUri)
Vernetzung heißt das Zauberwort

- TU Berlin/Böck. Professor Christian Thomsen (l.), einer der beiden Projekt-Koordinatoren, mit seinem Mitarbeiter Jan-Hindrik Schulze

- © TU Berlin/Böck
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät Naturwissenschaften und Mathematik der TU Berlin wollen sich erneut am Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern beteiligen. Nachdem in der ersten Ausschreibungsrunde TU-Chemiker mit einem Forschungscluster im Bereich der Katalyse und TU-Mathematiker mit der „Berlin Mathematical School“ gestartet waren, legten nun die TU-Physiker ihr Konzept für eine Nachwuchsförderung vor. „Mit der Graduiertenschule ‚Integrated University and Research Institution PhD Studies - Physics and Technology’ soll die enge Verzahnung der TU Berlin mit den außeruniversitären Instituten in der Region Berlin noch stärker für die wissenschaftliche Qualifikation des Forschernachwuchses genutzt werden“, erläutert der designierte Sprecher Prof. Dr. Christian Thomsen, der gleichzeitig Dekan der Fakultät ist.
Beabsichtigt sind so genannte Tandem-Promotionen in der Physik, die sowohl Einblick in die universitäre wie auch außeruniversitäre Forschung erlauben sollen. Ein weiterer Bestandteil ist ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt des Promotionsstudierenden.
Entsprechend den Kompetenzen der beteiligten Partner werden die Schwerpunkte in den Bereichen Festkörperphysik der Nanostrukturen, Höchstfrequenz in Optik und Elektrotechnik, Extreme Röntgenoptik und Bildgebung im Nanometerbereich sowie Kontrolle nichtlinearer Systeme liegen. Die Beteiligung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin mit je einem Promotionsprojekt garantiert dabei einen unmittelbaren universitären Austausch über die entwickelten Methoden und Strukturen für Promotionsstudien.
„Besonderes Augenmerk wollen wir auch auf die Gewinnung von qualifizierten Frauen legen. Wie in vielen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern ist der Frauenanteil auch in der Physik sehr niedrig. In den vergangenen Jahren gab es zwar eine erfreuliche Entwicklung bei den Zahlen der Studienanfängerinnen. Sieht man aber weiter auf die Besetzung von Professuren, so ist der Anteil an Frauen verschwindend gering“, so Christian Thomsen. Hier sollen für die geplante Graduiertenschule langfristige Werbestrategien auch im Ausland und ein Qualitätssicherungssystem helfen.
Koordinatoren
Institut für Festkörperphysik der TU Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23187
E-Mail-Anfrage
www.physik.tu-berlin.de/institute/IFFP/
Institut für Theoretische Physik der TU Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-24255
E-Mail-Anfrage
wwwitp.physik.tu-berlin.de
