Inhalt des Dokuments
Master (Energie- und) Gebäudetechnik
Studiengangsprofil
Der durchschnittliche Europäer verbringt ca. 90% seines Lebens in Gebäuden, Kraftfahrzeugen, Bahnwagons und Flugzeugen. Die technische Gestaltung dieser Lebensräume gewinnt in Bezug auf Innenklima, Beleuchtung und Raumakustik an wirtschaftlicher Bedeutung, da die Nutzerinnen und Nutzer in zunehmendem Maß eine behagliche Umgebung fordern. Außerdem senken behagliche Umgebungsbedingungen das Krankheits- und Unfallrisiko und die Produktivität am Arbeitsplatz wird erhöht. Parallel zur Steigerung der Lebensqualität ist eine Verbesserung der Lebensräume deshalb auch volkswirtschaftlich erstrebenswert.
Die beschränkten fossilen Energieressourcen erfordern energieeffiziente Systemlösungen für die Klimatisierung und Beleuchtung von Lebensräumen. Natürliche Potentiale und regenerative Energiequellen müssen durch eine integrale Planung optimal genutzt werden, da beispielsweise für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden zurzeit mehr als 30% der gesamten Primärenergie in Deutschland eingesetzt werden.
Aufbauend auf den Grundlagen des Bachelorabschlusses liegen die Schwerpunkte der Ausbildung für den Masterstudiengang in einer Vertiefung der Kenntnisse in den Bereichen Heiz- und Raumlufttechnik sowie Lichttechnik, technische Akustik oder regenerative Energien. Neben einem integralen Planungsansatz für die technische Gestaltung von Lebensräumen werden experimentelle und numerische Methoden für wissenschaftliche Aufgabenstellungen vermittelt.
Die Verknüpfung zwischen energetischen und gebäudetechnischen Schwerpunkten mit zusätzlichen fachübergreifenden Modulen und der Freien Wahl führt zu einem ganzheitlichen Ansatz, der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist und die Bedürfnisse der Industrie abdeckt.
Informationsmaterial zum MSc (Energie- und) Gebäudetechnik
Der Master Energie- und Gebäudetechnik wurde zum Wintersemester 2011/12 umbenannt in Master Gebäudetechnik und hat zugleich eine neue Studien- und Prüfungsordnung erhalten.
Für vor dem Wintersemester 2011/12 immatrikulierte Studierende ändert sich hierdurch jedoch nichts, sie können weiterhin nach der Studien- und Prüfungsordnung von 2009 studieren.
- Studien- und Prüfungsordnung 2009 (PDF, 235,7 KB)
- Studien- und Prüfungsordnung 2011 (PDF, 97,7 KB) (gilt ab WS 2011/12)
- Modulkatalog WS 2012/13 (PDF, 7,8 MB)
- Modulkatalog SS 2013 (PDF, 6,6 MB)
- Studienverlaufsplan (Beginn Wintersemester) (PDF, 12,9 KB)
- Studienverlaufsplan (Beginn Sommersemester) (PDF, 12,9 KB)
- Praktikumsrichtlinien (PDF, 37,4 KB)



