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TU Berlin

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Habilitationen

Die Habilitation ist die Erlangung der Lehrbefähigung an einer wissenschaftlichen Hochschule. Sie ist vor allem für Wissenschaftler/innen von Bedeutung, die eine Hochschullaufbahn anstreben, da die Habilitation traditionell Voraussetzung für die Einstellung als Professor/in ist. Mit der Änderung des Hochschulgesetzes (Einführung von Juniorprofessuren) ist die Habilitation nicht mehr Regelvoraussetzung für die Hochschullehrerlaufbahn. Für eine Prognose, ob eine Habilitation künftig an Bedeutung verlieren wird, ist es aus unserer Sicht noch zu früh.

Die Habilitation wird in einem durch die Habilitationsordnung geregelten Prüfungsverfahren erworben. Formale Voraussetzung für die Habilitation sind ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss und die Promotion. Inhaltliche Voraussetzungen sind hinreichende Leistungen in der Lehre (nachgewiesen durch selbständige Lehrtätigkeit) und in der Forschung (nachgewiesen durch eine umfassende Monographie oder durch bereits publizierte Forschungsergebnisse). Habilitierte Wissenschaftler/innen können die Verleihung der Lehrbefugnis beantragen und damit den Status eines Privatdozenten oder einer Privatdozentin (PD) erlangen. Privatdozent/inn/en sind verpflichtet, regelmäßig Lehrveranstaltungen durchzuführen (gegen ein kleines Unterrichtsgeld). Die Lehrverpflichtung beträgt zur Zeit 2 Semesterwochenstunden pro Jahr. Sie erwerben durch die Privatdozentur das Mitgliedschaftsrecht an der Universität und damit bestimmte Rechte bei der Mitwirkung in der Akademischen Selbstverwaltung, bei der Mitwirkung in Prüfungsverfahren und bei der Nutzung von Universitätseinrichtungen.

Ansprechpartnerin

Frau Barbara Engel

Raum: MAR 6.031
Sekr.:  MAR 6-4

Tel.:    +49 (0)30 314 73248
E-Mail:

Marchstr. 23
10587 Berlin

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