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TU Berlin

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Forschung

Patente Universität

Montag, 18. Juni 2007

Strahlen mit Schnee

Finden Wissenschaftler die Lösung für ein Problem, die einen bedeutenden Abstand zum Stand der Technik hat und auch noch gewerblich anwendbar ist, dann hat man es mit einer Erfindung zu tun. Seit 2001 betreibt die TU Berlin mit der ipal GmbH eine aktive Patentierungs- und Verwertungspolitik. TU intern stellt einige Erfindungen, Patente und Verwertungserfolge der TU Berlin vor.

Lupe

Das Strahlen mit festem Kohlendioxid, sogenanntem Trockeneis, hat zahlreiche Vorteile. Durch die Kombination mehrerer Wirkmechanismen können sowohl sensible Oberflächen wie Leiterplatten gereinigt als auch harte Keramikschichten entfernt werden. Bislang wogen die Vorteile des CO2-Schneestrahlens - leichte Lagerfähigkeit des CO2, gute Automatisierbarkeit - die Nachteile - Kostenintensität, geringe Strahlleistung, hoher CO2- und Druckluftverbrauch - auf.

Eine neu am Institut für Werkzeugmaschinen- und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin entwickelte Strahldüse erlaubt nun durch flexible Variation von Strahldruck und CO2-Einsatz, die Abrasivität über die Partikelanzahl und -größe zu steuern. Das lässt ein ökonomisches Strahlen bei hoher Strahlleistung zu, während der geringe Druckluftverbrauch den Anschluss an übliche Werkstattdruckluftnetze ermöglicht. Das Strahlbild ist reproduzierbar, durch die kompakte Bauform kann die Düse auch in bestehende Maschinen und Anlagen integriert werden. Die Erfindung von Prof. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann und Dipl.-Ing. Robert Veit wurde zum Patent angemeldet.

Quelle: "TU intern", 6/2007

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