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TU Berlin

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Forschung

Patente Universität

Montag, 16. Juli 2007

Der gewisse Drall

Eine Erfindung ist die Lösung für ein Problem, die einen bedeutenden Abstand zum Stand der Technik hat und auch noch gewerblich anwendbar ist. Seit 2001 betreibt der Servicebereich Kooperation Patente Lizenzen (KPL) der TU Berlin mit der ipal GmbH eine aktive Patentierungs- und Verwertungspolitik.  TU intern stellt einige Erfindungen, Patente und Verwertungserfolge der TU Berlin vor.

Für die medizinische und biotechnische Analyse haben sich konventionelle Zytometer etabliert, die den Durchfluss einer Probenlösung messen. Zellen aus der Suspension, die untersucht werden soll, werden einzeln an einer optischen oder elektrischen Messstelle vorbeigeführt, analysiert und gezählt. Dafür müssen sie vorher in einen schneller fließenden "Hüllstrom" eingeleitet werden (hydrodynamische Fokussierung).

Derzeit werden Analysechips mit Mikrostrukturen als kostengünstige, nicht verschleißbare und rasch austauschbare Einwegprodukte hergestellt. Im Rahmen seiner Dissertation hat Dr.-Ing. Janko Theisen gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Schmidt am Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik, Fachgebiet Mikro- und Feingeräte, den Prototypen eines neuartigen 3-D-mikrostrukturierten Durchflusszytometers entwickelt, der eine bessere räumliche Fokussierung des Probenstroms ermöglicht. Auch die Gestaltung der Bauteile ist besonders vorteilhaft. Die Auslässe für den Hüllstrom sind versetzt angeordnet. Dadurch bekommt der Probenstrom einen schraubenförmigen Drall und ermöglicht eine gleichmäßigere Fokussierung als bei einer spiegelsymmetrischen Anordnung.

Die Erfindung wurde in Deutschland zum Patent angemeldet.

Die ipal gibt einen neuen Quartals-Newsletter für Erfinder heraus, in dem unter anderem aktuelle Erfindungen vorgestellt werden und Patentanwälte zu aktuellen Fragen rund um das Patentwesen informieren. Die erste Rubrik "5 Fragen an den Experten" behandelt die Patentierung von softwareimplementierten Erfindungen, die sogenannte "Software-Patentrichtlinie".
Quelle: "TU intern", 7/2007

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