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Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften

Matheon eye.
Lupe [1]

An der Fakultät II sind neben der Mathematik auch die Disziplinen Physik und Chemie beheimatet. Exzellente wissenschaftliche Leistungen sowohl in der Grundlagen- als auch in der anwendungsorientierten Forschung prägen die Fakultät.

Mathematik ist ein jahrtausendealtes Kulturgut und gleichzeitig ein aktueller, vielfältiger Lehr- und Forschungsgegenstand. Sie hat sich mittlerweile zu einer Schlüsseltechnologie des Informationszeitalters entwickelt. Eine große technische Universität wie die TU Berlin bietet hierbei besondere Chancen für die Kooperation zwischen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen und mathematischer Grundlagenforschung. An dieser Schnittstelle lehren und forschen die Mathematikerinnen und Mathematiker der TU Berlin und entwerfen Lösungsansätze als Antwort auf immer komplexer werdende Probleme in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Die Beteiligungen an Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstreichen das hohe Niveau des Instituts für Mathematik. Darüber hinaus kommt ihm eine tragende Rolle für das DFG-Forschungszentrum "MATHEON– Mathematik für Schlüsseltechnologien" und die durch die Exzellenzinitiative geförderte "Berlin Mathematical School" (BMS) zu. Die beiden großen fachlichen Netzwerke sind Zusammenschlüsse mehrerer universitärer und außeruniversitärer mathematischer Institute in Berlin und besitzen auch international eine Leuchtturmfunktion. Beide Projekte können pro Jahr auf rund 7,7 Millionen Euro Drittmittel verweisen. Sprecherhochschule beider Einrichtungen ist die TU Berlin.

Auch die Chemikerinnen und Chemiker der TU Berlin genießen im Bereich der Grundlagenforschung und in der angewandten Forschung ein ausgezeichnetes internationales Renommee. Bausteine dafür sind moderne experimentelle und theoretische Methoden. Mithilfe von zum Teil weltweit einmaligen Großgeräten werden sie in den 16 Fachgebieten angewandt. Die Schwerpunkte der Forschung liegen dabei in der Materialwissenschaftlichen Chemie, der Synthesechemie und Katalyse, der Biologischen und Biophysikalischen Chemie und der Chemischen Technologie. Bei der Fotosynthese liefern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin wichtige Beiträge zur grundlegenden Erforschung der Prozesse. Außerdem ist das Institut für Chemie auf dem Gebiet der Katalyse durch eine ausgeprägte Vernetzung in der Berliner Forschungslandschaft hervorgetreten. Strategisches Ziel ist die Erschließung und Zusammenführung unterschiedlicher Konzepte in der grundlagenorientierten und angewandten Katalyse, einschließlich der Biokatalyse. Mit einem Cluster zur Katalyse- Forschung beteiligen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch an dem Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern.

Die Physikerinnen und Physiker in den vier physikalischen Instituten der Fakultät widmen sich der Festkörperphysik, insbesondere der Halbleiter- und Nanophysik, der Optik und Atomaren Physik sowie der Theoretischen und Astrophysik. Eine anwendungsorientierte Grundlagenforschung steht dabei im Mittelpunkt. Ein exzellentes Beispiel hierfür ist das "Zentrum für Nanophotonik", dessen Kern eines der modernsten Reinraumlabore in Deutschland bildet. Auf dem Gebiet der Quantenpunktlaser forscht das TU-Institut weltweit in der Spitzengruppe und unterhält viele Kooperationen mit der Wirtschaft.

Lichtoptik, Laserphysik, optische Technologien sowie Elektronenmikroskopie und -holografie sind die Schwerpunkte im Bereich Optik. So werden an der TU Berlin neue Lasersysteme entwickelt und deren optische Eigenschaften untersucht. Anwendung finden sie in der Materialbearbeitung oder auch in der Medizin. Im Bereich Atomphysik stehen experimentelle Untersuchungen auf dem Gebiet der Atom-, Molekül- und Clusterphysik im Zentrum. Ein neuer großer Schwerpunkt ist die Untersuchung von Clustern und Nanokristallen. Umfangreiche Forschungen zur nichtlinearen Dynamik und das in Berlin einzigartige Zentrum für Astronomie und Astrophysik ergänzen das Spektrum.

Die Fakultät leistet einen umfangreichen Service für die Studierenden, da Mathematik und Physik zu den Pflichtfächern ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge gehören. Die Studiengänge der Fakultät werden auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt. Hinsichtlich der Etablierung von E-Learning und E-Teaching an der Universität nimmt die Fakultät eine Vorreiterrolle ein. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit zwei Millionen Euro geförderte Medienzentrum für multimediales Lernen, Lehren und Forschen "MuLF".

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