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Fakultät V Verkehrs- & Maschinensysteme

[1]- © TU Berlin/ Dahl
In ihrer Verbindung von Maschinenbau, Verkehrswesen und Psychologie stellt die Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme ein einzigartiges ingenieurwissenschaftliches Wissens- und Forschungsgebiet dar. Die Betrachtung komplexer Systeme mit ihren sozialen, technischen, ökologischen und ökonomischen Komponenten charakterisiert die wissenschaftliche Arbeit. Daraus begründet sich das Leitmotiv der Fakultät: der Mensch im Mittelpunkt technischer Systeme.
Die Forschungsschwerpunkte sind Strömungs- und Strukturakustik, Interaktion von Mensch und Technik, Mobilität und ressourcenschonende Verkehrssysteme sowie die Entstehung von technischen Systemen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung der sogenannten "digitalen Fabrik". Dazu gehören produktionstechnische Systeme, die in der Lage sind, auf unterschiedlichste Kundenansprüche zu reagieren. Auch Prototypen für neuartige Stadtfahrzeuge werden in der Fakultät konstruiert und mit Partnern aus der Automobilbranche umgesetzt. Effiziente und nachhaltige Produkte und Prozesse sind dabei auch ein Ziel der Forschungs und Entwicklungsarbeiten.
Für eine menschengerechte technisierte Welt forschen die Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit Psychologinnen und Psychologen in dem großen Bereich Mensch-Maschine-Systeme. Die Sicherheit dieser Systeme ist vor allem dort von Bedeutung, wo ein Versagen der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine große Risiken in sich birgt. Beispiele hierfür finden sich sowohl im Operationssaal als auch im Flugverkehr. Die Einrichtung des interdisziplinären und bundesweit einmaligen Masterstudiengangs "Human Factors" verknüpft Forschung und Lehre in diesem Themenbereich eng miteinander.
Neben beträchtlichen Fördermitteln von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union und den Bundesministerien spielt die direkte Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern aus Industrie und Wirtschaft in den Projekten eine große Rolle. So war man gemeinsam auch bei der Entwicklung des Transrapids und des größten Passagierflugzeuges A 380 beteiligt. Auch im Bereich der Luft- und Raumfahrt kann die TU Berlin auf zahlreiche Partner aus der Wirtschaft verweisen. Ein Forschungsbereich mit langer Tradition an der TU Berlin richtet sich heute insbesondere auf die Entwicklung sogenannter Picosatelliten, bei denen die TU Berlin international federführend forscht. Insgesamt sieben Satelliten hat die TU Berlin im Verbund mit anderen Wissenschaftseinrichtungen mittlerweile in den Orbit gebracht.
Ihre Stärke zeigt die Fakultät auch durch ihre enge Vernetzung und konsequente Schwerpunktsetzung. So ist sie an zwei Sonderforschungsbereichen, einem Graduiertenkolleg, vier Forschungsverbünden und sechs universitären Forschungsschwerpunkten beteiligt.
Ein Markenzeichen der Fakultät ist die enge Vernetzung von Forschung und Lehre sowie ein konsequent praxisorientiertes Studium. Das macht die Absolventinnen und Absolventen zu national wie international nachgefragten, hoch qualifizierten Fachkräften und erklärt die große Attraktivität solcher Studiengänge wie "Verkehrswesen", "Informationstechnik im Maschinenwesen" oder des Masterstudienganges "Global Production Engineering". Fünf der sechs angebotenen Studiengänge sind in ihrem Profil deutschlandweit einmalig.
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