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Technische Universität BerlinFakultät II - Profil

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Mathematik, Physik, Chemie – Spitzenforschung unter einem Dach

Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften

Matheon eye.
Lupe

An der Fakultät II sind die Disziplinen Mathematik, Physik und Chemie beheimatet. Exzellente wissenschaftliche Leistungen sowohl in der Grundlagen- als auch in der anwendungsorientierten Forschung prägen die Fakultät. Mathematik ist ein jahrtausende altes Kulturgut und gleichzeitig ein aktueller, vielfältiger Lehr- und Forschungsgegenstand. Sie hat sich mittlerweile zu einer Schlüsseltechnologie des Informationszeitalters entwickelt. Eine große technische Universität wie die TU Berlin bietet hierbei besondere Chancen für die Kooperation zwischen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen und mathematischer Grundlagenforschung. An dieser Schnittstelle lehren und forschen die Mathematikerinnen und Mathematiker der TU Berlin und entwerfen Lösungsansätze als Antwort auf immer komplexer werdende Probleme in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Die Beteiligungen an Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstreichen das hohe Niveau des Instituts für Mathematik. Darüber hinaus kommt ihm eine tragende Rolle in Bezug auf das DFG-Forschungszentrum „Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien“ und die durch die Exzellenzinitiative geförderte „Berlin Mathematical School“ (BMS) zu. Die beiden großen fachlichen Netzwerke sind Zusammenschlüsse mehrerer universitärer und außeruniversitärer mathematischer Institute in Berlin und besitzen auch international eine Leuchtturmfunktion. Beide Projekte können pro Jahr zusammen auf rund 7,7 Millionen Euro Drittmittel verweisen. Sprecherhochschule der Einrichtungen ist die TU Berlin.

Auch die Chemikerinnen und -Chemiker genießen im Bereich der Grundlagenforschung und in der angewandten Forschung ein ausgezeichnetes internationales Renommee. Bausteine dafür sind moderne experimentelle und theoretische Methoden. Mithilfe von zum Teil weltweit einmaligen Großgeräten werden diese in den 18 Fachgebieten angewandt. Die Schwerpunkte der Forschung liegen dabei in der Katalyse, der Materialwissenschaftlichen Chemie und der Synthesechemie, der Biologischen und Biophysikalischen Chemie und der Chemischen Technologie.

Das Institut für Chemie ist außerdem der Mittelpunkt des im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Forschungsclusters „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat), eines Zusammenschlusses von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Chemie, den Ingenieurwissenschaften, der Physik und der Biologie der Berlin-Brandenburger Forschungsregion. In diesem mit rund sechs Millionen Euro pro Jahr geförderten Projekt ist die TU Berlin Sprecherhochschule.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vier physikalischen Instituten der Fakultät widmen sich der Festkörperphysik, insbesondere der Halbleiter- und Nanophysik, der Optik und der Atomaren Physik sowie der Theoretischen Physik und der Astrophysik. Eine anwendungsorientierte Grundlagenforschung steht dabei im Mittelpunkt. Ein exzellentes Beispiel hierfür ist das „Zentrum für Nanophotonik“, dessen Kern eines der modernsten Reinraumlabore in Deutschland bildet. Auf dem Gebiet der Quantenpunktlaser forschen die TU-Wissenschaftlerinnen und TU-Wissenschaftler weltweit in der Spitzengruppe und unterhalten viele Kooperationen mit der Wirtschaft.

Lichtoptik, Laserphysik, optische Technologien sowie Elektronenmikroskopie und ‑holografie sind die Schwerpunkte im Bereich Optik. So werden an der TU Berlin neue Lasersysteme entwickelt und deren optische Eigenschaften untersucht. Anwendung finden sie in der Materialbearbeitung oder auch in der Medizin. Im Bereich Atomphysik stehen experimentelle Untersuchungen auf dem Gebiet der Atom-, Molekül- und Clusterphysik im Zentrum. Ein neuer großer Schwerpunkt ist die Untersuchung von Clustern und Nanokristallen. Umfangreiche Forschungen zur nichtlinearen Dynamik und das in Berlin einzigartige Zentrum für Astronomie und Astrophysik ergänzen das Spektrum.

Die Physik beherbergt zwei von der DFG geförderte Sonderforschungsbereiche in Kooperation mit anderen Berliner Forschungseinrichtungen. Die TU Berlin ist jeweils Sprecherhochschule.

Die Fakultät leistet einen umfangreichen Service für die Studierenden, da Mathematik, Physik und oft auch Chemie zu den Pflichtfächern ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge gehören. Hinsichtlich der Etablierung von E-Learning und E-Teaching an der Universität nimmt die Fakultät eine Vorreiterrolle ein. Ein Ergebnis dieser Arbeit sind die Aktivitäten des „innoCampus“. Diese reichen von der Erstellung von E-Learning-/E-Research-Software bis hin zur Erprobung neuer didaktischer und pädagogischer Modelle im Unterricht mit Neuen Medien. In der Fakultät sind auch der Querschnittsstudiengang „Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft“ und das Orientierungsstudium MINTgrün beheimatet.

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