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TU Berlin

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MATH+: Die Kraft der Mathematik

Mathematik ist die Kunst der Problemlösung auf der mächtigen Grundlage der Abstraktion. Daher spielt sie eine Schlüsselrolle dabei, die Chancen der digitalen Revolution zu nutzen, die viele Lebens- und Forschungsbereiche dramatisch verändert: Mathematik wird gebraucht, um Komplexität zu beherrschen und verborgene Gesetzmäßigkeiten aufzudecken und so ein fundamentaleres Verständnis wie auch verbesserte Vorhersagen zu ermöglichen. Das führt zu neuen Herausforderungen an mathematische Abstraktionen, Methoden und Problemlösungen.

Die Berliner Mathematik – an den drei Berliner Universitäten Freie Universität, Humboldt-Universität und Technische Universität wie auch an den Forschungsinstituten Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik und Zuse Institute Berlin – baut mit MATH+ ein institutionen- und disziplinübergreifendes Forschungszentrum auf, das sich diesen Herausforderungen stellt.

Ein wichtiges Fundament dafür sind etablierte Berliner Stärken in mathematischer Modellierung, Simulation und Optimierung. Sie werden durch eine kontinuierliche Fortentwicklung der Forschungsagenda ausgebaut und erweitert, um neuartige mathematische Strategien zur Nutzung komplexer Daten zu entwickeln, wie sie für technologische und gesellschaftliche Innovationen gebraucht werden, zum Beispiel in den Lebenswissenschaften, der Energieversorgung oder der Opto-Elektronik.

Die designierten Cluster-Sprecher Prof. Dr. Martin Skutella (r.), Prof. Dr. Michael Hintermüller (l.) und Prof. Günter M. Ziegler
Lupe

Unter dem Einfluss der Digitalisierung eröffnen sich auch neue und für alle Seiten fruchtbare Möglichkeiten der Kooperation mit zahlreichen Gebieten, die mathematischen Formalismen bislang kaum zugänglich waren: MATH+ hat das Ziel, in diesen Prozessen eine Schlüsselrolle zu übernehmen. Seine mathematische Grundlagenforschung wird dafür in ein Netzwerk herausragender Berliner Expertinnen und Experten sowie Institutionen eingebettet, etwa in den Lebenswissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften. Als besondere Ideenschmiede dient das neuartige Topic Development Lab, in dem – auch mit Impulsen aus aktuellen Kooperationen und Anwendungsbereichen – mathematische Zukunftsfelder entwickelt werden.

MATH+ baut auf starke schon etablierte Strukturen in Berlin: zum einen auf das 2002 als DFG-Forschungszentrum gegründete Matheon mit seinem erfolgreichen Konzept der kooperativen anwendungsorientierten Grundlagenforschung, die die Grenzen zwischen Institutionen und Disziplinen, zu Wirtschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit überwindet. Zum anderen auf die Berlin Mathematical School, die seit 2006 als Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative ein breites mathematisches Spektrum beiträgt.

Antragstellende Hochschulen
Freie Universität Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin
Technische Universität Berlin

Designierte Sprecher
Prof. Günter M. Ziegler, Freie Universität Berlin
Prof. Michael Hintermüller, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Martin Skutella, Technische Universität Berlin

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