direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Shaping Space: Entwerfen im digitalen Zeitalter

Räumliches Entwerfen ist eine elementare Kulturtechnik menschlicher und materieller Welterzeugung und eine Schlüsseltätigkeit in den gestalterischen Disziplinen, den Künsten und den Ingenieurwissenschaften. Die fortgeschrittene Digitalisierung ermöglicht nicht nur neue Formen räumlicher Entwürfe von Objekten, Gebäuden, urbanen Lebensräumen, Produkten und Services, sondern auch fundamental neue Strategien des Entwerfens. Dabei werden Algorithmen bereits im Entwurfsprozess zu einem maßgeblichen Partner und multimodale Interfaces erlauben neue Formen der Interaktion mit räumlichen Entwürfen.

Die designierten Cluster-Sprecher Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel (l.) und Prof. Dr. Stefan Weinzierl
Lupe

„Zentrales Ziel von Shaping Space - Converging Art, Science, Technology ist die Entwicklung von Werkzeugen für die digitale Erzeugung von Räumen, bei denen Algorithmen nicht nur die Einhaltung physikalisch-technischer Randbedingungen gewährleisten, sondern unmittelbar auf die menschliche Wahrnehmung von Form, Material, Akustik, Licht und Wärme Bezug nehmen und Grundlage für visionäre Räume mit unerwarteter Qualität und neuer Funktionalität sind“, erläutert Professor Dr. Stefan Weinzierl, Leiter des Fachgebiets Audiokommunikation an der TU Berlin und designierter Sprecher des Cluster-Projektes Shaping Space.

Dabei wollen die Wissenschaftler sowohl die Diskrepanz zwischen künstlerischem und ingenieurwissenschaftlichem Entwerfen überwinden als auch das Paradigma einer singulären Autorenschaft als zentraler Bezugsgröße. Die neu zu entwickelnden Werkzeuge sollen genutzt werden, um gestalterische Praxis und Ingenieurkunst einander anzunähern sowie um kreative Möglichkeiten für Co-Produktion, Intervention und Partizipation zu schaffen.

„Dadurch verändern sich auch die sozialen und ästhetischen Konstellationen des räumlichen Entwerfens und Erlebens: Umgebung und Technologie werden zunehmend ununterscheidbar, Oberflächen werden zu Schnittstellen, Nutzerinnen und Nutzer zu Knotenpunkten und Produkte zu Services“, so Professor Dr.-Ing Christoph Gengnagel, Professor für Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung an der UdK Berlin und zweiter designierter Sprecher.

Strukturell basiert Shaping Space auf der bereits bestehenden engen Allianz zwischen UdK Berlin und TU Berlin auf dem Campus Charlottenburg. Mit der Hybrid-Plattform existieren bereits gemeinsame Entwurfslabore, deren Arbeit dann substanziell vertieft werden soll. Die produktive Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Technik ermöglicht eine umfassende technische Modellierung des Entwerfens im digitalen Zeitalter sowie die Entwicklung von innovativen Arbeitsverfahren und Produktionsprozessen.

Antragstellende Hochschulen
Universität der Künste Berlin
Technische Universität Berlin

Designierte Sprecher
Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel, Universität der Künste Berlin
Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Technische Universität Berlin

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe