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TU Berlin

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UniSysCat - Nachhaltigkeit braucht Katalyseforschung

„Wer heute über energie- und ressourcenschonende Produktion spricht, spricht über Katalyse“, davon ist Professor Dr. Matthias Driess, Leiter des Fachgebiets Metallorganische Chemie und Anorganische Materialien an der TU Berlin, überzeugt. Er ist einer der drei designierten Cluster-Sprecher für den im Rahmen der Exzellenzstrategie neu beantragten Cluster UniSysCat - Vereinigung von Systemen in der Katalyse.

Die designierten Cluster-Sprecher (v.l.n.r.): Prof. Dr. Matthias Driess, Prof. Dr. Peter Hildebrandt und Prof. Dr. Arne Thomas
Lupe

Katalyse gilt als eine der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Schlüsseltechnologien für den Wandel zu einer nachhaltigeren Produktion und Wirtschaft. „Einzelne katalytische Prozesse sind bereits gut verstanden“, so Professor Dr. Arne Thomas, Leiter des Fachgebietes Funktionsmaterialien an der TU Berlin und ebenfalls designierter Sprecher von „UniSysCat“: „Unser zentrales wissenschaftliches Ziel ist es aber, einen echten Paradigmenwechsel in der Forschung herbeizuführen: Die Entschlüsselung, Erzeugung und Kontrolle von Reaktionsnetzwerken in der chemischen und biologischen Katalyse – also einem kompletten System von Reaktionen.“ Die experimentelle Kopplung katalytischer und nichtkatalytischer Prozesse zu einem Gesamtsystem setzt ein umfassendes Verständnis aller einzelnen Elementarschritte voraus. „Hier kann ‚UniSysCat’ auf die international anerkannte Forschung und das umfangreiche experimentelle und theoretische Methodenarsenal von ‚UniCat’ aufbauen, dem seit 2007 bestehenden Exzellenzcluster an der TU Berlin“, weiß Professor Dr. Peter Hildebrandt, Dritter im Bunde der designierten Sprecher. Er leitet das Fachgebiet Physikalische Chemie und Biophysikalische Chemie an der TU Berlin.

Die im Rahmen von „UniSysCat“ anvisierten Systeme umfassen unterschiedliche gekoppelte katalytische und nicht-katalytische Prozesse. Die Wechselbeziehung dieser Prozesse in Raum und Zeit ist dabei extrem wichtig für den Ablauf und die Kontrolle des Gesamtsystems. Daher gilt es als erstes, diese Kopplungs-Prinzipien zu entschlüsseln: Zum Beispiel den zeitlich und räumlich angepassten Transfer und die Aktivierung von Substraten, Zwischenprodukten und Produkten oder auch die Kooperation zwischen verschiedenen katalytischen Zentren.

Ziel von „UniSysCat“ ist es, die Katalyse als herausragendes Forschungsgebiet in Berlin weiter zu stärken und auszubauen. Dazu liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Antragstellende Hochschule
Technische Universität Berlin

Designierte Sprecher
Prof. Dr. Matthias Driess, Technische Universität Berlin
Prof. Dr. Arne Thomas, Technische Universität Berlin
Prof. Dr. Peter Hildebrandt, Technische Universität Berlin

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