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TU Berlin

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Veranstaltungsreihe "Ins Gespräch kommen..."

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20.10.2017: Vereinbarkeit

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie auf die zweite Veranstaltung der Veranstaltungsreihe  "Ins Gespräch kommen…" aufmerksam machen, in deren Rahmen sich die TU Berlin in den kommenden Monaten intensiver mit dem Thema Diversity auseinandersetzen wird. Da der ursprüngliche Veranstaltungstermin am 07. Juli 2017 leider wegen Krankheit nicht eingehalten werden konnte, wird die Veranstaltung mit dem Titel „Vereinbarkeit 3.0 – Tut die TU Berlin genug für die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium?“ nun am 20.10.2017 von 10:30 bis 13:30 Uhr stattfinden.

Die TU Berlin hat im Juni 2015 bereits zum dritten Mal das Zertifikat „audit familiengerechte Hochschule“ erhalten. Seit dem ersten Auditierungsprozess im Jahr 2008 wurden bereits zahlreiche Instrumente implementiert, die mehr Flexibilität in Beruf und Studium ermöglichen. Neue Studien zeigen, dass der Wunsch nach Vereinbarkeit und vor allem partnerschaftlich ausgewogener Aufteilung von Arbeit und Familie weiter steigt. Welche Unterstützung kann die TU Berlin leisten, um diesen Wünschen gerecht zu werden und den wachsenden Zuspruch für ein egalitäres Rollenmodell aufzugreifen?

Jana Andersen, ehemalige Studentin und Mitarbeiterin der TU Berlin, wird die Ergebnisse ihrer Studie an der TU Berlin zu Studierenden mit Kind vorstellen und zeigen, dass gerade Väter oft mit Vorurteilen konfrontiert sind. Häufig würde angenommen, dass Familienaufgaben allein von Frauen übernommen werden und den Betroffenen so nicht ausreichend Verständnis entgegen gebracht wird. Dr. Elisabeth Mantl vom Kompetenzbüro für Familie, Demographie und Gleichstellung wird die Ergebnisse der neusten Studien zum Thema partnerschaftliche Arbeitsteilung aufgreifen und gemeinsam mit uns diskutieren, welche Bedingungen die TU Berlin schaffen kann, um Anspruch und Wirklichkeit zu vereinen.

Wir freuen uns, mit Ihnen in den Austausch zu treten.

Eine Dienstbefreiung für die Veranstaltung wurde gewährt. Eine spontane Teilnahme ist möglich, für eine bessere Planung wird um Anmedlung gebeten:

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem obigen Flyer.

Juni 2017: Soziale Herkunft

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Die Auftaktveranstaltung der Reihe "Ins Gespräch kommen..." stand unter dem Titel "Unbekanntes Terrain- Wie soziale Herkunft den Unialltag bestimmt". Der Eröffnung der Veranstaltungreihe durch die Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung Prof. Dr. Angela Ittel, folgten zwei Vorträge der geladenen Referentinnen.

Dr. Angela Graf, Post-Doc am Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie der TU München, analysierte die Bedeutung sozialer Herkunft in Wissenschaftskarrieren. Deutlich wurde: Bereits studentische Beschäftigte kommen aus den mittleren oder höchsten gesellschaftlichen Gruppierungen. Dieses ungleiche Verhältnis verstärkt sich bis in die Wissenschaftselite. So kommen 68% der Wissenschaftselite aus dem gehobenen Bürgertum oder dem Großbürgertum, die allerdings nur 3,5% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Selektion und Rekrutierungsprozesse seien nicht nur durch die Orientierung an erbrachten Leistungen geprägt, sondern auch durch habituelle Unterschiede in der Präsentation eigener Leistungen, Wissen über soziale Netzwerke und durch die Selbstselektion aufgrund riskanter wissenschaftlicher Karriereverläufe.

Katja Urbatsch, Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation Arbeiterkind.de, bereicherte die Veranstaltung durch ihre Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis. Sie thematisierte insbesondere strukturelle Hürden, aber auch Vorurteile und Ängste mit denen Studierende konfrontiert sind, die als erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen. Sie plädierte nicht nur für die praktische und ideelle Unterstützung dieser Studierenden, sondern auch dafür ihre Stärken sichtbar zu machen. Studierende aus nicht akademischen Haushalten würden beispielsweise häufiger Arbeitserfahrungen ins Studium mitbringen und könnten so den akademischen Diskurs durch Perspektiven aus der Praxis bereichern.

Einen gelungenen Abschluss fand die Veranstaltung, die mit ca. 40 Teilnehmenden gut besucht war, beim informellen Austausch zu Snacks und Getränken. Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Hinweise und den Erfahrungsaustausch über die Relevanz von sozialer Herkunft in Studium & Lehre, in der Verwaltung, in Wissenschaft & Forschung und der Bedeutung von Habitus und informellen Netzwerken für die Partizipation am akademischen Leben.

Gerne können sie sich mit weiteren Hinweisen und Erfahrungen im Umgang mit Diversität an der TU unter dem Direktzugang 185420 vertraulich an uns wenden.

 

 

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