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TU Berlin

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Die Universität im Porträt

  • Wir haben die Ideen für die Zukunft – mitten in der deutschen Hauptstadt
  • Unsere Studienangebote
  • Forschungsschwerpunktfelder der TU Berlin
  • Weitreichendes Netzwerk
  • Internationale strategische Partnerschaften
  • Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und Gesundheit
  • Moderne Universitätsbibliothek und IT-Infrastruktur
  • Der Blick in die Zukunft
  • Mitten in der deutschen Hauptstadt
  • Die Standorte der Universität
  • Campus Charlottenburg
  • Campus Wedding
  • Campus EUREF
  • Campus El Gouna

Wir haben die Ideen für die Zukunft – mitten in der deutschen Hauptstadt

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Die Technische Universität Berlin zählt mit ihren ca. 33 500 Studierenden, zirka 100 Studienangeboten und 40 Instituten zu den großen, international renommierten und traditionsreichen technischen Universitäten in Deutschland. Herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne, serviceorientierte Verwaltung kennzeichnen die Universität in Deutschlands Hauptstadt – im Zentrum Europas.

Das Leistungsspektrum ihrer sieben Fakultäten steht für eine einzigartige Verbindung von Natur- und Technikwissenschaften mit Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften an einer technischen Universität. 

Unsere Studienangebote

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Aus diesen Disziplinen heraus bietet sie zirka 40 Bachelor- und rund 60 Masterstudiengänge an. Viele von ihnen haben Alleinstellungsmerkmale. In der Hauptstadtregion ist die TU Berlin die einzige Universität, an der man ingenieurwissenschaftliche Fächer belegen kann.

Das wissenschaftliche Rückgrat bilden die Grundlagenforschung in den naturwissenschaftlichen Disziplinen Chemie, Physik und der Mathematik sowie eine starke, innovationsorientierte Forschung. Beispielhaft hierfür stehen Elektrotechnik und Informatik. In all diesen Disziplinen kann die TU Berlin auf herausragende Leistungen verweisen, die durch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Europäische Union, die Wirtschaft und die öffentliche Hand gefördert werden und deren Teams in der Weltspitze forschen. Ein deutlicher Beleg für ihre Leistung und die Dynamik der Entwicklung sind die gestiegenen Drittmittel für ihre Forschungsprojekte von rund 125 Millionen Euro im Jahr 2009 auf zirka 177,5 Millionen Euro im Jahr 2015. Dabei belegt die TU Berlin unter den Universitäten ohne medizinische Einrichtungen seit Jahren einen der Spitzenplätze in Deutschland.

Die fundamentalen Probleme in modernen Gesellschaften und in den Wissenschaften lassen sich nicht mehr nur einzelnen Disziplinen zuordnen, sie bedürfen einer transdisziplinären Bearbeitung. Genau an diesen Schnittstellen sieht die TU Berlin ihr Zukunftspotenzial und ihren Auftrag für innovative Forschungsthemen und neue Studiengänge.

Forschungsschwerpunktfelder der TU Berlin

Mit einer strategischen Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre hat die TU Berlin im Juli 2012 eine neue Vision, sechs Forschungsschwerpunkte sowie Kompetenzen und gesellschaftliche Verpflichtungen für die Universität definiert:

  • Our Vision
    Solutions for Societal Challenges.
     
  • Our Key Application Areas
    Materials, Design and Manufacturing
    Cyber-Physical Systems
    Energy Systems and Sustainable Resource Management
    Infrastructure and Mobility
    Knowledge and Communication Systems
    Human Health
     
  • Our Competencies
    Engineering
    Computer Science
    Humanities
    Planning and Management
    Mathematics
    Natural Sciences
     
  • Our Responsibilities
    Beneficial Processes and Products
    Technological Innovation
    Knowlegde Management
    Education and Creating New Job Areas
    Competitive Qualification

Eine strategische Berufungspolitik der TU Berlin dient der nachhaltigen Förderung von Exzellenz in wichtigen Disziplinen.

Weitreichendes Netzwerk

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Über ihre Grenzen hinaus ist die Universität Motor, Initiator und Nutznießer zahlreicher Netzwerke mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im In- und Ausland. Sie fördert den Wissens- und Technologietransfer mit der Praxis durch strategische Allianzen und zahlreiche Gründungsaktivitäten.

Global Player wie Siemens, Deutsche Telekom, Daimler, Vattenfall oder E.ON kooperieren auf vielfältige Weise mit der Universität und beteiligen sich an dem Technologie- und Wissenstransfer. Nicht zuletzt sind die 14 Stiftungsprofessuren und mehrere An-Institute ein Indiz für die Attraktivität der Universität. Die Unternehmen investieren aber auch in eine praxisnahe Ausbildung und fördern zahlreiche Studierende mit Stipendien, Vorlesungsreihen und der Möglichkeit eines schnellen Berufseinstiegs nach dem Studienabschluss. Herausragendes Beispiel für das Netzwerk sind die Deutsche Telekom Innovation Laboratories. Sie sind der Forschungsbereich des Telekommunikationsunternehmens, das zudem mehrere Professuren an der TU Berlin stiftet. Die Labs sind seit 2004 auf dem TU-Campus beheimatet und vereinen heute rund 360 Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 25 Nationen unter ihrem Dach.

Als Teil der hochkarätigen Wissenschaftslandschaft in Berlin und Brandenburg setzt die TU Berlin gezielt auf wissenschaftliche Vernetzung. Zurzeit haben rund 60 ihrer Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher neben ihrem Betätigungsfeld an der Hochschule gleichzeitig eine Leitungsfunktion in einem außeruniversitären Forschungsinstitut inne. Dazu gehören die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und andere Groß- und Ressortforschungseinrichtungen.

Die TU Berlin legt sehr viel Wert auf die Förderung des Gründertums aus der Wissenschaft heraus und betreut pro Jahr zirka 40 Start-up-Initiativen. Sie fungiert auch als Magnet für die Ansiedlung von Firmen rund um ihren Campus. Aufgrund eines bundesweiten Wettbewerbs darf sie sich „EXIST-Gründerhochschule“ nennen.

Internationale strategische Partnerschaften

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Internationalisierung ist eine der grundlegenden Eigenschaften von Wissenschaft. Die Universität verfolgt in ihrer Internationalisierungsstrategie das Konzept der „strategischen Partnerschaften“ mit Spitzenuniversitäten im Ausland. Dazu gehören die TU Warschau, die TU Trondheim, die TU Wien, die TU St. Petersburg und die TU Mailand. Mit den Partnerschaften soll eine breite Kooperationsbasis für vielfältige gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre geschaffen werden. Ein weiterer Baustein ist die strategische Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen in den drei Zielregionen Osteuropa, im südostasiatischen Raum und in Südamerika. Momentan bietet die TU Berlin 26 Dual-Degree-Programme mit Partneruniversitäten in England, Frankreich, Polen, China, Russland und Chile sowie 17 englischsprachige Masterprogramme an. Rund 20 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland – aus mehr als 130 Ländern. Im Alexander-von-Humboldt-Ranking belegt die TU Berlin Rang 2 unter den technischen Universitäten. Auch andere Zahlen illustrieren die Internationalität: Allein 1500 ausländische Kooperationen unterhielten die TU-Professorinnen und TU-Professoren zwischen 2009 und 2011. Im Jahr 2012 gab es rund 120 internationale Wissenschaftsverträge auf zentraler universitärer Ebene.

Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und Gesundheit

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Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kennzeichnen eine zukunftsfähige und attraktive Universität. So trägt die TU Berlin das europäische Siegel der „Familiengerechten Hochschule“ und erhielt schon mehrfach den Total E-Quality Award für Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft erteilte ihr bereits zweimal Bestnoten für die Vereinbarung von Familie und Beruf. Im bundesweiten CEWS-Ranking nach Gleichstellungsaspekten ist sie die am höchsten eingestufte Universität in Deutschland. Ein Dual Career Service, ein Familienbüro, ein Nachwuchsbüro sowie ein zentrales Schulbüro zeigen, dass die TU Berlin moderne Instrumente für die Gewinnung und Betreuung ihrer Mitglieder einsetzt. Die Förderung von Gesundheit und Fitness sieht die Universität ebenso als wichtige Aufgabe. Allein 800 Sportkurse pro Semester werden angeboten. Außerdem kooperiert die TU Berlin mit dem Olympiastützpunkt Berlin und ist Partnerhochschule des Spitzensports. Darüber hinaus unterstützt sie aktiv Studierende, die Hochleistungssport betreiben. Ihre Teilnahme an Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften zeigt den Erfolg der Förderung auch durch die Universität.

Moderne Universitätsbibliothek und IT-Infrastruktur

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Eine der modernsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands mit bis zu drei Millionen Medien auf 30 000 Quadratmetern steht Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie ihren Gästen offen. 1300 unterschiedlich gestaltete Arbeitsplätze, flächendeckendes WLAN, 300 Computerarbeitsplätze, mehrere Gruppenräume, Multimediaarbeitsplätze und ein Loungebereich werden intensiv genutzt – von bis zu 3100 Besuchern täglich.

Auch bei der IT-Infrastruktur geht die TU Berlin neue Wege. Auf ihrem Hauptcampus, dem Campus Charlottenburg, wird eines der weltweit größten Funknetze für den Internetzugang betrieben. Die TU-Einrichtung „innoCampus“ zielt auf die Stärkung und den Ausbau der an der Universität vorhandenen Kompetenzen im Bereich E-Learning, E-Teaching, E-Research und E-Science. Eine moderne, ausbaufähige, zuverlässige und nachhaltige IT-Infrastruktur für Forschung, Lehre und Verwaltung unterstützt diese Aktivitäten. Eine effiziente Versorgung mit Basisdiensten und die Unterstützung bei der Entwicklung und Einführung einer dem Forschungsbedarf angepassten IT-Infrastruktur sind dabei die Ziele des IT-Service-Centers „tubIT“.

Der Blick in die Zukunft

Mit Weitblick hat die TU Berlin im Jahr 2013 ihre Zukunft geplant. In dem mit breiter Unterstützung aller Statusgruppen der Universität verabschiedeten Zukunftskonzept definiert sie die Handlungsfelder bis zum Jahr 2020. Sie reichen von der Etablierung einer neuen Lehr- und Lernkultur, dem Ausbau des Qualitätsmanagementsystems bis hin zur Förderung der Vielfalt von Karrierewegen, der Dynamisierung der Struktur und der Entwicklung eines modernen Campusmanagements.

Mitten in der deutschen Hauptstadt

Mit Berlin hat die Universität einen weiteren Trumpf in der Hand: Sie ist Teil einer der interessantesten Metropolen der Welt. In kaum einer anderen Region konzentrieren sich Wissenschaft und Forschung so wie an der Spree. An vier Universitäten, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, sieben Fachhochschulen, drei Kunsthochschulen, 18 privaten Hochschulen sowie mehr als 60 Forschungsstätten lehren, forschen, arbeiten und studieren rund 200 000 Menschen aus aller Welt. Große nationale Forschungsorganisationen wie die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft sind jeweils mit mehreren Instituten vertreten, darüber hinaus gibt es acht Forschungseinrichtungen von Bundesministerien. Allein in den Hochschulbereich investiert Berlin im Jahr rund 1,5 Milliarden Euro.

Doch die Stadt bietet noch mehr. Berlin ist weltoffen: Menschen aus 195 verschiedenen Kulturen und Ländern prägen und gestalten ein buntes Stadtbild.

Berlin ist dynamisch: Die politischen und historischen Umwälzungen des 19. und 20. Jahrhunderts sind allgegenwärtig. Kaum eine andere Stadt musste sich so oft neu erfinden. Inzwischen ist aus der ehemals geteilten deutschen Stadt eine europäische Metropole mit internationalem Flair und weltweiter Anziehungskraft erwachsen.

Berlin hat Lebensqualität: Es verbindet zahllose Grünanlagen mit urbanem Leben. Jeder Kiez hat seinen eigenen Charakter – von „multikulti“ bis bürgerlich.

Berlin ist kreativ: In der Metropole sprießen die Ideen. Die Spreestadt ist bei Unternehmensgründern und denjenigen, die weltweit nach marktfähigen Ideen suchen, sehr gefragt. Die hohe Zahl akademischer Ausgründungen ist inzwischen ein prägender Wirtschafts- und Standortfaktor.

Berlin ist Kultur: Mehr als 170 Museen, über 40 Theater und Opernhäuser sowie zahllose Galerien, Konzertbühnen, Kinos und weitere Veranstaltungsorte prägen eine lebendige Kulturszene.

Die Potenziale der Universität, ihre Mitglieder und Partner tragen dazu bei, dass die TU Berlin eine der attraktivsten Adressen in der deutschen Hauptstadt ist.

Die Standorte der Universität

Neben ihrem zentralen Campus im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf [7], mitten im Herzen der City West, verfügt die TU Berlin noch über zwei weitere große Campusareale in Berlin. Einer befindet sich auf dem historischen Industriegebiet in Wedding, der andere auf dem traditionsreichen Gasometer-Gelände in Schöneberg. Darüber hinaus verteilen sich vereinzelt Labore, TU-Häuser und Sporthallen über die Stadt. Ende 2012 wurde die Außenstelle der Universität im ägyptischen El Gouna am Roten Meer eingeweiht.

Campus Charlottenburg

Der Campus Charlottenburg mit seinen rund 35 000 Studierenden und mehr als 9 000 Beschäftigten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist eines der größten zusammenhängenden innerstädtischen Universitätsareale Europas. Er gehört gleichzeitig zu den vielfältigsten Wissenschafts-, Kunst- und Gestaltungsstandorten Deutschlands und ist eingebettet in die urbane Mitte der deutschen Hauptstadt, einer der wichtigsten europäischen Wissenschaftsmetropolen. Direkt am Ernst-Reuter-Platz, unweit vom Bahnhof Zoologischer Garten und dem Kurfürstendamm, befinden sich auf dem Campus Charlottenburg die meisten Institute der TU Berlin und ihr Hauptgebäude mit dem Auditorium maximum.

In unmittelbarer Nachbarschaft hat die international renommierte Universität der Künste ihren Sitz. Sie zählt zu den größten, vielseitigsten und traditionsreichsten künstlerischen Hochschulen der Welt. Die enge Kooperation beider Einrichtungen, vornehmlich in technologischen und gestalterischen Fächern, ist einzigartig und bietet viele Ansatzpunkte für eine moderne Ausbildung, für innovative Produktgestaltung, für eine transdisziplinäre Herangehensweise und für neuartige Kooperationen mit der Wirtschaft. Das gemeinsame Projekt „Hybrid-Plattform“ verbindet diese Ideen aus dem Technik- und Kunstbereich und schafft ein Netzwerk der unterschiedlichen Disziplinen.

Die Tradition wissenschaftlicher Einrichtungen auf dem Campus Charlottenburg reicht bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts zurück. Dazu gehört auch die traditionsreiche Physikalisch-Technische Bundesanstalt, die vor 125 Jahren aus der Vorgängereinrichtung der TU Berlin gegründet wurde. Am Standort wirkten der Industrielle Werner Siemens oder der Wissenschaftler Hermann von Helmholtz.

Neben der TU Berlin und der Universität der Künste sind auf dem Campus Charlottenburg einige private Hochschulen und mehrere außeruniversitäre Einrichtungen beheimatet.

Das Produktionstechnische Zentrum steht dafür exemplarisch. In der riesigen Forschungshalle, der „Fabrik der Zukunft“, wird die universitäre Einheit von Forschung und Lehre mit der industrienahen Anwendungsorientierung der Fraunhofer Gesellschaft gelebt.

Campus Wedding

Wo heute mehr als 20 Fachgebiete der TU Berlin ihren Sitz haben, begann mit dem Aufschwung der Elektrizität Ende des 19. Jahrhunderts der Aufstieg eines ganzen Industriezweigs. Elektropolis und die AEG-Fabriken wurden damals in einem Atemzug genannt. In den 1980er-Jahren „eroberte“ die TU Berlin dieses Areal und eröffnete den ersten deutschen Technologie- und Innovationspark (TIB) und das Gründerzentrum „BIG“. Damit wurde erstmals eine neue Form der praktischen Unterstützung junger innovativer Firmen in Deutschland etabliert. Das Modell diente seitdem als Blaupause für viele ähnliche Institutionen im ganzen Land. Neben dem Bauingenieurwesen, der Bauphysik und der Baukonstruktion beschäftigen sich weitere auf dem Areal ansässige TU-Fachgebiete mit Kraftfahrzeugforschung, mit Verkehrssystemen, der Biotechnologie und der Lebensmittelchemie.

Wissenschaftlicher Nachbar ist das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration. Wirtschaftliche Vielfalt und Innovationspotenziale prägen die Ausrichtung der ansässigen Unternehmen. Zahlreiche der zirka 150 Firmen auf dem Areal sind mit ihren Hightech-Produkten auch auf dem Weltmarkt in führender Position vertreten. Von der Produktion, Entwicklung, Forschung bis hin zur Anwendung und Dienstleistung reicht ihr Spektrum. Der Technologiepark Humboldthain bildet für sie alle das gemeinsame Dach.

Campus EUREF

In Berlin-Schöneberg auf dem Gelände des ehemaligen Gasometers entstand ein neuer Campus der TU Berlin in enger Kooperation mit der EUREF AG. Er wurde im Oktober 2012 feierlich eröffnet. Drei weiterbildende Masterstudiengänge zum Thema „Stadt und Energie“ werden auf dem Gelände angeboten. Dafür stehen 1 700 Quadratmeter Nutzfläche des denkmalgeschützten roten Backsteingebäudes „Wasserturm“ zur Verfügung. Sie passen in die Gesamt-Struktur des Europäischen Energie Forums (EUREF). Es siedelt Unternehmen und Forschungsinstitute an, die sich mit dem Thema „Die intelligente Stadt für Arbeiten, Forschen, Bildung und Wohnen“ beschäftigen. Energetische Gebäudeentwicklung und die CO2-neutrale Energieversorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Durch den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Lehre auf der einen Seite sowie Forschung und praxisorientierter Anwendung auf der anderen Seite entsteht so auf dem EUREF-Campus eine beispielhafte Erprobungsplattform für eine nachhaltige Modellstadt.

Campus El Gouna

Direkt am Roten Meer im ägyptischen El Gouna befindet sich der neue Satelliten-Campus der TU Berlin. In einem deutschlandweit einmaligen Public--Private-Partnership-Projekt entstand dort ein moderner Campus auf rund 10 000 Quadratmetern mit einem Auditorium Maximum, einer Bibliothek sowie sieben weiteren Seminar-, Büro- und Laborgebäuden. Ermöglicht wurde das durch das sehr große finanzielle und ideelle Engagement des TU-Alumnus und Unternehmers Samih Sawiris. Sein Ziel ist es, vielen jungen Menschen in Ägypten eine so fundierte Ingenieurausbildung zu ermöglichen, wie er sie selbst in Deutschland an der TU Berlin erhalten hat.

Über ein neues Zentralinstitut der TU Berlin wurden die drei weiterbildenden Masterstudiengänge „Energy Engineering“, „Urban Development“ und „Water Engineering“ entwickelt, die im Jahr 2012 auf dem TU-Campus am Roten Meer starteten. Damit ist die TU Berlin die erste deutsche Universität, die in Ägypten Studiengänge anbietet, die sowohl inhaltlich als auch strukturell ausschließlich deutscher Hochschulgesetzgebung unterliegen.

Die Stadt El Gouna wurde auf einer künstlichen Lagune errichtet und gilt in Ägypten als umweltfreundliches, da ressourcensparendes Vorzeigeprojekt. Die neuen Masterstudiengänge sollen Studierende dazu qualifizieren, bei der Lösung der regionalen Fragestellungen mitzuwirken: Gewinnung von Energie aus den unbegrenzt vorhandenen Ressourcen Sonne und Wind sowie Erschließung von Trinkwasser durch Entsalzung und Recycling.

Die TU Berlin verfügt mit dem Satelliten-Campus über ein einzigartiges Leuchtturmprojekt, das ihre Internationalisierungs- und Weiterbildungsstrategie weiter untermauert. Zusätzlich eröffnet der neue Campus El Gouna der Universität einen idealen Zugang zu Forschungsaufgaben und -vorhaben im Nahen Osten sowie in Nordafrika und hilft ihr, Bildung vor Ort zu fördern.

Aktuelles

  • Exzellenzinitiative [8]
  • "Bologna 2.0": Lernen lernen [9]

Die TU Berlin im Überblick

  • Fakultätsübersicht [10]
  • Zahlen & Fakten [11]
  • Präsidium [12]
  • Rechenschaftsberichte [13]
  • Hochschulrankings [14]
  • Imagebroschüre [15]
  • Video-Kurzporträt [16]

Zur Orientierung

  • Standortübersicht [17]
  • Campusplan [18]
  • Anreise-Tipps [19]
  • 3D-Campus [20]
  • Audioguide TU-Nordcampus [21]

Weiterführende Links

  • Mitglied im Verbund "TU9 - German Institutes of Technology" [22]
  • Mitglied bei Berlin Partner GmbH: "Berlin Sciences" [23]
  • Hochschulverträge [24]
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