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QualitätsSicherung Studienprogramme
Anfang 2007 startete die TU Berlin für die TU9-Universitäten das Leitprojekt „QualitätsSicherung Studienprogramme“ (QS²). Auf Grundlage einer an der TU Eindhoven entwickelten Systematik (ACQA: Academic Competences Quality Assurance) hat das QS²-Team einen standardisierten Fragebogen entwickelt, der für die Anwendung an deutschen Hochschulen angepasst und im Hinblick auf die Erfassung von Kompetenzniveaus erweitert wurde. Anhand dieses Fragebogens werden Lehrende und Studierende zu sieben Kompetenzfeldern befragt: Fachkompetenz, Forschungsbefähigung, Entwicklungskompetenz, wissenschaftliche Herangehensweise, intellektuelle Kompetenz, Kooperation und Kommunikation, gesellschaftsrelevante und strategische Kompetenzen.
Das Projekt "QualitätsSicherung Studienprogramme" (QS²) der TU Berlin stellt ein mittlerweile fest verankertes Reflexions- und Steuerungsinstrument dar, um die Kompetenzorientierung der Lehre und ihre Wirkungen nicht nur zu evaluieren, sondern gleichzeitig in den Köpfen der Lehrenden zu verankern. Nachdem sich diese Form der Studiengangsevaluation insbesondere im Vorfeld der Programmakkreditierung der mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen bewährt hat, wurde sie im Jahr 2010 erstmals auch auf die Studiengänge der geisteswissenschaftlichen Fakultäten übertragen. Der Vergleich der nunmehr fachübergreifenden Kompetenzprofile macht die unterschiedlichen Stärken der Studiengänge deutlich.

