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Das C1-/C2- Programm zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft
Entstehung
In den Jahren 1989/90 hat die damalige rot-/grüne Landesregierung ein Stellenprogramm zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft aufgelegt, das an der Freien Universität 40 und an der TU 20 Stellen umfasste. Sechs Jahre später wurden die Mittel auf alle Hochschulen und Universitäten Berlin verteilt, was an der TU zu einer Reduzierung um zwei Stellen führte. Gleichzeitig wurden die Mittel als gesonderter Titel in der Haushalt der einzelnen Hochschulen eingestellt und mit einer Auflage versehen, die Kürzungen und Zweckentfremdungen verhinderte.
Erfolgsgeschichte
Das C1-/C2-Programm galt an der TU bereits in der ersten Besetzungsrunde als Erfolgsrezept – 2/3 der Frauen wurden auf Professuren berufen, die übrigen Frauen konnten sich ebenfalls in Wirtschaft und Forschung etablieren. Auch im zweiten Durchlauf konnten alle Frauen ihre Karriere fortführen. 2004 wurden dann letztmalig freie Stellen im Förderprogramm vergeben, da die Stellenkategorie mit der Einführung der W-Besoldung auslief.
Umbruch – Aufbruch
Auch in Zukunft werden die Mittel des ehemaligen C1-/C2-Programm für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft eingesetzt, allerdings angepasst an die neuen Besoldungsstrukturen der Universitäten. Während die letzten C-Stellen auslaufen, stehen die freiwerdenden Gelder zur Förderung des akademischen Mittelbaus zur Verfügung. In den Jahren 2010 und 2011 werden die Fakultäten über eine befristete Anschubfinanzierung für die Einstellung von Frauen auf Qualifikationsstellen belohnt. Diese Interimsnutzung endet 2011. 2012/2013 wurde das neue Programm „Wissenschaftlerinnen an die Spitze“ entwickelt, welches die neue Personalkategorie Juniorprofessur, die W-Besoldung sowie aktuelle Entwicklungen an der TUB berücksichtigt.

