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Zentrale FrauenbeauftragteDas Berliner Programm

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Das Berliner Programm

Das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre

Im Rahmen dieses auf das Land herunter gebrochenen Hochschulwissenschafts-programms (HWP), Fachprogramm 1, hat die TUB folgende Maßnahmen beantragt: 

Diese Maßnahmen entsprechen den vorgegebenen Schwerpunkten des HWP, die vom Berliner Programm übernommen wurden:

Mit der Besetzung des Fachgebietes „Schallbewertungen und Lärmwirkung“ besteht die Möglichkeit, dass die interdisziplinären und die thematischen Schwerpunkte der Lärmwirkungen, der Methoden und Messverfahren der Lärmwirkungsforschung so­wie der Psychoakustik mit der Technik, der Umwelt sowie der Gesundheit erforscht und gelehrt werden können. Die Gastprofessorin arbeitet im Berliner Verbund Public Health, dessen Zentrum an der TU Berlin angesiedelt ist, mit und vertritt dort die Umweltsoziologie. Ihre Forschungsgebiete – national und international – liegen in den Bereichen „Noise und noise effects, Soundscapeforschung und Sound Quality“.

Sie ist darüber hinaus an einer Reihe von Forschungsprojekten in- und ausserhalb der TU beteiligt, veranstaltet Tagungen oder wird dazu eingeladen (2004 waren dies elf eingeladene Vorträge und zwölf strukturierte Sitzungen, die sie organisiert und geleitet hat), nimmt Vorstandstätigkeiten in den entsprechenden Fachausschüssen und Gremien wahr, wobei ihr Engagement bei den Frauen liegt. Dies hat nicht zuletzt dazu geführt, dass sie - wie schon in den Jahren zuvor - mit Preisen und Aus­zeichnungen bedacht wurde. So erhielt sie im Dezember 2004 die Mitgliedschaft im obersten Gremium, dem „Nominating Committee“, der Acoustical Society of America in den USA. Sie ist das erste europäische Mitglied in diesem Verband.

Die Gastprofessorin in der Mathematik hat im April 2004 als frisch habilitierte Wis­senschaftlerin im Institut für Mathematik ihren Dienst angetreten. Innerhalb dieser Zeit hat sie sich eine kleine Forschungsgruppe, bestehend aus einer Postdoktoran­din, zwei Doktoranden und zwei studentischen Hilfskräften aufgebaut und ist Pro­jektleiterin innerhalb des DFG- Forschungszentrums „Matheon“. Im Rahmen eines von ihr selbst eingeworbenen BMBF Projektes zur „Simulation von Hochfrequenz­schaltungen der Kommunikationstechnik“ beschäftigt sie für die Laufzeit von drei Jahren zudem noch zwei wissenschaftliche MitarbeiterInnen. Darüber hinaus hat sie an einer Reihe von nationalen und internationalen Tagungen mit entsprechenden Beiträgen teilgenommen. Sie hat erklärtermaßen die Gastprofessur als Sprungbrett für Bewerbungen auf vakante Professuren genutzt und inzwischen eine W2-Professur in Köln erhalten.

Die dritte Gastprofessorin vertritt das Fachgebiet „Medienforschung und Geschlech­terforschung“ in der Soziologie. In ihren Vorlesungen befasst sie sich mit der „Einfüh­rung in die Geschlechtersoziologie“, den Themen „Gendertrouble in Organisationen“, „Sexy Bodies: Körpersoziologie und Geschlecht“ sowie Fragen des „Medienein­satz(es) in Unternehmen“. Sie forscht in der Geschlechter- Organisations-, Technik- sowie der Kommunikations- und Mediensoziologie. In diesen Feldern arbeitet sie in zwei großen überregionalen Forschungsprojekten mit und ist Mitbegründerin des bundesweiten Kompetenzzentrums „Existenzgründerinnen“, das für sechs Jahre vom BMBF finanziert wird. Sie nimmt zahlreiche akademische Funktionen und Ehrenäm­ter - sowohl im nationalen wie im internationalen Bereich – wahr und ist als Gutachte­rin sehr gefragt. Im Jahr 2004 ist sie ins Kuratorium des Königlich Preußischen Kul­turbesitzes (Staatsbibliothek) berufen worden.

Die Gastprofessorinnen in der Technischen Akustik und der Technischen Soziologie sind auch für 2007 aus dem Berliner Programm, das über 2006 hinaus als Landesprogramm weitergeführt wird, finanziert; derzeit wird zwischen Hochschul-leitung und Fakultäten über ihre Verstetigung verhandelt. Beide Fachgebiete stellen eine Ergänzung bzw. Bereicherung der neuen Studiengänge dar.

Mit dem Techno-Club hat die TU eine weitere Initiative gestartet, um Schülerinnen für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge zu interessieren. Er richtet sich an Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe und verbindet Schulbesuche von Stu­dentinnen mit Angeboten an Schülerinnen in der Universität. Im Techno-Club arbei­ten eine Diplomingenieurin und sechs studentische Hilfskräfte aus den verschiede­nen ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereichen, nämlich der Architektur, Elektrotechnik, Verkehrswesen, Energie- und Verfahrenstechnik, Landschaftspla­nung und Physik. Die Studentinnen führen eigens konzipierte Schulbesuche durch und betreuen die Schülerinnen bei ihren Besuchen in der Universität.

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