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TU Berlin

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Datenbanken

Inzwischen existieren zahlreiche Datenbanken, in die sie sich als promovierte Wissenschaftlerin eintragen lassen können. Hier greifen Institutionen zu, wenn sie gezielt nach Wissenschaftlerinnen zum Beispiel in Berufungsverfahren suchen.

Datenbanken für Wissenschaftlerinnen
Name

Verlinkung
AkademiaNet
Datenbank exzellenter Wissenschaftlerinnen. Keine Selbsteinträge möglich.
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FemConsult (CEWS)
Datenbank von Wissenschaftlerinnen. Selbsteintrag und Aktualisierung des eigenen Profils. Hochschulen suchen Bewerberinnen über das Portal.
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femdat (Schweizer Datenbank)
Schweizer Datenbank von Wissenschaftlerinnen.
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FEMtech- Frauen in Forschung und Technologie (Österreichische Datenbank)
Österreichische Datenbank von Wissenschaftlerinnen.
link

 

 

Karrierestrategien

Die Promotionsphase wird sich über Jahre erstrecken, daher sollte sie nicht nur geplant, sondern auch strategisch angegangen werden, um nicht bereits hier an der sogenannten "gläsernen Decke" zu scheitern. Hier finden sie weitere Hinweise und Empfehlungen.

Betreuungsverhältnis bzw. -situation

Wie bereits die Bezeichnung Doktormutter bzw. Doktorvater nahe legt, ist das Betreuungsverhältnis eine ganz besondere Beziehung, die auf Vertrauen, Abhängigkeit und Ungleichheit basiert. Daher sollten Sie als Promovendin im Vorfeld genau prüfen, an wen Sie sich im Zuge Ihrer Promotionsabsicht über Jahre hinweg binden wollen.

In der persönlichen Beratung kann ihnen die persönliche Suche nach einer geeigneten Betreuungsperson nicht abgenommen werden. Ein Beratungsgespräch kann sie aber dahingehend unterstützen, auf welche Weise sie einen Kontakt aufnehmen können und wie sie sich und ihr Forschungsinteresse am besten vorstellen.

Sollten Konflikte im Betreuungsverhältnis entstehen, können sie sich an die Promotionsbeauftragten der jeweiligen Fakultät wenden oder im Rahmen von proMotion einen individuellen Termin vereinbaren. Im gemeinsamen Gespräch können wir klären, inwieweit eine Win-Win-Lösung erarbeitet werden kann oder inwieweit Unterstützung von "außen" ihre Situation verbessern könnte. Alle Beratungsgespräche werden vertraulich behandelt.

Publizieren

Publizieren und wissenschaftliches Schreiben sind ein fortwährender Prozess, bei welchem die eigenen Kompetenzen stetig erweitert werden können. 

Das "richtige" Publizieren ist einer der wichtigsten Strategien, um sich in der Scientific Community erfolgreich etablieren zu können. Die Publikationliste ist bei der Vergabe von Stellen im Wissenschaftsbereich aber auch bei Drittmittelanträgen häufig ausschlaggebend.

Daher ist sinnvoll für den Erwerb dieser Kompetenzen und der Berücksichtigung der meist ungeschriebenen Regeln im eigenen Fach im gesamten Promotionsverlauf ausreichend Zeit zu investieren. Es werden verschiedene Weiterbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten, eine sehr gute Übersicht bieten die Seiten von TU-Doc. Oder sie gehen direkt auf die Seiten des Servicebereichs Weiterbildung oder der ZEWK.

Wichtige Hinweise finden sie zum Beispiel auch in der entsprechenden Literatur wie z.B. hier:

  • Helga Esselborn-Krumbiegel: Richtig wissenschaftlich Schreiben. Paderborn 2012 (2. Auflage).
  • Norbert Franck, Joachim Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Schöningh. Paderborn 2011. (16. Auflage).
  • Publizieren während der Promotion. Hrsg. von Kathrin Ruhl, Nina Mahrt, Johanna Töbel. VS Verlag. Wiesbaden 2010.
  • Peter Rechenberg: Technisches Schreiben. (Nicht nur) für Informatiker. Hanser. München 2006.
Nützliche links zum Thema Publizieren
Doktorandenforum
link
Textistenzia (Externes Schreibcoachangebot)
link
Publizieren mit pdf - Hinweise der tubit
link
Bremer Schreibcoach
link

 

 

Netzwerke/n

Gute und zahlreiche Kontakte im wissenschaftlichem Feld, in der sogenannten scientific community, erleichtern die eigene wissenschaftliche Entwicklung und sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere als Wissenschaftlerin. Hervorragende wissenschaftliche Leistungen sind wichtig, aber bei der Herausbildung des eigenen wissenschaftlichen Profils sollten sie sich immer Zeit für den Aufbau und die Pflege ihrer Netzwerke einräumen. Die Teilnahme an einem Mentoring-Programm in der Postdoc-Phase kann ihre eigenen Bemühungen dabei sinnvoll ergänzen. Im Rahmen des Weiterbildungsangebots von proMotion können sie sich im vierten Modul der Kunst des kreativen und effektiven Netzwerkens widmen.

Im Anschluss an das Weiterbildungsprogramm besteht die Möglichkeit sich als Jahrgang weiterhin regelmäßig zu treffen. Die Koordinatorin unterstützt diese Aktivitäten auf Absprache (Raumbuchung usw.).

Netzwerke und Mentoring
Programm
link
ProFiL Hochschulübergreifendes Mentoring für Wissenschaftlerinnen TUB, HUB, FUB
 www.profil-programm.de 
VDI
 www.vdi.de
THESIS
 thesis.de
Unternehmerinnennetzwerke
 www.weiberwirtschaft.de/links/unternnetzwerke.htm

Promovieren mit Kind

Nichts ist unmöglich! Aber alles was ohne Kind bereits schwierig war, könnte mit Kind eine noch größere Herausforderung darstellen. Viele Akademikerinnen und Akademiker entscheiden sich daher, die Familiengründung zeitlich weiter nach hinten zu schieben. Andere nutzen die zwar zeitlich begrenzte doch finanziell ansehnliche finanzielle Sicherung als wissenschaftliche Beschäftigte, um Kinder zu planen. Andere überrascht der Kindersegen. Alles was ich in der Promotionsphase empfehlen würde, gilt auch für (zukünftige) Eltern. Ich werde dies im Folgenden an einigen Beispielen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen aufzeigen bzw. versuchen zu verdeutlichen. 

  1. Eine gute Zeitplanung ist wichtig - Nutzen Sie die mobile Phase der Schwangerschaft gut und richten Sie ihre Arbeitsphasen danach aus. Sinnvoll kann es sein, Material, Daten und Literatur jetzt zu sammeln und archivieren, um Sie dann im Mutterschutz auswerten zu können. Planen und Besuchen Sie einen Kurs in Zeit- und Selbstmanagement. Spätestens nach der Geburt werden die sie dort erworbenen Kompetenzen zu schätzen und optimal einzusetzen wissen. 
  2. Work-Life-Balance - Räumen Sie sich eine überschaubare Eltern-Phase ein, prüfen Sie genau, ob eine Unterbrechung von mehr als einem Jahr wünschenswert ist. Teilen Sie nach Möglichkeit die Betreuungspflichten mit ihrem Partner oder innerhalb eines sozialen Netzwerks auf. Kinderbetreuungszeiten können für Männer Karriere fördernd sein.  Halten Sie in der Elternzeit den Kontakt zu den Forschungsnetzwerken. Besuchen Sie die wichtigen Jahrestagungen. Seien Sie auch nach der Geburt ihres Kindes auf den wichtigsten Kontaktbörsen und in den fachlichen Netzwerken präsent.Prüfen und Suchen Sie rechtzeitig eine Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind. Berücksichtigen Sie ausreichend Zeit für die Eingewöhnung, um den Neustart in den Beruf gelassen angehen zu können. 
  3. Beim Einstieg in den Beruf: Visualisieren Sie ihre Leistung - Der Wissenschaftsbereich in Deutschland ist immer noch an der „männlichen Normalbiographie“ orientiert und pflegt den Mythos der totalen zeitlichen Verfügbarkeit.Wissenschaftlerinnen mit Kind (Mütter) müssen mit zahlreichen Vorurteilen und Zuschreibungen rechnen und gelten mitunter als weniger belastbar und leistungsstark. Daher ist es besonders wichtig, den verfügbaren zeitlichen Rahmen positiv herauszustellen und die eigene Arbeitsleistung im angemessenen Rahmen für alle Beteiligten sichtbar zu machen. Räumen Sie sich dafür ausreichend Kapazitäten ein. Handeln Sie flexible Arbeitszeitmodelle aus, prüfen Sie, ob Sie bei Zeiten der Erkrankung des Kindes ihre Arbeit im Home-Office erledigen können. Auch hier gilt: Dokumentieren Sie für sich und die anderen ihren zeitlichen Einsatz. 

  • Grundsätzlich können die Vereinbarkeit von Elternschaft und Beruf bzw. Promotionsphase individuell in der Beratung besprochen und geplant werden. Ich freue mich über Ihr kommen in dieser Angelegenheit oder auch anderen.
  • Kontakt: Susanne Plaumann; Email:

Literatur

  • Beaufays, Sandra: Wie werden Wissenschaftler gemacht? Beobachtungen zur wechselseitigen Konstitution von Geschlecht und Wissenschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2003.
  • Lind, Inken: Aufstieg oder Ausstieg? Karrierewege von Wissenschaftlerinnen. Ein Forschungsüberblick. Cews Beiträge – Frauen in Wissenschaft und Forschung no 2. Kleine Verlag, Bielefeld 2004.
  • Knaths, Marion: Spiele mit der Macht. Wie Frauen sich durchsetzen. München 2012 (8. Auflage).
  • Knigge-Illner, Helga: Der Weg zum Doktortitel. Strategien für die erfolgreiche Promotion. Campus Concret 2002.
  • Schmitt, Tom und Esser, Michael: Statusspiele. Wie ich in jeder Situation die Oberhand behalte. Frankfurt am Main 2012 (6. Auflage).

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