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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Privacy Awareness through Security Organisation Branding (PATS)

Projektteam

Laufzeit

August 2009 – Januar 2012

Projektbeschreibung

Problem, Hypothese und Ziel

Angesichts des immer intensiveren Einsatzes moderner Sicherheitstechnologien wie etwa CCTV und Biometrie – zumal in vernetzten Systemen und in Bereichen, die dem Privatrecht unterliegen (Firmen), sowie im halb-öffentlichen Raum (Einkaufszentren, Bahnhöfe, Flughäfen) – sind Gesetze allein nicht genug, um einen angemessenen Privatheits- und Datenschutz zu gewährleisten.

PATS (mit Partnern aus Deutschland, England, Finnland, Israel, Polen, USA) geht davon aus, dass der Wunsch, in möglichst großen Kreisen der Bevölkerung Vertrauen zu genießen, Sicherheitsakteure dazu bewegen kann, auf der Basis freiwilliger Selbstregulierung den Privatheits- und Datenschutz zu stärken. PATS setzt es sich zum Ziel, Sicherheitsakteure für das Problem des Privatheits- und Datenschutzes zu sensibilisieren und organisationelle Selbstaufklärung zu fördern.

Warum Branding?

Als ein Medium solcher Selbstaufklärung lassen sich Prozesse der Markenbildung nutzen, in denen sich Selbst- und Fremdwahrnehmungen begegnen: Markenvertrauen bildet sich allein auf dem Markt – und in der größeren Arena der allgemeinen Öffentlichkeit.

Vorgehen

  • Kartierung des Sicherheitsfeldes: Alle Partner zeichnen die Geschichte des Feldes der inneren Sicherheit ihres Landes seit mindestens dem Ende der Blockkonfrontation nach. Berücksichtigt werden dabei Akteure, Technologien (vor allem CCTV und Biometrie), Gesetze und Diskurse. Die Partner verschaffen sich einen Überblick über die aktuelle Struktur des Sicherheitsfeldes ihres Landes. Daraus resultiert eine historisch informierte Typologie der Sicherheitsakteure (Polizei, Sicherheitsgewerbe, Entwickler und Produzenten von Sicherheitstechnologie).
  • Ermittlung der Privacy Awareness: In Interviews und Workshops ermitteln die Partner die Sensibilität für das Problem des Privatheits- und Datenschutzes bei für die länderspezifische Typologie repräsentativen Sicherheitsakteuren – vor allem aus Sicherheitsgewerbe und -industrie.
  • Analyse der Markenkommunikation: Die visuelle und diskursive Selbstdarstellung von ausgewählten Sicherheitsakteuren wird einer semiotischen sowie organisations- und kultursoziologischen Analyse unterzogen.
  • Markenwert-Indikatoren für die Bewertung der Markenkommunikation durch Sicherheitsakteure unter dem Gesichtspunkt des Privatheits- und Datenschutzes werden entwickelt. Sie dienen nicht nur der Evaluation vorhandener Marken, sondern liefern ein Konzept für die zukünftige Kommunikation von Sicherheitsakteuren.
  • Evaluation durch Experten und Sicherheitsakteure: Die entwickelten Markenwert-Indikatoren werden Experten und Sicherheitsakteuren auf Workshops präsentiert und zur Diskussion gestellt.
  • Die Ergebnisse des Projekts und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen in Form von Politikempfehlungen werden auf einer abschließenden Konferenz präsentiert und diskutiert.

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt

Leon Hempel
Tel.: +49 (0)30 314-25373
hempel(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 5.19

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. HBS 1
Hardenbergstr. 16-18
D - 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-26917