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TU Berlin

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Veranstaltung: In Erinnerung an Prof. Dr. Reinhard Rürup (27. Mai 1934 – 6. April 2018)

Reinhard Rürup, 1934 in Rehme/Westfalen geboren, schlug nach einem Lehramtsstudium der Geschichte und Germanistik in Freiburg und Göttingen eine Hochschullaufbahn ein. Ab 1970 wirkte er als Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, von 1975 bis 1999 an der Technischen Universität Berlin. Gastprofessuren führten ihn an die Universitäten von Berkeley, Harvard, Sydney, Jerusalem, Stanford und Oxford. Als Projektleiter ab 1985 und von 1992 bis 2004 als Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Topographie des Terrors war er Leiter publikumswirksamer Ausstellungen und hatte erheblichen Anteil an der Entwicklung der Erinnerungskultur in Deutschland. Daneben war er u.a. Vorsitzender der Wissenschaft- lichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts und Vorsitzender der Präsidentenkommission »Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus«. Zu seinen Veröffentlichungen gehö- ren Emanzipation und Antisemitismus. Studien zur »Judenfrage« der bürgerlichen Gesellschaft (1975, 1987),Schicksale und Karrieren. Gedenkbuch für die von den Nationalsozialisten aus der Kaiser-Wilhelm-Gesell- schaft vertriebenen Forscherinnen und Forscher (2008) und Der lange Schatten des Nationalsozialismus. Geschichte, Geschichtspolitik und Erinnerungskultur (2014). Demächst erscheint das noch von Reinhard Rürup zusammengestellte und durchgesehene Werk Revolution und Demokratiegründung 1918/19. Am 6. April 2018 ist Reinhard Rürup gestorben.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Topographie des Terrors, des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in der Bundesrepublik Deutschland.

Wo: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8 in Berlin-Kreuzberg

Wann: Dienstag, 28. Mai 2019 um 18 Uhr

Anmeldung bis zum 21. Mai unter: veranstaltungen@topographie.de
oder 030 254509-0

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Buchpräsentation "Deutsche Arbeit. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild" von Felix Axster und Nikolas Lelle

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"Deutsche Arbeit", ein Topos der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand und Vorstellungen von Arbeitsmoral und nationalem Charakter verband. Während des NS-Regimes wurde er in besonderer Weise wirkmächtig: als konstitutiver Bestandteil des Konzepts der "Volksgemeinschaft".
Das gleichnamige Buch geht der Genese dieses ideologischen Selbstbildes nach. In den Beiträgen wird u. a. untersucht, in welcher Weise Arbeit nationalistisch aufgeladen und im Gegenzug die Ideologie des Nationalen durch den Arbeitsbegriff konturiert wurde. Ebenso wird nach dem Potenzial der Ausgrenzung gefragt, das im Antisemitismus und der Vernichtungspolitik des "Dritten Reiches" kulminierte.

Dr. Felix Axster, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, und sein Mitherausgeber, Nikolas Lelle von der HU Berlin, werden zwei Aufsätze des Buches vorstellen und dann die Frage nach der Aktualität des Topos "Deutsche Arbeit" zur Diskussion stellen. Dabei wird es auch darum gehen, die gegenwärtig in Deutschland geführten Debatten über Arbeit historisch zu kontextualisieren und auf Bruchstellen und Kontinuitätslinien hin zu deuten.

Programm

Pflichtbesuche für Lehrer*innen in KZ-Gedenkstätten?

Stefanie Fischer im Interview zur Frage, ob der Besuch von KZ-Gedenkstätten für Lehrer*innen zur Pflicht werden sollte.

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Blickwinkel-Tagung 2019: Die Rückseite der Nation – Nationalismus und Antisemitismus

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Die BLICKWINKEL-Tagung will 2019 unter dem Titel "Die Rückseite der Nation" sowohl den "autochthonen" deutschen als auch den ethnischen Nationalismus von Migrantisierten vor der Folie eines antisemitismus- kritischen Ansatzes reflektieren. Wir fragen, was nationales Bewusstsein heute mit antijüdischen Ressentiments zu tun hat, was das Problematische am Nationalismus ist und ob Unterschiede zum Patriotismus bestehen. Kann Nationalismus ohne die Ausgrenzung von Minderheiten funktionieren? Welche pädagogischen Konzepte eignen sich zum Umgang mit Nationalismus?

Wann? 17./18. Juni 2019

Wo? GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

Programm

Anmeldung (Anmeldungsschluss: 17. Mai 2019)

»Blickwinkel. Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft« ist ein Projekt der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/Main) in Kooperation mit dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (Berlin) und des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) Sommersemester 2019

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Unabhängige Kommission Antiziganismus nimmt ihre Arbeit auf

Am 27. März hat die Unabhängige Kommission Antiziganismus, angesiedelt am Bundesministerium des Innern und untermauert durch einen Entschließungsantrag des Deutschen Bundestages, ihre Arbeit aufgenommen. Dr. Markus End, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung, ist eines der elf Mitglieder.

Weitere Informationen zur Unabhängigen Kommission Antiziganismus

 

In der Frankfurter Rundschau äußert er sich anlässlich der Einsetzung der Kommission zur gegenwärtigen Ausprägung des Antiziganismus in der deutschen Gesellschaft.

Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau

Der belgische Sammler Arthur Langerman hat seine einzigartige Sammlung antisemitischer visueller Artefakte dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) übergeben

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Der belgische Sammler Arthur Langerman hat am 20.03.2019 seine einzigartige Sammlung antisemitischer visueller Artefakte dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technische Universität Berlin übergeben. Das Arthur-Langerman-Archiv für die Erforschung des visuellen Antisemitismus (ALAVA) wird als Teil des ZfA zukünftig an einem neuen Standort in der Kaiserin-Augusta-Allee in Berlin untergebracht sein. Bestehend aus nahezu 8000 Einzelstücken, darunter mehr als 5000 Postkarten, über Tausend handgezeichnete Skizzen, mehrere Hundert Plakate sowie zahllose Druckwerke und Gemälde, zeichnet sich die Sammlung nicht nur durch ihren Umfang, sondern auch durch ihre historische und regionale Vielfalt aus.

3sat Kulturzeit hat den Sammler in seinem Archiv besucht und zeigt, wo in Zukunft die Bestände in Berlin erforscht werden.

Zum Beitrag

ZfA-Forschungskolloquium Sommersemester 2019

Die Veranstaltung steht ohne Anmeldung allen wissenschaftlich Interessierten unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit offen, auch zum Besuch einzelner Termine.

Wann: Mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Ernst-Reuter-Platz 7, Telefunken-Hochhaus, 10587 Berlin, 8. Etage, Raum TEL 811

Programm

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Ausstellung zur Flüchtlingskonferenz von Évian geht online

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Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen“ des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand ab 4. März 2019 online abrufbar

Die neue Website www.evian1938.de zur erfolgreichen Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen: Die internationale Flüchtlingskonferenz von Èvian 1938“ richtet sich besonders an Einrichtungen der schulischen und außerschulischen sowie universitären Bildung, lädt aber auch alle politisch und historisch Interessierten herzlich zur Nutzung ein.

Im Juli 1938 trafen sich die Vertreter von 32 Staaten im mondänen Badeort Évian-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees, um für den vom nationalsozialistischen Deutschland verursachten Massenexodus europäischer Juden eine Lösung zu finden. Die meisten Staaten lehnten mit unterschiedlichen Begründungen die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge ab, nachdem sie teilweise ihre Einreisebestimmungen noch vor oder sogar während der Konferenz verschärft hatten.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsthematik seit Sommer 2015 beabsichtigt das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum und Dr. Winfried Meyer vom ZfA mit der neuen Website www.evian1938.de vor allem, die Öffentlichkeit über Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse und Folgen der Konferenz in Évian vor 80 Jahren zu informieren und aufzuklären. 

In zehn Videos werden Ausschnitte aus Interviews mit jüdischen Flüchtlingen und seltene Amateur- und Wochenschauaufnahmen vom antijüdischen Terror in Wien 1938, von der Konferenz und dem daraus hervorgegangenen Zwischenstaatlichen Komitee für Flüchtlinge, von der Irrfahrt der „St. Louis“ sowie aus dem amerikanischen Dokumentarfilm von 1941 „Sosúa – Haven in the Caribbean“ gezeigt. 

Dossiers zu den 32 Teilnehmerstaaten der Flüchtlingskonferenz enthalten neben Angaben zu Demographie und Wirtschaft des Landes im Jahre 1938 Informationen zur jeweiligen Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, Kurzbiographien der Angehörigen der Delegationen in Évian sowie die öffentlichen und nichtöffentlichen Beiträge der Staaten zur Flüchtlingskonferenz.

Ein Personenregister ermöglicht zudem den biographisch interessierten Nutzern die Auffindung personenbezogener Informationen vor allem zu den Angehörigen der Delegationen in Évian. Nicht nur bei der Rekonstruktion der Biographien dieser Delegierten ist bei der Erarbeitung der Ausstellung wissenschaftliches Neuland beschritten worden.

Abrufbar ist die Website unter: https://www.evian1938.de/

 

Zur Ausstellung

Die Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen. Die Internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ wurde vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) erarbeitet. Vom 27. Juli bis 5. Oktober 2018 war die Ausstellung in der GDW zu sehen. Nachdem sie zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 von der Stadt Plettenberg gezeigt worden ist, wird sie ab dem 14. März 2019 im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen zu sehen sein. Gefördert wurde das gesamte Projekt von der Kulturstiftung des Bundes, dem Auswärtigen Amt, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft sowie der Friede Springer Stiftung. Zur Ausstellung ist ein ausführlicher Katalog, herausgegeben von Frédéric Bonnesoeur, Christine Kausch, Thomas Lindner, Winfried Meyer und Julia Pietsch (400 Seiten), erschienen, der über die GDW bestellt werden kann.

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: 

Dr. Winfried Meyer

TU Berlin

Zentrum für Antisemitismusforschung

Tel.: 030 314-29096

E-Mail: w.meyer@campus.tu-berlin.de

Ausstellungseröffnung: „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg

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Klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Die Ausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ zeigt historische und aktuelle Beispiele und regt dazu an, sich mit den Erscheinungsformen von Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Ressentiments auseinanderzusetzen. Am 21.02.19 wird „Angezettelt“ im Jüdischen Museum Rendsburg eröffnet.

Zur Website des Jüdischen Museum Rendsburg

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Dr. Stefanie Fischer über Holocaust-Gedenken in „ZDF heute plus“

Dr. Stefanie Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, im Gespräch mit „ZDF heute plus“ über Bedeutungen, Wandlungen und Schwierigkeiten des Holocaust-Gedenkens in der Gegenwart. Dr. Stefanie Fischer arbeitet zur Zeit über die Möglichkeiten einer Graphic History des Holocausts und seiner Nachgeschichte.

Zum Gespräch

 

Call for Papers für deutsch-französische Sommerschule »Fotografie als Medium, Objekt und Quelle: Ein interdisziplinärer Austausch«

Deutsch-französische Sommerschule »Fotografie als Medium, Objekt und Quelle: Ein interdisziplinärer Austausch«

Veranstalter: Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA) und Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin (ZfA), mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule

Datum: 01. – 05. Juli 2019

Ort: Moulin d’Andé, Normandie/Frankreich

Der ausführliche Call for Papers mit Informationen zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Sommerschule und zu den Bewerbungsmodalitäten für interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen findet sich unter www.hsozkult.de

Stefanie Schüler-Springorum über Vorurteile in der Erinnerungskultur

Stefanie Schüler-Springorum spricht sich im Interview anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar dafür aus allen einzelnen Opfergruppen zu gedenken. Eine Petition, die unter anderem auch von Frau Schüler-Springorum unterzeichnet wurde, fordert jetzt erstmals eine eigene Gedenkstunde für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag.

Zum Interview

Marcus Funck zum Verhalten der AfD während der Gedenkstunde im Bayerischen Landtag

Marcus Funck äußert sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk zum Verhalten der AfD im Bayerischen Landtag während der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 23. Januar 2019.

Zum Interview

Antisemitismus in der Schule: Erste bundesweite Bestandsaufnahme

Prof. Dr. Samuel Salzborn vom Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und Dr. Alexandra Kurth vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen haben eine erste bundesweit vergleichende Bestandsaufnahme zum Themenfeld „Antisemitismus in der Schule“ vorgelegt. Ausgehend von antisemitischen Vorfällen an deutschen Schulen in den vergangenen Monaten wird in dem Gutachten der bisherige Wissensstand zusammengetragen und auf Herausforderungen für Forschung und Politik hingewiesen.

Mehr zur Medieninformation der Technischen Universität Berlin
Wissenschaftliches Gutachten

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Stellungnahme des Zentrums für Antisemitismusforschung zu „Christian Peter Wilhelm Beuth, ein Antisemit?“

Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat in der Debatte um die Umbenennung der Beuth-Hochschule Stellung bezogen. Die Stellungnahme soll auf die geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse zu Christian Peter Beuth, zu seiner Mitgliedschaft in der Tischgesellschaft und zu seiner entschiedenen Gegnerschaft der Judenemanzipation aufmerksam machen. Wir halten daher das Urteil, dass Beuth ein entschiedener Judenfeind auch im Horizont des 19. Jahrhunderts war, für gerechtfertigt.

Stellungnahme

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum

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Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018) ist erschienen! Es vereinigt Beiträge zur Geistesgeschichte und politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts mit solchen zur ungebrochenen Persistenz eines über Jahrzehnte in die Kommunikationslatenz verschobenen Antisemitismus in Deutschland und Österreich. Außerdem wird der Blick auf einen „postmodernen Antisemitismus“ gerichtet, der sowohl kosmopolitisch-individualistische Vorstellungen in sich aufnehmen kann, als auch auf seit Jahrzehnten tradierte und bis heute virulente Verschwörungstheorien in Chile und der Türkei.

Mit der bewussten Grenzverschiebung bzw. intendierten Neuakzentuierung in Bezug auf die deutsche Vergangenheit hatten wir es auch hierzulande in den vergangenen Monaten immer wieder zu tun, wobei jedoch antijüdische Ressentiments wohlweislich nicht offen bedient, sondern eher indirekt über Begriffe wie „Denkmal unserer Schande“ oder „Vogelschiss“ transportiert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich uns allen immer wieder die Frage, ob, wo und mit wem genau man sich über rechtspopulistische Inhalte auseinandersetzen soll. Der das Jahrbuch abschließende Debatten-Teil nimmt dieses Thema auf und stellt vier unterschiedliche Positionen vor.

Thematische Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Antisemitismus in Literatur und Musik | Antisemitismus in Europa in Geschichte und Gegenwart | Verschwörungstheorien | Debatte: Mit Rechten reden

Liste aller Beiträge: Inhaltsverzeichnis

Weitere Informationen unter: Metropol Verlag

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ZfA-Forschungskolloquium Wintersemester 2018/19

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Die Veranstaltung steht ohne Anmeldung allen wissenschaftlich Interessierten unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit offen, auch zum Besuch einzelner Termine.

Wann: Mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Ernst-Reuter-Platz 7, Telefunken-Hochhaus, 10587 Berlin, 8. Etage, Raum TEL 811

Programm

 

 

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV) Wintersemester 2018/19

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Studiengangplan „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ Wintersemester 2018/19

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Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums zum Thema „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“

Im Rahmen der Sonderausstellung „Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ haben die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im September 2018 ein internationales wissenschaftliches Symposium zum Thema „Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938“ veranstaltet.

Ein Mitschnitt der Podiumsdiskussion des Symposiums ist nun unter folgendem Link abrufbar: www.mediathek.rbb-online.de

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Forschungskolloquium: Diaspora, Exil, Migration

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Programm des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Kerstin Schoor, Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder)

Wann: Dienstags, 14.15 – 15.45 Uhr (Postgebäude, Raum 265) und 16.15 – 17.45 Uhr (Stephanssaal)

Anmeldungen unter:
elange@europa-uni.de

Programm

 

 

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Tätigkeitsbericht des ZfA (2015/2016)

Der ZfA-Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 2015/2016 ist vor kurzem erschienen und nun auch online verfügbar.

Tätigkeitsbericht

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 26 (2017) (herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum)

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Die aktuelle Ausgabe des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung spiegelt sowohl die wissenschaftliche Arbeit als auch die internationale akademische Vernetzung des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin wider. Das Jahrbuch reflektiert zudem einige Veränderungen am Zentrum als auch die individuellen wie kollektiven Forschungskooperationen und Workshops. Neben den Schwerpunkten zum Thema „Kritische Theorie und Antisemitismus“ und „Sexuelle Gewalt während des Völkermords an den Armeniern und des Holocaust“ liegt ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe auf Studien, die sich dem Zusammenhang von Migration, Islam und Antisemitismus widmen.

Inhaltsverzeichnis

Metropol Verlag

„Ein Quellenfundus von einzigartigem Potenzial für die Antisemitismusforschung“ – Kooperationsvereinbarung mit dem Sammler Arthur Langerman

Arthur Langerman
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Das Zentrum für Antisemitismusforschung freut sich sehr, die geschlossene Kooperationsvereinbarung mit dem belgischen Holocaustüberlebenden und Sammler Arthur Langerman bekannt geben zu können. Die Sammlung Langerman ist mit etwa 8.000 Einzelstücken die vermutlich größte Sammlung judenfeindlicher Zeichnungen und grafischer Propagandamachwerke weltweit. Sie umspannt mehrere Jahrhunderte und ist in ihrem Umfang, in ihrer historischen und regionalen Vielfältigkeit und in ihrer materiellen und thematischen Konsistenz einzigartig. Herr Langerman hat sich bereit erklärt, dem ZfA exklusiven Zugang zu seiner Sammlung zuzusichern. Sie wird zunächst als Quellengrundlage des Forschungsverbunds Hate Pictures fungieren, soll Gegenstand künftiger Dissertationen, Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen sein und einen inhaltlichen Schwerpunkt der Forschung des neuen Professors - Uffa Jensen - in den kommenden Jahren bilden. Sie soll darüber hinaus sowohl den Studierenden als auch der internationalen Forschung und Bildungsarbeit dauerhaft nutzbar gemacht werden, indem bei uns eine digitale Zugriffsmöglichkeit erstellt wird. Die getroffene Vereinbarung geht auf das langjährige Engagement von Carl-Eric Linsler zurück, der Arthur Langerman seit 2009 bei Fragen der Provenienz, Authentizität und Verwendungsmöglichkeiten seiner Sammlung berät. 

Am 18.10.2017 findet um 11:30 Uhr in H 1036 im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, eine Pressekonferenz statt, in der u. a. der Sammler, die Sammlung und unsere geplanten Projektvorhaben öffentlich vorgestellt werden.

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Zentrum für Antisemitismusforschung
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