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TU Berlin

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Sichtbarmachung der Universität

Montag, 27. Juli 2015

Michael Hoebich
Lupe

Am 30. Juni 2015 starb Michael Hoebich. Er war von 1973 bis 1987 Kanzler der Technischen Universität Berlin. Als solchem war es ihm ein besonderes Anliegen, der Technischen Universität Berlin in turbulenten Zeiten nicht nur durch ein außerordentlich korrektes Haushaltsgebaren Anerkennung im politischen Raum zu verschaffen. Er machte sich vor allem dafür stark, die Universität aus dem „Elfenbeinturm“ zu führen und ihre Forschungsleistungen für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar werden zu lassen. Seiner Initiative war es zu verdanken, dass die Technische Universität Berlin 1979 als eine der ersten auf der Hannover Messe professionell auftrat. Aber die Berliner sollten auch unmittelbar einen Einblick in die Universität erhalten. So inszenierte er eine umfangreiche Projektpräsentation der TU Berlin im KaDeWe, die für großes Aufsehen sorgte. Für ihn war eine Universität nicht nur ein Ort für Forschung und Lehre. Technologietransfer und Unternehmensgründungen aus der Universität heraus zählte er ebenso zu ihren Aufgaben, was zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war. Als 1983 die AEG ihre Gebäude in der Brunnenstraße aufgab, griff die TU Berlin darauf zu und errichtete hier neben neuen Forschungseinrichtungen das erste Innovations- und Gründerzentrum einer deutschen Universität. Es wurde am 30. November 1983 eröffnet, genau an dem Tag, an dem das Berliner Abgeordnetenhaus der TU Berlin die dafür notwendigen Baumittel gewährte. Für den Mut, ein derartiges finanzielles Risiko zu tragen, gebührt ihm hohe Anerkennung.

Prof. Dr. Jürgen Starnick, Alt-Präsident der TU Berlin

"TU intern" Juli 2015

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