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Fasziniert von Forschern mit höchsten Ansprüchen

Freitag, 14. Februar 2014

Humboldt-Stipendiaten an der TU Berlin

Wurde vom Highschool-Lehrer für Chemie begeistert: Thomas Fallon Schon mit acht Jahren wollte Victoria Paternostro Mathematikerin werden
Lupe

Ein wichtiges Motiv für seine Bewerbung um ein Humboldt-Stipendium war für Dr. Thomas Fallon von der Australian National University in Canberra sicherlich die Neugier auf die Kooperation mit einer neuen, hochrangigen Forschergruppe. Seit Sommer 2013 arbeitet der Humboldt-Stipendiat mit dem Einstein-Professor Martin Oestreich vom Institut für Chemie der TU Berlin zusammen, einem der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet grundlegender synthetischer Aspekte der silicium- und bororganischen Chemie für die asymmetrische Katalyse.

Es ist eine Binsenweisheit, dass internationale Erfahrungen nicht nur für die wissenschaftliche Laufbahn, sondern auch für die Bildung einer reifen Forscherpersönlichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Thomas Fallon ist sich dessen wohl bewusst. „Man sollte so früh wie möglich auch im Ausland arbeiten, um sich selbst und sein Können in einer neuen Forscherumgebung messen zu können und so zu einer realistischeren Einschätzung seines eigenen Vermögens und Unvermögens zu kommen“, findet er.

In seinen Arbeiten versucht Thomas Fallon Wege zu finden, wie bestimmte Moleküle auf elegantere, effektivere und vor allem preiswertere Weise synthetisiert werden können.

Sein Forschungsprojekt an der TU Berlin befasst sich mit der Erzeugung neuartiger Siliciumreagenzien, deren Reaktivität den Weg zur Aktivierung normalerweise stabiler Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindungssysteme frei machen könnte. Die anvisierten Zielstrukturen wurden bislang nur theoretisch vorhergesagt, jetzt muss „nur noch“ ein Syntheseweg im Labor gefunden werden.

Grundsätzlich ist Thomas Fallon der Meinung, dass man als Wissenschaftler in der Lage sein muss, Frustrationen zu ertragen. „Der überwiegende Teil der Versuchsanordnungen in der Chemie schlägt fehl. Wenn dann aber wirklich etwas klappt und man endlich das erwünschte Resultat erreicht, dann ist das einfach großartig – das ist ein absolutes Glücksgefühl.“

Sein frühes Interesse für Chemie wurde von einem Chemielehrer in der „Highschool“ geweckt. „Wenn man mich fragt, was die Besonderheit dieses Lehrers ausgemacht hat, war es eindeutig seine Leidenschaft für das Fach“, sagt Thomas Fallon. Ähnlich erging es ihm später im Studium. Unabhängige Köpfe, die sich ausschließlich von ihrem Forschungsinteresse leiten lassen und dabei höchste Ansprüche an sich selbst stellen, faszinieren ihn. „Ich hatte Glück, dass ich sowohl in meinem Doktorvater Professor Michael S. Sherburn von der Australian National University als auch in Professor Martin Oestreich auf solche Forscherpersönlichkeiten getroffen bin, mit ihnen arbeiten und von ihnen lernen darf.“

Christiane Petersen "TU intern" Februar 2014

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