direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Menschen

Eine mathematische Herausforderung

Freitag, 14. Februar 2014

Humboldt-Stipendiaten an der TU Berlin

Wurde vom Highschool-Lehrer für Chemie begeistert: Thomas Fallon Schon mit acht Jahren wollte Victoria Paternostro Mathematikerin werden
Lupe

Die junge Humboldt-Stipendiatin Victoria Paternostro, PhD, beschäftigt sich mit einem Bereich der angewandten Funktionalanalysis, der eine immer größere Rolle in der mathematischen Signal- und Bildverarbeitung spielt: Shearlets. Diese Systeme sind eine Weiterentwicklung von Wavelets, auf denen der allseits bekannte Kompressionsstandard JPEG 2000 beruht. Shearlets wurden an der TU Berlin entwickelt und sind heutzutage eines der zentralen Instrumente, um insbesondere Bilddaten zu analysieren.

Im Mai 2013 kam die Mathematikerin von der Universidad de Buenos Aires an die Spree, um in der Arbeitsgruppe von Prof Dr. Gitta Kutyniok, Fachgebiet Angewandte Funktionalanalysis, mitzuarbeiten. „Die Arbeit in dieser Forschungsgruppe bietet mir als Postdoc eine großartige Chance, meinen Forschungshorizont zu erweitern und gleichzeitig die tieferen Zusammenhänge der speziellen Problematik meines Projekts zu erkennen. Ich bin deshalb besonders glücklich, hier in dieser anregenden Atmosphäre mit einer der weltweit führenden Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Applied Functional Analysis arbeiten zu dürfen“, sagt Victoria Paternostro. Ziel ihres Forschungsprojekts an der TU Berlin ist es, die theoretischen Grundlagen für Shearlet-Algorithmen mit deutlich lokalisierteren Shearlets zu legen, zum Beispiel zur verbesserten Kantendetektion in Bildern oder auch zur Extraktion von speziellen Bildelementen. Dafür müssen sogenannte duale Shearlets erst komplett neu entwickelt werden.

Die Argentinierin wollte bereits im zarten Alter von acht Jahren Mathematikerin werden, denn logische Strukturen nachzuvollziehen war ihr schon immer das reinste Denkvergnügen. Auch wenn eine Laufbahn als Mathematikerin für eine junge Frau in Argentinien durchaus ungewöhnlich war, ging sie ihren Weg und erfuhr durch die Familie und ihre Lehrer die notwendige Unterstützung.

Die Verbindung zu Gitta Kutyniok stellte ihr PhD-Thesis-Advisor Professor Carlos Cabrelli von der Universidad de Buenos Aires her. Es gelang ihm, Gitta Kutyniok als Gutachterin für die PhD-Thesis von Victoria Paternostro zu gewinnen. Ab diesem Zeitpunkt blieb die Argentinierin mit der TU-Wissenschaftlerin in Kontakt, bis sie dann zwei Jahre später die Voraussetzungen für ein Humboldt-Stipendium erfüllte und vom Institut für Mathematik als Gastwissenschaftlerin eingeladen wurde. „Es ist großartig, hier in Berlin zu arbeiten. Mein größter Wunsch ist es, nicht nur das, was ich wissenschaftlich gelernt habe, sondern auch das, was ich hier in der Stadt alltäglich an Neuem und Aufregendem erfahre, an die Kollegen meiner Universität in Buenos Aires weitergeben zu können.“

Christiane Petersen "TU intern" Februar 2014

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.