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Alexander von Humboldt-Stiftung: Forschungsergebnisse vernetzen

Freitag, 25. Juli 2014

Erhebliche Fortschritte auch im Design von Anlagen

Mit Flavio Manenti sollen Theorie und Experiment an der TU Berlin zusammenkommen
Lupe

Zunächst für drei Monate forscht Professor Flavio Manenti vom Politecnico di Milano als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einer „Humboldt Fellowship for Experienced Researchers“ an der TU Berlin. Er ist zu Gast in der Fakultät III Prozesswissenschaften bei den Professoren Günter Wozny, Fachgebiet Dynamik und Betrieb technischer Anlagen, und Matthias Kraume, Fachgebiet Verfahrenstechnik. Im kommenden Jahr wird er seinen Forschungsaufenthalt fortsetzen.

Flavio Manenti ist ein besonders ausgewiesener Wissenschaftler auf dem Gebiet der Prozesssimulation, -modellierung und -optimierung verfahrenstechnischer Prozesse. Seine Lösungsalgorithmen sind unter anderem in das Programmsystem BzzMath® eingeflossen und werden in vielen Instituten erfolgreich eingesetzt. Er ist Mitautor von vier Lehrbüchern zu diesen Themen. Die Wissenschaftler streben an, im Bereich der Modellierung und Optimierung Manentis theoretische Arbeiten mit den experimentellen Anlagen in den Fachgebieten der Gastinstitute an der TU Berlin stärker zu vernetzen. Die geplanten theoretischen und experimentellen gemeinsamen Arbeiten zu dieser anspruchsvollen Thematik lassen erhebliche Fortschritte sowohl im Design der Anlagen als auch für den Betrieb erwarten, so die Wissenschaftler. Flavio Manentis Arbeiten zum sogenannten „Multiscale Modelling“ sollen außerdem in den entsprechenden Projekten des Exzellenzclusters UniCat und des SFB/Transregio 63 „InPROMPT“ mit den vorhandenen Lösungsansätzen kombiniert werden und Anwendung finden.

tui "TU intern" Juli 2014

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