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TU Berlin

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Kriegsende und Neubeginn

Donnerstag, 19. Januar 2017

Medieninformation Nr. 11/2017

Das Buch zur Ausstellung „Kriegsende und Neubeginn – Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin“ wird am 20. Januar 2017 zum Neujahrsempfang des Präsidenten der TU Berlin vorgestellt

Die TU Berlin nahm 2016 ihr 70. Gründungsjubiläum zum Anlass, mit einer Ausstellung, die im Rahmen eines von Dr. Carina Baganz am Zentrum für Antisemitismusforschung der Universität geleiteten Forschungsprojekts im Auftrag des Präsidenten entstanden ist, an die Zeit des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg zu erinnern. Nun ist die umfangreiche Publikation zu dem Projekt erschienen. Wie die Ausstellung ist auch sie deutsch- und englischsprachig und wird beim Neujahrsempfang des TU-Präsidenten am 20. Januar 2017 erstmalig vorgestellt.

Neben dem Vorwort des Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, gibt es fünf Essays, und zwar:

Wiederanfänge im Schutthaufen – Dr. Marcus Funck, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung

Entnazifizierung – ein gescheitertes Experiment? – Dr. Clemens Vollnhals, stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e. V. und Lehrbeauftragter für Zeitgeschichte an der TU Dresden

Akademische „Wiedergutmachung“: Anspruch und Wirklichkeit von Maßnahmen zur Rehabilitierung und Entschädigung des wissenschaftlichen Personals an der TU Berlin nach 1945 – Marianne Horstkemper, Erziehungswissenschaftlerin und derzeit Studentin im Masterstudiengang „Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik“ an der TU Berlin

Die „45er“ an der Technischen Universität Berlin – Eine apolitische Studentengeneration?
Marieke Wiese, Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam; sie war studentische Mitarbeiterin im Ausstellungsprojekt „Kriegsende und Neubeginn“ an der TU Berlin

Der Einfluss von Geisteswissenschaften an der Technischen Universität Berlin
Julia Franck, freie Schriftstellerin und Trägerin des Deutschen Buchpreises 2007


Wissenschaftlicher Beirat

Dr. Manfred Gentz, Präsident der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V. und ehemaliges Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der DaimlerChrysler AG
Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Prof. Dr. Anke te Heesen, HU Berlin, Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte

Die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V. unterstützte das Projekt ideell und finanziell.

Die Herrschaft der Nationalsozialisten hatte an der traditionsreichen und geschichtsträchtigen Technischen Hochschule Berlin tiefe Spuren hinterlassen. Durch die „Gleichschaltung“ sowie die Ausgrenzung und Vertreibung der „nichtarischen“ und politisch unliebsamen Angehörigen des Lehrkörpers und der Studierenden hatte die Hochschule nicht nur den Betroffenen, sondern auch sich selbst großen Schaden zugefügt. Zugleich profitierte sie jedoch von der Förderung der wehrtechnischen Fächer, bis sie schließlich ab 1943 durch Bomben und Artillerie in Schutt und Asche gelegt wurde.

Viele hofften darauf, doch nur wenige glaubten daran, dass der Lehrbetrieb wieder aufgenommen werden könnte. Bereits ein Jahr nach Kriegsende, am 9. April 1946, wurde unter Regie der britischen Besatzungsmacht die Technische Universität Berlin eröffnet. Um den Bruch mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu dokumentieren, wurde bewusst keine Wieder-, sondern eine Neueröffnung gefeiert: Aus der Technischen Hochschule wurde die Technische Universität Berlin. Der Namenswechsel sollte deutlich machen, dass nicht ein Wiederaufbau alter Institutionen, sondern ein Neuanfang beabsichtigt war.


Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden:

Carina Baganz (Hrsg.)
Kriegsende und Neubeginn – Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin
Verlag am Fluss Berlin, 2017
ISBN 978-3-9814032-6-8
16,50 €

verlag-am-fluss.de/buecher/

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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