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TU Berlin

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Von der Queen’s Lecture bis zur Digital Future

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Medieninformation Nr. 213/2018

Die Berlin Science Week ist eine internationale Plattform, auf der sich jährlich die spannendsten Vertreter*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft treffen. Sie fördert den interdisziplinären Austausch und schafft für Teilnehmende die Gelegenheit, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Forschungseinrichtungen, Universitäten, NGOs und viele weitere innovative Institutionen laden Expert*innen aus dem In- und Ausland zu Fachveranstaltungen aber auch das Berliner Publikum in öffentlichen Veranstaltungen ein, ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Themen zu erleben. Die TU Berlin beteiligt sich in diesem Jahr mit sechs Beiträgen.

Programm der Technischen Universität Berlin im Rahmen der Berlin Science Week 2018 (1. bis 10. November 2018)

Queen’s Lecture: „Diet, Obesity and Health: From Science to Policy“

Ungesunde Ernährung sowie Übergewicht durch exzessiven Konsum und minderwertige Lebensmittel sind zwei der wichtigsten Ursachen für vermeidbare Krankheiten weltweit. Doch trotz einzelner Bemühungen fehlen unserem Gesundheitssystem effektive Präventionsmechanismen, die Menschen erfolgreich in ihren Bemühungen um eine gesunde Ernährung unterstützen und sie zu Veränderungen ihrer Essgewohnheiten motivieren. Auch der politische Wille, sich diesem Thema konzentriert zu widmen, ist in vielen industrialisierten Ländern zu wenig ausgeprägt. Zur diesjährigen Queen’s Lecture am 5. November 2018 an der TU Berlin wird die britische Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Susan Jebb von der University of Oxford die Hintergründe der sich ausweitenden Überernährung und die damit verbundenen Krankheitsrisiken erläutern sowie Methoden darlegen, wie die Wissenschaft die Politik und Gesundheitseinrichtungen bei Präventionsmaßnahmen unterstützen kann.

Die Veranstaltung, zu der der Präsident der TU Berlin jährlich einlädt, wird unterstützt durch die Britische Botschaft Berlin und das British Council. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Zeit: 5. November 2018, 17 Uhr
Ort: TU Berlin, Audimax im Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter: www.events.tu-berlin.de/QL2018
Weitere Informationen: www.tu-berlin.de/queenslecture 

Career Day for International Junior Researchers

Zum zweiten Mal findet der Career Day for International Junior Researchers statt, der internationalen Promovierenden und Postdocs einen Einblick in die Vielfalt akademischer und nichtakademischer Karrieremöglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt und über Möglichkeiten und Anforderungen für Nicht-EU-Bürger, die in Deutschland arbeiten möchten, informiert. Der Career Day bietet mehrere Workshops und die Gelegenheit, sich mit TU-Berlin-Alumni zu vernetzen, die von ihrem Start ins Berufsleben nach der Promotion berichten.

Zeit: 1. November 2018, 10 bis 13 Uhr
Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter: http://www.tu-doc.de/career 

Spatenstich zum ersten Obstbaumgarten der TU Berlin

Großstädte mit kleinen Oasen, auf denen Gemüsebeete und Obstbäume wachsen? Das Konzept der sogenannten „Essbaren Stadt“ ist ein weltweiter Trend, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch an der TU Berlin soll es erprobt werden. Auf dem Campus Charlottenburg sollen künftig regionale alte Obstsorten und fruchttragende Sträucher gepflanzt werden. Universitätsangehörige können so gemeinsam in ihrem direkten Umfeld Obst und Beeren ernten und ein Gefühl für nachhaltigere Konsummuster entwickeln.

Am 1. November 2018 wird mit einem Spatenstich für den ersten Obstbaumgarten der Universität der Grundstein für den „Essbaren Campus“ gelegt. Auf einer Fläche im Innenhof zwischen der Mensa Hardenbergstraße und dem Physikgebäude der TU Berlin werden acht regionale alte Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche gepflanzt. Erweitert wird das Gartenkonzept im folgenden Jahr mit einer Sitzgruppe, Sträuchern, essbaren bodendeckenden Pflanzen und einzelnen Urban-Gardening-Flächen, auf denen auch Gemüse angepflanzt werden kann.
Der „Essbare Campus“ ist eine Initiative der studentischen Projektwerkstatt „Campus in Transition“ und wurde mit einem der Nachhaltigkeitspreise ausgezeichnet, den das Präsidium der Universität ausgelobt hatte.

Zeit: 1. November 2018, 16 Uhr
Ort: TU Berlin, Wegkreuzung zwischen der Rückseite des Hauptgebäudes und der Mensa Hardenbergstraße, Zugang über Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Buchpräsentation und Diskussion

Prekarisierung, Vermessung und Geschlechterdynamiken sind nur drei Stichworte für die in Wissenschaft und Hochschule beobachtbaren Transformationen. Zwei neue Publikationen des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin nehmen diese Veränderungen aus Geschlechterperspektive in den Blick. Die Herausgeber*innen der beiden Bände „Vermessene Räume – gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken“, hrsg. von Sabine Hark und Johanna Hofbauer, Berlin 2018 (Suhrkamp) sowie „Prekäre Gleichstellung. Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheiten und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft", hrsg. von Mike Laufenberg, Martina Erlemann, Maria Norkus und Grit Petschick, Wiesbaden 2018 (Springer VS) stellen die beiden Bände vor und diskutieren mit dem Publikum.

Zeit: 5. November 2018, 18 Uhr
Ort: TU Berlin, ZIFG, Raum MAR 2.013, Marchstraße 23, 10587 Berlin
Weitere Informationen: https://www.zifg.tu-berlin.de/menue/news_und_veranstaltungen/ 

Digital Future: Cloud Computing Fundamentals

Die Ringvorlesung „Digitale Zukunft“ an der TU Berlin beleuchtet die verschiedenen Facetten der digitalen Transformation und zielt darauf ab, ein Verständnis zu Grundlagen, Methoden, Anwendungsbereichen sowie Folgen der Digitalisierung zu vermitteln. Eine kuratierte Auswahl Dozierender wird in wöchentlichen Veranstaltungen Themen aus ihrem Fachgebiet präsentieren. Auf diese Weise soll auch die weitreichende Bedeutung der Digitalisierung dargestellt werden. Der Informatiker, TU-Professor und Sprecher vom Einstein Center Digital Future Odej Kao wird in einem öffentlichen Vortrag am 6. November 2018 Interessierte in die Thematik des „Cloud Computing“ einführen.

Bekannte Dienste wie Google Drive, Dropbox oder Nextcloud sind aus der heutigen Internetnutzung nicht mehr wegzudenken. Auch generell verschiebt sich die Bereitstellung von IT-Infrastruktur heute mehr und mehr weg von einer lokalen Speicherung und hin zu einer Dienstleistung über das Internet. Im Vortrag definiert Professor Kao die wichtigsten Begriffe, zeigt auf, welches Potenzial die Technologie hat, und stellt anhand von Beispielen anschaulich Anwendungsmöglichkeiten dar.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zeit: 6. November 2018, 16 Uhr
Ort: TU Berlin, Architekturgebäude (A), Raum A 151, Straße des 17. Juni 152, 10587 Berlin
Weitere Informationen: https://www.dsi.tu-berlin.de/menue/teaching1/digitalfuture/


Art Market and Art Collecting in Germany and France from 1900 to 1945

Flüchtlingskrisen, Handelskriege, Migrationsdebatten: Europa befindet sich gegenwärtig in einem Transformationsprozess im Kontext globaler geo-, wirtschafts- und kulturpolitischer Umwälzungen. Zugleich rücken in der (trans)nationalen Wissenschaft und Wissenschaftspolitik vergangene Okkupationen und Kolonialherrschaften europäischer Länder verstärkt in den Fokus. Die öffentliche Konferenz „Art Market and Art Collecting in Germany and France from 1900 to 1945“, veranstaltet von der TU Berlin in Kooperation mit der École des Hautes Études en Sciences Sociales und dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte, ist von diesen aktuellen Dynamiken geprägt. Sie ist der erste Teil eines deutsch-französischen Forschungsprogrammes, das von der UFA/DFH finanziell gefördert wird. Ziel dieses Programmes ist es, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen transnational und transdisziplinär auf dem Gebiet der Kunstmarkt-, Museums- und Sammlungsforschung miteinander zu vernetzen: Auf Konferenzen in Berlin und in Paris treten sie in einen Austausch mit den Expert*innen und Spezialist*innen der jeweiligen Länder und erhalten in einem Begleitprogramm Zugang zu Museums- und Forschungslaboren, Auktionshäusern, Galerien und Archiven. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Zeit: 9. und 10. November 2018, jeweils ab 10 Uhr
Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1035, Straße des 17. Juni 135, 10623 BerlinWeitere

Informationen: https://www.fokum.org/en/deutsch-franzoesisches-forschungsprogramm/

Das gesamte Programm der Berlin Science Week 2018 mit über 100 Veranstaltungen finden Sie unter: https://berlinscienceweek.com/

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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