direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Modell der weltgrößten Gasturbine übergeben

Mittwoch, 18. September 2013

Siemens AG bereichert damit die Ingenieurausbildung an der TU Berlin

„Die derzeit verantwortliche Ingenieurgeneration hat den Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland auf rund 20 Prozent gebracht. Die nachfolgende Generation soll ihn auf 70 Prozent erweitern. Doch was sie dafür braucht, ist ganzheitliches Denken“, erklärte Dr. Nicolas Vortmeyer, Technischer Geschäftsführer (CTO) im Unternehmensbereich Fossil Power Generation der Siemens AG. Am 13. September übergab er der TU Berlin ein detailgetreues 1:10-Modell der weltweit größten Gasturbine zur Stromerzeugung – im Original 13 Meter lang und fast fünf Meter hoch – die von Siemens in Berlin gebaut wird. Das Modell soll als Anschauungsobjekt die Lehre in der Ingenieurausbildung unterstützen. Die TU Berlin ist eine von acht deutschen Universitäten, die der Siemens-Konzern für vielfältige Kooperationen in Forschung und Lehre ausgewählt hat. Das ganzheitliche Denken, so Vortmeyer weiter, umfasse eben auch die Weiterentwicklung der Technologien zur Umwandlung der fossilen Energieträger, auf die wir noch Jahrzehnte angewiesen sein werden.

„Tatsächlich ist der momentane Wirkungsgrad der Gasturbinen, also die Gasausbeute aus den fossilen Energieträgern, von 40 bis 60 Prozent mit den derzeitigen Technologien ausgereizt“, nahm TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, der sich persönlich für die großzügige Spende bedankte, den Faden auf. „Dass hier dringend weiterer Forschungsbedarf besteht, zeigte auch die Bewilligung des  Sonderforschungsbereiches ‚TurbIn‘, die die TU Berlin im letzten Jahr erhielt. Er zielt darauf ab, den Wirkungsgrad von Gasturbinen um weitere zehn Prozent zu erhöhen.“ Schon eine Erweiterung um wenige Prozentpunkte stelle eine große technologische Herausforderung dar, was nicht nur der Energiegewinnung, sondern ebenfalls dem Umweltschutz diene.
Die Professoren, deren Fachgebiete und Studierenden am meisten vom „Lernen am Modell“ profitieren werden, Felix Ziegler (Maschinen- und Energieanlagentechnik), George Tsatsaronis (Energietechnik und Umweltschutz) und Dieter Peitsch (Luftfahrtantriebe), versprechen sich einen großen Mehrwert davon, dass anhand des Modells die hochkomplexen Vorlesungsinhalte veranschaulicht werden können. Auch die räumliche Nähe zu Siemens sei von großem Vorteil, seien doch Exkursionen, Vorträge und Praktika, die das Studium abwechslungsreich und interessant gestalteten, durch die Kooperation leichter zu realisieren.

Das Modell der Gasturbine SGT5-8000 H – ein Schnittmodell, das auch sein Innenleben offenbart – ist 1,50 Meter lang und hoch sowie 80 Zentimeter breit und 100 Kilo schwer. Es steht im Foyer des KT-Gebäudes der TU Berlin (Marchstraße 18) und ist dort zu besichtigen.

Patricia Pätzold

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.

Fotogalerie

zur Fotogalerie