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TU Berlin

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TU-interne Forschungsförderung

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Die TU Berlin unterstützt und fördert die Forschungsaktivität ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ein flexibles Set an "Instrumenten zur internen Forschungsförderung" . Über diese Instrumente werden Mittel aus dem Haushalt der TU zur Förderung der Forschung und zur Strukturbildung an der TU bereitgestellt. Die Gestaltung dieser Instrumente orientiert sich sowohl an den Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an den Zielen der TU Berlin. Die TU interne Forschungsförderung ist dabei offen für Außergewöhnliches (AS Beschluss vom 12.12.2012).

Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards

Die Förderung der Chancengleichheit und die Integration von Geschlechteraspekten in die Forschung ist in den letzten Jahren zum integralen Bestandteil des Begutachtungsverfahrens vieler nationaler und europäischer Förderorganisationen geworden. Frauen sollen verstärkt in die Forschungsteams von europäischen Verbünden und nationalen Exzellenzinitiativen eingebunden werden, und die Forschung selbst soll die Bedürfnisse von Frauen und Männern gleichermaßen berücksichtigen.

Vor diesem Hintergrund hat das Präsidium der TU Berlin im April 2009 beschlossen, eine Selbstverpflichtung zur Umsetzung der DFG-Gleichstellungsstandards einzugehen. Wir möchten Sie dazu ermuntern, die TU-internen Förderinstrumente sowohl zur Erhöhung des Frauenanteils als auch zur Integration von Geschlechteraspekten in Ihre Forschung zu nutzen.

Anschubfinanzierung

Zu den Instrumenten der Anschubfinanzierung zählen die Instrumente:

  • Drittmitteleinstieg
  • Post-Doc-Förderung
  • Verbundanschub
  • Ausschreibung nach strategischen Zielen

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Drittmitteleinstieg

Ziele
Das Förderinstrument "Drittmitteleinstieg" soll

  • erstberufenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer (erste 5 Jahre nach der Erstberufung an einer Hochschule) den Einstieg in die Einwerbung von Drittmitteln erleichtern bzw. sie beim Aufbau ihres Fachgebiets durch Drittmittel finanzierte Projekte unterstützen.

  • Ein weiteres Ziel ist die Vorbereitung des Drittmitteleinstiegs des wissenschaftlichen Nachwuchses, der sich

    • am Ende einer sehr guten Studienphase,
    • am Ende einer sehr erfolgreichen Promotionsphase oder
    • in der "Junior" Post Doc-Phase (max. 1 bis 2 Jahre nach Promotionsabschluss) befindet und eine akademische Karriere plant.

Der/die Hochschullehrer/in fungiert gegenüber dem Drittmittelgeber als Antragsteller und verpflichtet sich mit der Antragstellung und Unterstützung des Projektes zur gezielten Förderung des Nachwuchses.

Dies geschieht u. a. durch die Herausstellung eines Tandems zwischen Hochschullehrer/in und Nachwuchswissenschaftler/in im Sinne einer Mentorenschaft und quasi einer "Co-Leitung" des angestrebten Drittmittelprojektes, wenn sich der/die Nachwuchswissenschaftler/in am Ende der Promotionsphase bzw. in der "Junior" Post-Doc-Phase befindet. Der/die Nachwuchswissenschaftler/in soll in dem angestrebten Drittmittelprojekt vertiefte Erfahrungen für seine/ihre Tätigkeit in der Forschung sammeln.

Dem/Der jungen und überdurchschnittlich begabten Nachwuchswissenschaftler/in vor der Promotion sollen erste Erfahrungen in einem Drittmittelprojekt ermöglicht werden. Die Förderung und Vorbereitung des Drittmittelprojektantrags dient damit der weiteren wissenschaftlichen Qualifikation und wissenschaftlichen Orientierung des Nachwuchses.

Der/die begleitende Hochschullehrer/in muss nicht zum Kreis der Erstberufenen gehören.

Antragstellerinnen und Antragsteller

    Erstberufene Hochschullehrer/innen (erste 5 Jahre nach der Erstberufung an einer Hochschule) und

    Hochschullehrer/innen, die gemeinsam mit dem/der in ihrem Fachgebiet angesiedelten Nachwuchswissenschaftler/in einen Antrag stellen. Definition „Nachwuchswissenschaftler/in“ siehe oben.

    Den Erstberufenen gleichgestellt werden Emmy Noether Geförderte, ERC Starting Grantees und vergleichbare Personen mit exzellenter im Wettbewerb erworbener Förderung als Nachwuchsgruppenleitungen.

      Förderart/-dauer
      Budget im Umfang von bis zu 9 Monaten i. d. R. TV-L EG 13.
      Das Budget kann für Personal- und Sachmittel genutzt werden.

      Antragsverfahren
      Regelmäßige Ausschreibung bis zu 3mal im Jahr.
      Die Termine werden über die Mailingliste und den Newsletter des Servicebereichs Forschung veröffentlicht.

      Entscheidungsstruktur
      Die Anträge werden der SK zur Empfehlung vorgelegt. Entscheidung wie bisher durch den/die Vizepräsidenten/in.

      Bitte nehmen Sie zur Antragstellung die Handreichung für Anträge auf TU-interne Anschubfinanzierung zur Hilfe!

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      Post-Doc-Förderung

      Ziele
      Dieses Instrument soll exzellente promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen bei ihrem nächsten Karriereschritt unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre wissenschaftliche Karriere an der TU Berlin zu planen und fortzusetzen. Festigung des wissenschaftlichen Standings, Förderung von Erfahrungen mit einer eigenen Gruppe und entsprechendem Budget sind Ziele des Instruments.

      Gefördert werden die Antragstellung für die Leitung einer an der TU Berlin angesiedelten Nachwuchsgruppe (finanziert durch z.B. DFG, VolkswagenStiftung, BMBF, EU etc.) und die Beantragung einer Eigenen Stelle bei der DFG.

      Antragstellerinnen und Antragsteller
      Antragsberechtigt sind promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (Post-Doc). Bei Antragsabgabe muss die Dissertation eingereicht und die wissenschaftliche Aussprache erfolgreich bestanden sein. Es wird eine überdurchschnittliche Dissertation vorausgesetzt.

      Förderart/-dauer
      Finanzierung der eigenen Stelle für max. 12 Monate (je nach Antragsaufwand) TV-L EG 13/14 (je nach Erfahrung), mit Möglichkeit einer Anschlussfinanzierung nach Nachweis der Antragsabgabe um bis zu 6 Monaten sowie ein Budget in Höhe von 6 Monaten TV-L EG 13.

      Antragsverfahren
      Pro Jahr werden bis zu 3 Post Doc-Stellen finanziert. Ausschreibungen bis zu dreimal jährlich.
      Die Termine werden über die Mailingliste und den Newsletter des Servicebereichs Forschung veröffentlicht.

      Entscheidungsstruktur
      Die Anträge werden der SK zur Empfehlung vorgelegt; Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

      Bitte nehmen Sie zur Antragstellung die Handreichung für Anträge auf TU-interne Anschubfinanzierung zur Hilfe!

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      Verbundanschub

      Ziele
      Vorbereitung extern finanzierter Verbund-Forschungsvorhaben wie z.B. für koordinierte DFG-Verfahren, EU-Verbünde, BMBF-Verbünde.

      Antragstellerinnen und Antragsteller
      Antragsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer eines oder mehrerer Fachgebiete. 

      Förderart/-dauer
      Budget in Höhe von bis zu 9 Monate TV-L EG 13, einmalige Verlängerung um weitere 6 Monate in Ausnahmefällen möglich. Das Budget ist zur Vorbereitung der Antragerstellung einzusetzen.

      Antragsverfahren: Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

      Entscheidungsstruktur: Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

      Bitte nehmen Sie zur Antragstellung die Handreichung für Anträge auf TU-interne Anschubfinanzierung zur Hilfe!

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      Forschungsinfrastruktur

      Ziele
      Erhöhung der Erfolgschancen von Verbundprojekten durch Optimierung von Infrastruktur. Die Anträge müssen in Zusammenhang mit Anträgen für Verbundvorhaben stehen und von mehreren Fachgebieten gemeinsam gestellt werden.

      Zielgruppe/Antragsteller
      Eine Gruppe von Fachgebieten der TU Berlin.

      Förderart/-dauer
      Einmalige Förderung von bis zu maximal 250.000 €, auch im Rahmen des Art. 91b-Verfahrens für Großgeräte. Angemessene Beteiligung der Fachgebiete bzw. Fakultäten wird erwartet.

      Antragsverfahren
      Anträge können jederzeit gemeinsam mit Anträgen zum Verbundanschub eingereicht werden.
      In gut begründeten Fällen kann dieses Förderinstrument auch außerhalb der Verbundanschubfinanzierung beantragt werden.

      Entscheidungsstruktur
      Entscheidung wie bisher durch den/die Vizepräsidenten/in in Verbindung mit Anträgen zum Verbundanschub.

      Bitte nehmen Sie zur Antragstellung die Handreichung für Anträge auf TU-interne Anschubfinanzierung zur Hilfe!

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      Ausschreibungen nach strategischen Zielen

      Neben den turnusgemäßen Ausschreibungen des Drittmitteleinstiegs und der Post-Doc-Förderung und den jederzeit möglichen Förderungen von Verbünden besteht die Möglichkeit zu Ausschreibungen nach strategischen Zielen (bspw. zielgruppen- oder themenspezifisch).

      Die Auswahlkriterien werden im Einzelfall mit der Ausschreibung veröffentlicht, damit die Beratung, Bewertung und Auswahl der Anträge transparent und möglich wird.

      Antragsverfahren
      Ausschreibung nach Bedarf.

      Förderart/-dauer
      Budget im Umfang von bis zu 9 Monaten i.d.R. TV-L EG 13.

      Entscheidungsstruktur
      Die Anträge werden der SK zur Empfehlung vorgelegt; Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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      ProTUTec

      Ziele
      Unterstützung von Wissenschaftler/innen zur Erhöhung der Verwertungsaussichten der von ihnen erzielten Erfindungen sowie zur Erhöhung des Reifegrades der Technologie einer Erfindung, um eine Lizenzierung an Industriepartner zu vereinfachen.

      Zielgruppe/Antragsteller
      Alle Erfinder/innen an der TU Berlin.

      Förderart- und Dauer
      Einmalig max. 60.000 Euro pro Projekt (Personal- und Sachmittel).

      Antragsverfahren

      Eine Antragstellung ist jederzeit an V D 1 möglich. (Antragsformular ist dort anzufordern).

      Entscheidungsstruktur
      Der Bereich Patent- und Verwertungsmanagement (PVM) im Referat VD wird zur Überprüfung des Marktpotenzials und zur Prüfung von Interessensbekundungen von Unternehmen eingebunden. Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in.

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      Außergewöhnliches

      Forschung und Wissenschaft verändern unseren Blick auf die Gesellschaft. Mit einer steten Hinterfragung ihrer Ansätze, Methoden und Forschungsfragen tragen Forschung und Wissenschaft zur gesellschaftlichen und technologischen Weiterentwicklung bei. Gerade eine technische Universität steht in der Verpflichtung, die Brücke zwischen grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung tragfähig zu schlagen und einen direkten Weg in den Technologietransfer zu beschreiten. Dieser Weg ist nicht immer planbar und verläuft nicht geradlinig. Daher muss die TU Berlin Raum für das Außergewöhnliche bieten, um den besonderen Bedingungen von Wissenschaft und Forschung Rechnung zu tragen.

      Die oben skizzierten Instrumente sind wesentliche Pfeiler der universitären Forschungsförderung. Sie tragen dazu bei, dass sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Berlin frei entfalten und eigene Wege in der Drittmittel finanzierten Forschung beschreiten können. Aufgrund des hohen Veränderungspotentials, das Forschung und Wissenschaft in sich tragen, muss aber Raum für das geboten werden, was mit dem vorgeschlagenen Instrumentarium nicht abdeckbar ist.

      Vor diesem Hintergrund sind gut begründete Anträge, die außerhalb des Rahmens der oben genannten Instrumente fallen, jederzeit möglich. Der/die Vizepräsiden/in Forschung wird ggfs. in Zusammenarbeit mit der Forschungsdekane-Runde und/oder der Strukturkommission über Anträge entscheiden, die aufgrund ihrer Besonderheit nicht in den Rahmen des etablierten Instrumentariums passen. Damit möchte die TU Berlin auf das große Potential ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler reagieren und neben den etablierten Instrumenten eine Öffnung für all das ermöglichen, was zu diesem Zeitpunkt nicht abbildbar ist.

      Bitte nehmen Sie zur Antragstellung die Handreichung für Anträge auf TU-interne Anschubfinanzierung zur Hilfe!

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      Dialogplattform

      Ziele
      Die Dialogplattform begleitet Forschende bei der Ideenfindung und hilft, neue Ideen auf deren Potenzial für konkrete Forschungsvorhaben zu überprüfen. Sie berät Projekte und Verbünde bei der Gestaltung ihrer internen Prozesse. Darüber hinaus fördert und stärkt sie die Bildung neuer und bestehender Netzwerke. (Siehe Profil)

      Zielgruppe
      Professor_innen und Postdocs der TU Berlin, die Verbundprojekte initiieren wollen und/oder mit Prozessverantwortung durchführen oder durchführen werden.

      Förderart
      Die Dialogplattform bietet fünf Formate an, die angefordert werden können bzw. regelmäßig ausgeschrieben oder initiiert werden (siehe Aktuelles): 1. Prozessdiagnostik, 2. Vernetzungsworkshop, 3. Methodenworkshop, 4. Ideenkonferenz, 5. Ideenworkshop

      Entscheidungsstruktur
      Entscheidung durch den/die Vizepräsidenten/in für Forschung, Berufung und Nachwuchsförderung

      Übersicht über die TU-internen Instrumente zur Forschungsförderung

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      Zum Vergrößern der Tabelle bitte rechts auf das Symbol rechts klicken.

      Sie können sich die Tabelle auch als pdf (PDF, 22,8 KB) herunterladen.

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      Kontakt

      Dagmar Otto - V C 4
      Drittmitteleinstieg, Post-Doc-Förderung

      Fraunhoferstraße 33-36
      Raum FH 733
      10587 Berlin
      Tel. +49 (0)30 314-29576
      E-Mail: dagmar.otto(at)tu-berlin.de

      Dr. Robert Spät - V C 1
      Verbundanschub, Strategische Calls, Außergewöhnliches

      Fraunhoferstraße 33-36
      Raum FH 710
      10587 Berlin
      Tel. +49 (0)30 314-25346
      E-Mail: robert.spaet@tu-berlin.de

      Dr. Sören Stange - V C 6
      TU Dialogplattform

      Fraunhoferstraße 33-36
      Raum FH 715
      10587 Berlin
      Tel. +49 (0)30 314-23864
      E-Mail: mail@dialogplattform.tu-berlin.de

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      Kontakt

      Dagmar Otto
      +49 (0)30 314-29576
      Fraunhoferstraße 33-36
      Raum FH 733

      Kontakt

      Dr. Robert Spät
      +49 (0)30 314-25346
      Fraunhoferstraße 33-36
      Raum FH 710