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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Restriktionsanalyse Netze (ReNet) – Hemmnisse bei der Realisierung hoher Anteile erneuerbarer Energien in der leitungsgebundenen Energieversorgung in Deutschland

Projektleitung

Wissenschaftliche Mitarbeit / Projektbearbeitung

Studentische MitarbeiterInnen

  • Sabine Reichert

Förderung durch

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Laufzeit

Juli 2010 – September 2012

Kooperationspartner

  • TU Berlin, FG Umweltprüfung und Umweltplanung: Prof. Johann Köppel, Dr. Elke Bruns
  • Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE): Dr. Bernd Wenzel
  • Forschungsstelle UmweltEnergieRecht (FUER): Thorsten Müller

Projektbeschreibung

Die Bundesregierung strebt den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien an. Ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30% und danach kontinuierlich weiter erhöht werden (§ 1 Abs. 2 EEG). Der Anteil der erneuerbare Energien im Wärmesektor soll bis zum Jahr 2020 auf 14% steigen (§ 1 Abs. 2 EEWärmeG). Diese Strategie ist einge­bettet in die europäischen Ausbauziele für erneuerbare Energien, die gemäß der Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien bis 2020 einen Anteil von mindestens 20% am Endenergiebedarf vorsehen (Deutschland: 18%).

Der Übergang zu hohen Anteilen erneuerbarer Energien in der Energieversorgung stellt neue Anforderungen an alle Ebenen der Energieversorgung, somit auch an den Ausbau und die Modernisierung der Leitungsnetze sowie den Marktzugang zu diesen Netzen und an die Steuerung von Angebot und Nachfrage. Die Netze sind ein wesentlicher Bestandteil und Voraussetzung für die Erreichung hoher Anteile erneuerbarer Energien in der Strom- und Wärmeversorgung.

Zielsetzung des Projektes ist es, die strukturellen Voraussetzungen für die Realisierung hoher Anteile erneuerbarer Energien in der leitungsgebundenen Energieversorgung transparent zu machen. Durch eine systemübergreifende Betrachtung der technischen, sozialen, politischen, administrativen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen sollen alle relevanten Akteure, Akteursinteressen und Möglichkeiten zu deren Anpassung sichtbar gemacht werden.

Das Forschungsprojekt dient als Ausgangspunkt für die Strukturierung des Problemfeldes und führt die aktuellen, in Teilen bereits vorliegenden, aber zersplitterten und teilweise nicht konsistenten Schlussfolgerungen aus den verschiedenen EE-Forschungsbereichen (Erzeugung, Speicherung, Strom-, Wärme- und Gasverteilung, Steuerung, Marktgestaltung, etc.) zusammen. Ziel ist dabei, die bestehenden, teilweise bekannten Restriktionen und Hemmnisse für die weitere Entwicklung in einer Gesamtschau zu betrachten, offene Fragen zu verdeutlichen und Hinweise zur Überwindung von Restriktionen zu geben.

Zum Endbericht.

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