TU Berlin

WissenschaftskooperationenAusstellung Couples & Co

stilisierte Kugel mit Schriftzug Internationales International Affairs

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Couples & Co: 22 Spiegelgeschichten spanischer Architekten

Spanien-Tag an der TU Berlin

Datum: Montag, 1. Februar 2016, 13:00 - 21:00 Uhr

Ort: TU Hauptgebäude, Lichthof

Lupe

Auch wenn das 21. Jahrhundert noch keine 16 Jahre alt ist, so lässt sich diese kurze Zeit doch in zwei gleich lange Zeiträume von je acht Jahren unterteilen und in ihrer Mitte das Epizentrum und den Auslöser ansiedeln für all die Veränderungen in den Strukturen, den Stategien und der Architekturproduktion an sich.

Die ursprüngliche Hypothesen gingen von einer ersten Generation von Architekten über fünfzig aus, die sich der neuen Situation erfolgreich entgegenstellen konnten, indem sie ähnliche Vorschläge wie jene, die sich auf spanischem Boden bereits bewährt hatten, nun im Ausland vorbrachten; eine zweite Generation von Architekten um die 40, die zwar in unserem Land bereits einige Bauwerke erschaffen hatten, aber freiwillig - oder auch nicht freiwillig – auf eine Fortsetzung verzichteten, es aber stattdessen geschafft haben, in neue Territorien einzudringen, die nicht unbedingt mit der Konstruktion zu tun haben; und letztendlich eine dritte Generation von Architekten, die jünger als 40 sind und noch nie etwas gebaut haben, und die sich aus dem Bewusstsein dieser Unmöglichkeit zu bauen heraus mit Enthusiasmus an die Eroberung anderer Bereiche gemacht haben, in denen die Grenzen der Disziplin verwischen und dadurch überraschende Szenarien und neue Möglichkeiten gedeihen lassen.

Die Ausstellung  bietet eine mögliche Antwort auf diese Hypothesen und eine Annäherung an die Zukunft der spanischen Architektur. Die verschiedenen Schichten, die sich vor dem Betrachter entfalten, laden ihn allerdings dazu ein, die Ereignisse kurz vor dem wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch am Ende des ersten Jahrzehntes dieses Jahrhunderts auf andere Weise zu interpretieren, um ohne Epik aber mit neuer Sichtweise radikale Erzählungen mit mehr Engagement und Schönheit anzubieten.

Kuratoren: Beatriz Villanueva, Francisco Casas, Teresa Sánchez de Lerín.

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