direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekt zur patientennahen Labordiagnostik

Lupe

Gerade in Zeiten der Bedrohung durch multiresistente Erreger besteht ein enormer medizinischer Bedarf an zuverlässigen, kostengünstigen und miniaturisierten Sensoren, um Infektionskrankheiten frühzeitig zu erkennen und richtig zu behandeln. Aktuelle Schnelltests und Point-of-Care-Systeme liefern keine ausreichende Sensitivität für die Unterscheidung von bakteriellen, viralen sowie fungalen Infektionen.


Am Fachgebiet Angewandte und Molekulare Mikrobiologie wird seit April 2018 im Projekt Graph-POC unter Leitung von Frau Prof. Vera Meyer eine kostengünstige Plattformtechnologie für die hochsensitive Messung von Zielmolekülen entwickelt. Angewandt wird die Technologie mittels eines mobilen Gerätedemonstrators, mit dem Biomarker im menschlichen Blut gemessen und so bakterielle, virale oder fungale Infektionen identifiziert werden.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Vera Meyer (vera.meyer@tu-berlin.de)

Verbundprojekt RUSEKU startet mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lupe

Am Fachgebiet Wasserreinhaltung (Prof. Dr. Hellweger) startete das Verbundprojekt RUSEKU, das ein integratives Systemverständis von spezifischen Kunststoffeintragungen in die Umwelt entwickeln wird. Ziel des Projektes ist es nicht nur, ein akademisches Verständnis der Bildung und des Verbleibs von Mikroplastik in der Umwelt zu erlangen. Die Untersuchung der relevanten Eintragspfade sollen dazu genutzt werden, mit den beteiligten Firmen so marktreife Verfahren zur Mikroplastik-Probenentnahme
zu erarbeiten, dass sie eine Grundlage für die Bewertung durch den Gesetzgeber und für Normung bilden werden. Die Vorbereitung dieses Projekts ist aus Mitteln der TU-internen Forschungsförderung finanziert worden.
Ansprechpartner: Dr. Anke Putschew (anke.putschew@tu-berlin.de)

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekt zur Entwicklung eines Bioklebstoffes für die Behandlung von Knochenbrüchen

Lupe

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entwickelt das Projekt Xenoglue unter Leitung von Prof. Dr. Neubauer am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik einen fotoaktivierbaren Bioklebstoff. In Form eines Medizinprodukts für den Veterinärbereich sollen Erfahrungen gesammelt werden, um eine klinische Evaluierung im humanmedizinischen Bereich zu ermöglichen. Zur Realisierung des Vorhabens wurde ein interdisziplinäres Konsortium aus Unternehmenspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Produkt- und Prozessentwicklung über die Aufarbeitung hin bis zur Testung und Anwendung gebildet.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Neubauer (peter.neubauer@tu-berlin.de)

Daimler wendet ESSENZ-Methode des Fachgebiets Sustainable Engineering an

Lupe

Das Fachgebiet Sustainable Engineering des Instituts für Technischen Umweltschutz (Prof. Dr. Finkbeiner) hat in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt die ESSENZ-Methode zur Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten entwickelt. Die Methode wird zukünftig zur Bewertung der Ressourceneffizienz bei der Daimler AG angewendet. In verschiedenen Umweltzertifikaten
für PKWs wurden die Ergebnisse der ESSENZ-Methode bereits ausgewiesen.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Matthias Finkbeiner (matthias.finkbeiner@tu-berlin.de)
Quelle: Webauftritt des Fachgebiets / Mai 2018, bearbeitet

TUB Anschubfinanzierung für diverse Projekte der Fakultät

Lupe

Die TU Berlin unterstützt und fördert die Forschungsaktivität ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch ein flexibles Set an Maßnahmen zur internen Forschungsförderung. Über diese Instrumente werden Mittel aus dem Haushalt der TU zur Förderung der Forschung und zur Strukturbildung bereitgestellt.
Anschubfinanzierung leistet die TU in folgenden Varianten:
• Drittmitteleinstieg für erstberufene Hochschullehrer/innen
• Drittmitteleinstieg für den wissenschaftlichen Nachwuchs
• Post-Doc-Förderung - Eigene Stelle
• Verbundanschub
Im März wurde an den Fachgebieten Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften, Keramische Werkstoffe, Verfahrenstechnik, Medizinische Biotechnologie und Polymertechnik/Polymerphysik die Anschubfinanzierung zur Vorbereitung eines Forschungsprojekts in Höhe von je ca. 35.000 Euro bewilligt. Das Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften erhielt darüber
hinaus einen Verbundanschub in Höhe von 15.000 €.

Ausweitung der internationalen Kooperationen im Bereich der Milchtechnologie

Lupe

Die Forschung am Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Proteinen, mit ihrer Strukturveränderung bei der Lebensmittelverarbeitung und ihrem Einsatz zur Stabilisierung disperser Systeme. Zur Zeit wird diese Forschung über das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) und über ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
Als Folge der erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit ist das renommierte TEAGASC- Forschungszentrum (Fermoy, Irland) mit einer Kooperationsanfrage an das Fachgebiet herangetreten. In einem ersten Schritt wurde nun gemeinsam mit Prof. Drusch ein Forschungsstipendium zur Untersuchung des Einflusses innovativer Prozesstechnologien auf die Proteinstruktur in konzentrierten Systemen eingeworben.
Das Fachgebiet freut sich darauf, den ersten irischen Promovierenden bei sich begrüßen zu dürfen.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Stephan Drusch (stephan.drusch@tu-berlin.de)

TU Berlin und UdK Berlin forschen gemeinsam für energieeffizienten Campus

Lupe

Für gutes Klima sorgt die Kooperation der TU Berlin mit der UdK Berlin. Seit 2016
entwickeln sie gemeinsam den energieeffizienten Hochschulcampus Berlin-Charlottenburg,
kurz „EnEff:HCBC“. Im gleichen Jahr beschloss das Bundeskabinett den Klimaschutzplan
2050, der ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland vorsieht.
An diesem Punkt setzt das Forschungsvorhaben der Kooperationspartner an. „Wir
haben uns zum Ziel gesetzt, die Klimaschutzziele der Bundesregierung bereits 2025
zu demonstrieren“, sagt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel vom Institut für
Energietechnik der TU Berlin. Dies geschehe durch eine energetisch und ökonomisch
sinnvolle Kombination aus Energieeinsparung durch energetische Gebäudeund
Anlagensanierung, lokale Gewinnung von erneuerbaren Energien und einem
Wärmeverbundnetz. Entscheidend dabei sei, die Energieeinsparung nicht pro Gebäude,
sondern für ein ganzes Quartier zu denken.
Im März wurden die ersten Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Sowohl bei der Gebäudehülle als auch im Anlagenbereich haben die Wissenschaftler*innen bereits hohe Energieeinsparpotenziale identifizieren können. Gleichzeitig haben sie Ressourcen zur Nutzung von Umweltenergien, vor allem in der Solarenergie und der bisher ungenutzten Abwärme, gefunden. „Bei idealer Umsetzung der energetischen Maßnahmen und Nutzung der regenerativen Potenziale könnten wir über 80 Prozent des
derzeitigen Primärenergiebedarfs einsparen oder durch Umweltenergien decken“, sagt Kriegel. Das Forscherteam hat für den Campus etwa 1000 einzelne energetische Einsparmaßnahmen entwickelt und bewertet. Mit Hilfe einer softwarebasierten Lösung können nun die kosteneffizientesten und effektivsten Maßnahmen identifiziert werden. „Damit wird die Bilanzgrenze vom Einzelgebäude auf das Areal verlegt, was Zeit und Kosten spart, da nicht mehr gebäudeweise nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) saniert werden muss, um die Klimaschutzziele für den Campus zu erreichen“, sagt Projektkoordinatorin Barbara Münch. Mit der Umsetzung der Ergebnisse soll bereits in diesem Jahr begonnen werden.


Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel (m.kriegel@tu-berlin.de)
Quelle: Dagmar Trüpschuch, TUintern, Nr. 4/April 2018

Fachgebiet Brauwesen entwickelt das weltweit erste alkoholfreie Proteinbier

Lupe

Unter Leitung von Thomas Kunz entwickelten Forschende und Studierende des Fachgebiets Brauwesen (Prof. Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner) in knapp zwei Jahren ein neues Fitnessbier für das Hamburger Unternehmen JoyBräu.
Sportlerinnen und Sportler im Kraftsport und in Fitness-Zentren trinken in der Regel nach dem Training vorwiegend synthetische Drinks aus Eiweiß- bzw. Aminosäurekonzentraten, die oft in Pulverform in Wasser oder Getränke aufgelöst werden, um die Muskeln aufzubauen und zu regenerieren. Mit dem Proteinbier, das die Wissenschaftler der TU Berlin entwickelten, haben sie erstmals ein erfrischendes Getränk in der Hand, das vollmundig schmeckt, vollständig auf künstliche Aromen, Farbstoffe oder Süßungsmittel verzichtet, gleichzeitig aber über wichtige Aminosäuren verfügt, die der Mensch zum Muskelaufbau braucht.
Seit März 2018 wird „JoyBräu alkoholfrei“ über den firmeneigenen Online-Shop vertrieben,
bald auch deutschlandweit in Fitness-Centern.
Ansprechpartner: Thomas Kunz (thomas.kunz@tu-berlin.de)
Quelle: TU Berlin, Medieninformation Nr. 52/2018, gekürzt und bearbeitet

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Projekt "Energienetz Berlin Adlershof - Monitoring und Optimierung"

Lupe

Zum April 2018 startete das Verbundprojekt „Energienetz Berlin Adlershof - Monitoring und Optimierung“. Die Forschungsarbeiten der Fachgebiete Maschinen- und Energieanlagentechnik (Fak. III), Gebäudeenergiesysteme (Fak. III) und Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien (Fak. IV) werden mit einem Volumen von mehr als 1,8 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Das Projekt basiert auf umfangreichen Vorarbeiten. Seit 2014 kooperieren TU Wissenschaftler der Fakultäten III und IV gemeinsam mit Siemens, um das Demonstrationsvorhaben „Energienetz Berlin Adlershof“ umzusetzen. Im Rahmen des Projekts wurde ein adaptives Kälteversorgungssystem am Zentrum für Photonik und Optik in Berlin Adlershof geplant, realisiert und in Betrieb genommen.
Im Fokus des neuen Folgeprojekts steht nun die Weiterentwicklung des Versorgungssystems
sowie dessen Optimierung und Validierung. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Flexibilität, verbesserte Primärenergieeffizienz und die maximale Verwertung vorhandener Infrastrukturen gelegt. Die Grundlage dafür bildet die Durchführung eines wissenschaftlichen Messprogramms, das es erlaubt, die umgesetzten Maßnahmen ganzheitlich zu bewerten und die Ergebnisse in die energiemedienübergreifende Betriebsführung durch ein intelligentes Energiemanagementsystem rückzukoppeln.
Ziel des Vorhabens ist letztlich der energetisch effiziente und automatisierte Betrieb der vernetzten Energieversorgungsstruktur. In diesem Zusammenhang betritt das Vorhaben dahingehend wissenschaftlich-technisches Neuland, dass das komplexe Versorgungssystem mit entsprechenden Erzeuger- und Speichereinheiten auf Basis eines modellbasierten Optimierungsansatzes und unter Berücksichtigung von Prognosen und Echtzeitbetriebsdaten dynamisch optimiert und flexibel gesteuert wird. Das Vorhaben trägt mit seiner Zielsetzung der wachsenden Bedeutung dezentraler Energiesysteme im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Energieversorgung Rechnung.
Die Demonstration einer Versorgungsstruktur, deren Betriebsweise sowohl auf Schwankungen in der Nachfrage als auch im energieartenübergreifenden Dargebot flexibel reagiert, liefert wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Energiebereitstellung vor dem Hintergrund des steigenden Anteils fluktuierender, erneuerbarer Energien.


Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Felix Ziegler (felix.ziegler@tu-berlin.de)

Ergebnispräsentation einer Studie zum Wasserfußabdruck der Agrarimporte

Lupe

Am Fachgebiet Sustainable Engineering des Instituts für Technischen Umweltschutz
wurde eine Studie zum Wasserfußabdruck der Deutschen und Europäischen Agrarimporte
durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen auf: für die künstliche Bewässerung von
Agrarpflanzen werden jährlich 11 km³ Wasser in den Exportländern verbraucht - was
dem 700-fachen Volumen des Wannsees entspricht. Ein Drittel der Importe virtuellen
Wassers stammt dabei aus sehr wasserknappen Ländern, z.B. Pakistan, Ägypten und
der Türkei. Die Ergebnisse der Studie wurden auf dem Weltwasserforum in Brasilien
im März 2018 präsentiert. Eine detaillierte Projektbeschreibung kann hier eingesehen
werden.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Markus Berger (Projektleitung), markus.berger@tu-berlin.
de

Trends in Brewing 2018

Zum 13. Mal läd die KU Leuven (Belgien) zusammen mit der Technischen Universität
Berlin (Deutschland), der University of Nottingham (United Kingdom), der Oregon
State University (United States of America) und dem Italian Brewing Research
Centre (CERB, University of Perugia) Wissenschaftler aus aller Welt zum TRENDS
IN BREWING Symposium in Ghent ein. Es bietet vom 8.-12. April 2018 Raum zum
fachlichen Austausch.
Weitere Informationen auf http://trendsinbrewing.org/
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner (frank-juergen.methner@
tu-berlin.de)

Wilhelm Sander-Stiftung fördert Entwicklung einer Therapie für kolorektale Karzinome durch onkolytische Coxsackieviren

Ein neues Projekt am Fachgebiet Angewandte Biochemie beschäftigt sich mit onkolytische
Viren, die spezifisch Tumorzellen zerstören. Dr. Henry Fechner und Prof. Dr.
Jens Kurreck wollen mit ihren Mitarbeitern Coxsackieviren, die eigentlich Entzündungen
der Bauchspeicheldrüse und des Herzens verursachen, so verändern, dass sie
zur Therapie von kolerektalen Karzinomen (Darmkrebs) eingesetzt werden können.
Patienten mit diesen Tumoren haben eine besonders schlechte Prognose. Die Coxsackieviren
werden nun genutzt, um die Krebszellen zu zerstören. Um Nebenwirkungen
in anderen Geweben zu verhindern, werden Zielsequenzen für microRNAs in die
Virusgenome eingebaut. Gewebespezifisch gebildete microRNAs machen die Viren
in normalen Körperorganen unschädlich, während sie in den Tumoren ihr zerstörerisches
Potenzial für die Krebszellen erhalten.
Das Projekt, das initial durch eine Anschubfinanzierung der TU gefördert wurde, ist
für zunächst zwei Jahre bewilligt und wird von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter
am Fachgebiet praktisch umgesetzt.
Ansprechpartner: Dr. Henry Fechner (henry.fechner@tu-berlin.de), Prof. Dr. Jens Kurreck
(jens.kurreck@tu-berlin.de)

Bundesinstitut für Risikobewertung fördert Projekt zur Erarbeitung von Tierversuchsersatzmethoden

Berlin besitzt nicht nur große Kapazitäten für Versuchstiere, sondern soll auch ein
Zentrum für die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch werden. Am
Fachgebiet Angewandte Biochemie laufen unter Leitung von Prof. Dr. Jens Kurreck
Versuche, Tierexperimente durch Entwicklung von 3D-Organmodellen zu ersetzen.
In dem nun für drei Jahre bewilligten Projekt soll ein Lebermodell durch 3D-Biodruck
entwickelt werden. Dieses soll sehr detailliert physiologisch charakterisiert werden,
um zu untersuchen, für welche Anwendungen in der biomedizinischen Forschung es
genutzt werden kann. Mit der Drittmitteleinwerbung konnte eine Anschubfinanzierung
der TU erfolgreich umgesetzt werden. In dem Projekt werden zwei verschiedene Typen
von 3D-Biodruckern eingesetzt und verglichen: ein pneumatischer Extrusionsdrucker
und ein Stereolithographiedrucker. So wird es möglich sein zu ermitteln, welches
Verfahren die natürliche Physiologie besser abbildet.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jens Kurreck (jens.kurreck@tu-berlin.de)

Hermann-Rietschel-Colloquium 2018

Vom 04. bis 10. März 2018 nahmen zehn wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Prof.
Kriegel vom Hermann-Rietschel-Institut (Fachgebiet GebäudeEnergieSysteme) am
fachlichen Austausch der vier großen deutschen Universitätslehrstühle der Gebäudetechnik
(TU Berlin, RWTH Aachen, TU Dresden, Universität Stuttgart) im österreichischen
Hirschegg teil.
In fünf Vortragssessions wurden 41 aktuelle Forschungsvorhaben und Projekte
präsentiert. Für die Teilnehmer des HRI gab es zwei Auszeichnungen. Als fachlich
relevantester Vortrag wurde der Vortrag von Michael Schaub, M.Sc. mit dem Titel
„Experimentelle Untersuchung zu instationären Vorgängen in freier Konvektion“
ausgezeichnet. Die Auszeichnung für den besten Vortragsstil erhielt Dipl.- Ing. Benjamin
Zielke für die Präsentation mit dem Titel „Geschwindigkeitsverteilung an einem
perforierten Abluftdurchlass“. In einem bunten Rahmenprogramm wurden zudem
Kontakte zu wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der anderen Institute geknüpft sowie
Ideen und Anregungen für die weitere Arbeit mitgenommen.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel (m.kriegel@tu-berlin.de)

Start des Verbundprojekts ChemEFlex

Lupe

Zum Januar 2018 startete das Verbundprojekt ChemEFlex, welches Flexibilitätspotenzialeelektrochemischer Verfahren in der chemischen Industrie bestimmen undwirtschaftlich bewerten wird. Das Projekt zeigt die technische und wirtschaftlicheMachbarkeit einer schwankenden Fahrweise elektrochemischer Verfahren unterden Rahmenbedingungen des Strommarktes und technischer Restriktionen auf. Einbesonderer Fokus liegt auf der Chlor-Alkali-Elektrolyse, die mit einem Anteil von ca.sieben Prozent am Stromverbrauch der deutschen Industrie eine herausragende Bedeutungaufweist.Das Fachgebiet Dynamik und Betrieb technischer Anlagen übernimmt wesentlichewissenschaftliche Analysen des Projektes zusammen mit den Fachgebieten Energietechnikund Umweltschutz, Elektrokatalyse-Materialien sowie Mehrphasen-Reaktionstechnik.Es ist gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Jens-Uwe Repke (j.repke@tu-berlin.de)

Neue Methoden der Prozessoptimierung biotechnologischer Prozesse im Blickpunkt

Lupe

Rund 270 Experten aus Forschung, Lehre und Industrie trafen sich vom 20. bis 22.
März 2018 in Berlin zum 5. Internationalen BioProScale Symposium. Veranstalter der
Konferenz waren das Fachgebiet Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität
Berlin in Zusammenarbeit mit dem IfGB Berlin.
Innovative Scale-up und Scale-down Strategien und prozessanalytische (PAT) Lösungen
zur Optimierung biotechnologischer Prozesse standen im Mittelpunkt der
dreitägigen Tagung, die im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte stattfand. Die
Teilnehmer aus 22 Ländern konnten sich in 74 wissenschaftlichen Vorträgen und 49
Postern über aktuelle Trends und Ideen im Bereich der angewandten Bioverfahrenstechnik
informieren, die zum Teil lebhaft diskutiert wurden. Zusätzlich präsentierten
20 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer begleitenden Fachausstellung.
Prof. Dr. Peter Neubauer vom Fachgebiet Bioverfahrenstechnik an der TU Berlin,
Initiator und wissenschaftlicher Leiter des Symposiums, zeigt sich entsprechend
zufrieden: „Als wir im Jahre 2009 mit dieser Tagung begannen, waren wir noch ein
deutlich kleinerer Kreis und stolz, dass wir renommierte wissenschaftliche Größen
wie Alvin W. Nienow, Matthias Reuss oder Sven-Olof Enfors für unsere Veranstaltung
begeistern konnten. Mittlerweile hat ein Generationswechsel stattgefunden und wir
konnten in der fünften Auflage aus einer großen Anzahl von hochinteressanten Einreichungen
schöpfen. Auch der steigende Zuspruch aus der Industrie zeigt uns, dass
wir mit dieser Veranstaltung auf dem richtigen Weg sind.“
Das 6. BioProScale Symposium ist für März/April 2020 in Berlin geplant. Updates auf
www.bioproscale-conference.org

Deutsche Krebshilfe fördert Projekt zur Entwicklung onkolytischer Adenoviren gegen Melanome

Die deutsche Krebshilfe hat ein dreijähriges Projekt bewilligt, mit dem onkolytische
Adenoviren zur Therapie von malignen Melanomen entwickelt werden. Dr. Henry
Fechner am Fachgebiet Angewandte Biochemie wird in Kooperation mit PD Dr.
Jürgen Eberle von der Charité Adenoviren so verändern, dass sie nicht mehr Krankheiten
auslösen, sondern Melanomzellen zerstören können. Dabei wird ihre Effizienz
noch dadurch gesteigert, dass sie zusätzlich „bewaffnet“ werden. Durch eine
artifizielle microRNA wird das anti-apoptotische Bcl-2 Protein ausgeschaltet und
der „Todesligand“ TRAIL hilft, die Tumorzellen effizienter zu zerstören. Frau Beatrice
Tolksdorf hat die Arbeiten als Doktorandin bereits begonnen und erste Erfolge
beim Aufbau des komplexen onkolytischen Virus erzielt.
Ansprechpartner: Dr. Henry Fechner (henry.fechner@tu-berlin.de)

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions