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TU Berlin

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Biotechnologie

Photonenmikroskopie / Medizinische Biotechnologie
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Profil

Die Biotechnologie zählt zu einer der Schlüsseltechnologien unserer Zeit. In einer interdisziplinären Zusammenarbeit werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen der Biologie, Physik und Chemie mit ingenieurwissenschaftlichen Konzepten der Verfahrenstechnik kombiniert, um Technologien, Verfahren und Produkte zu entwickeln, deren Basis lebende Organismen oder deren zelluläre und subzelluläre Bestandteile sind. Die Biotechnologie wächst dabei kontinuierlich mit den Erkenntnissen aus der aktuellen Forschung und ist zu einem zentralen Innovationsmotor in Deutschland und Europa geworden.
Die Anwendungsfelder der biotechnologischen Entwicklungen liegen in den Bereichen Medizin und Pharma (Rote Biotechnologie: Arzneimittel, Impfstoffe, Medizinprodukte, Diagnostika, Gentherapie), der chemischen Industrie (Weiße Biotechnologie: Enzyme, Grund- und Feinchemikalien, nachwachsende Rohstoffe), der Agrarwirtschaft (Grüne Biotechnologie: Pflanzenzüchtung), der Lebensmittelindustrie (Gelbe Biotechnologie: Nahrungsmittelherstellung), sowie der Umwelt (Graue Biotechnologie: Umweltbiotechnologie). Insbesondere die Weiße Biotechnologie - auch Industrielle Biotechnologie genannt - stellt eine wirtschaftlich bedeutende Ressource dar, die für die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Deutschland und Europa von erheblicher Bedeutung ist.

Auf dem Gebiet der Biotechnologie bietet die Technische Universität Berlin sowohl einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor of Science) als zukünftig auch die Möglichkeit der anschließenden Weiterqualifizierung für eine forschungs- oder leitungsorientierte Laufbahn, die mit dem Abschluss Master of Science auch zur Promotion berechtigt.

Tätigkeitsfelder

Das Studium bereitet die Studierenden auf ein berufliches Tätigkeitsfeld im Bereich einer anwendungsbezogenen Biotechnologie vor. Ein Schwerpunkt liegt in der verfahrenstechnischen Ausbildung, welche in der industriellen Umsetzung biotechnologischer Prozesse von besonderer Bedeutung ist. Das Studium baut daher auf eine ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung, nicht auf eine naturwissenschaftliche Ausbildung auf.

In der zweiten Hälfte des Bachelor-Studiums kann zwischen einer analytisch/verfahrenstechnischen oder einer medizinisch ausgerichteten Spezialisierung gewählt werden. Das Studium ist begleitet von einer Reihe spezieller Praktika in der technischen Mikrobiologie, der Analytik, der angewandten Biochemie, der Zellkulturtechnik und der Bioverfahrenstechnik. Die in diesen Berufsfeldern ausgeübten Tätigkeiten können vielfältiger Art sein und nach den spezifischen Anforderungen der Branche und des Aufgabenspektrums variieren.

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