direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Werkstoffwissenschaften

Profil

Lupe

In den Werkstoffwissenschaften werden Zusammenhänge zwischen atomarem Aufbau, Struktur, Gefüge und Eigenschaften technisch relevanter Werkstoffe untersucht und beschrieben. Neue Werkstoffe, verbesserte Eigenschaften und neue Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren, welche z.B. aus optimierten Mikrostrukturen resultieren, stehen fast immer am Anfang technischer Innovationen. So wird auch an einem der Fachgebiete der Werkstoffwissenschaften an einer innovativen Polymertechnik gearbeitet.

Auf natur- und ingenieurwissenschaftlicher Grundlage werden Kennwerte für technische Anwendungen bestimmt und untersucht. Hinzu kommt die Untersuchung und Bewertung des Verhaltens von Werkstoffen in ihrer technischen Umwelt, im Betrieb bis hin zum Recycling. Aber auch in der Medizintechnik spielen die Werkstoffwissenschaften eine wichtige Rolle. Die Werkstoffwissenschaften üben somit in den Ingenieurwissenschaften eine integrierende Querschnittsfunktion aus. 

Deshalb müssen die Ausbildung der Studierenden und die Forschung vielfältig sein: vom Verständnis der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Werkstoffe über die Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren bis hin zur Kenntnis der erforderlichen Eigenschaften der Bauteile in Systemen, die zumeist in anderen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, angewendet und genutzt werden. Aus solch einem integrierenden Vorgehen ergeben sich ökonomische und ökologische Vorteile bei der Anwendung und Nutzung.

Zur Aufklärung von Strukturmerkmalen werden unter anderem Synchroton-Röntgenstrahlungen, Neutronen und Positronen verwendet. Auch mechanische Eigenschaften biologischer und bioinspirierter Werkstoffverbunde werden mittels werkstoffwissenschaftlicher Methoden und Techniken untersucht. Die Ziele solcher Untersuchungen und Innovationen können sehr divers sein. So lautet beispielsweise einer der Ziele die Reduzierung der Masse von Bauteilen und folglich die Erhöhung der Energieeffizienz von Konstruktionen.

Tätigkeitsfelder

Lupe

Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachrichtung Werkstoffwissenschaften arbeiten in Ent­wicklungs- und Produktionsabteilungen von Firmen, die Werkstoffe, Bauteile, Module und Sys­teme herstellen, verarbeiten oder anwenden. Weiterhin sind Ingenieurbüros und univer­sitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen typische Arbeitsstellen. Das Tätig­keitsfeld ist inter­disziplinär und erfordert Kontakte zu Einrichtungen mit Geräten zu grundle­genden Analyse- und Untersuchungsverfahren, Konstrukteuren und Anwendungs­-Ingenieu­ren, Simulations- und Com­puter­technikern, Betriebswirtschaftlern und vor allem zu Kunden.

Das Berufsbild einer Werkstoffingenieurin oder -ingenieurs ist durch ein außerordentlich breites Spektrum an Aufgaben gekennzeichnet, die alle auf ein technisches Ziel ausgerichtet sind. Werkstoffingenieurinnen und -ingenieure werden in einem breiten Spektrum an Tätigkeiten in fast allen Industriezweigen der grundlegenden und anwendungsorientierten Forschung eingesetzt. Die Aufgaben sind innovativ und komplex. Schnelle Änderungen der Themen, kurze Entwicklungszyklen und das Arbeiten in interdisziplinären, oft internationalen Gruppen, kennzeichnen die Tätigkeiten. Lösungen müssen rasch und zielgerichtet erarbeitet werden, wozu neben einer fundierten naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und fachlichen Ausbildung auch diverse überfachliche Qualifikationen gehören.

Studienangebot

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Studentische Studienfachberatung WeWi

Ying Han
030 / 314 79353
Hauptgebäude
Raum H 8156

Webseite

Flyer Werkstoffwissenschaften