TU Berlin

Fakultät IIIGesichter und Facetten

Ein rotes Dreieck, darunter drei orangen senkrechten Balken als Symbol für Fakultät 3. Das Symbol befindet sich innerhalb  des kreisförmigen Schriftzuges: Prozesswissenschaften.

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Gesichter und Facetten der Fakultät

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Wenn man Fakultätsangehörige fragt, was die Fakultät III ausmacht, dann hört man oft: exzellente Forschung, moderne Labore und Büros, engagierte Lehre, der Campus oder die Gemeinschaft in Studiengängen und Instituten. Es sind aber vor allem die Menschen, die unsere Fakultät ausmachen. Die Seite "Gesichter und Facetten der Fakultät" will ein buntes Kaleidoskop an spannenden Personen und Aspekten zeigen, die unsere Fakultät bunt erscheinen lassen. Die Darstellung startet zum WS 2018/19 mit einigen Gesichtern und wird fortlaufend ergänzt. Gern nehmen wir Vorschläge weiterer Personen und Aspekte entgegen.

Gönnerin: Andrea Lietze

Frau Lietze übergibt die Aräometer an Frau Neukamp vom Fachgebiet MVTA
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Die Fakultät III darf sich über eine unerwartete Schenkung freuen: die Berlinerin Andrea Lietze hat der Fakultät mehrere ausgewählte Messgeräte aus dem umfangreichen Gerätefundus ihres Großvaters Herbert Zamzow (1909-1993) überlassen. Der Ingenieur der Elektrotechnik hatte sich etliche hochwertige Gerätschaften zugelegt, mit denen er in seiner Freizeit tüftelte und seinen Alltag mit kleinen Erfindungen erleichterte, wie beispielsweise einem Lichtsignal für Post im Briefkasten.


Die überlassenen Geräte umfassen unter anderem eine Box mit drei Thermometern, einen selbst konstruierten Temperaturfühler und einen Holzkasten mit 14 verschiedenen Aräometern. Auch wenn die Apparaturen wohl aus den 50er und 60er Jahren stammen, sind diese voll funktionstüchtig und werden als klassische Hilfsmittel immer noch verwendet.
Die gut gepflegten Geräte wurden als Schenkung vom Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitung (Prof. Kruggel-Emden) angenommen, um eigene defekte Geräte zu ersetzen. Aräometer werden dort beispielsweise von den Studierenden eingesetzt, wenn diese im Praktikum des 3. bis 5. Semesters im Bachelorstudiengang Energie- und Prozesstechnik die Dichte unterschiedlicher Flüssigkeiten messen. Der Gesamtwert der Schenkung wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Herzlichen Dank!

Gelebte Familienfreundlichkeit: das Fachgebiet Medizinische Biotechnologie von Prof. Lauster

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Das Fachgebiet der Medizinischen Biotechnologie von Prof. Dr. Roland Lauster wurde mit dem Preis  „Familienfreundlicher Bereich“ geehrt. Den Preis haben Lauster und sein Team dem Einsatz für familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu verdanken. Darunter fällt die Einrichtung eines Kinderzimmers, in dem die Kinder der Mitarbeiter*innen beherbergt werden können.

Die Idee des Kinderzimmers ist in die Tat umgesetzt worden, als viele MitarbeiterInnen gleichzeitig Kinder bekamen und dennoch ihrer Karriere nachgehen wollten. Insbesondere die hohe Anzahl junger Mitarbeiter*innen im Team brachte den Wunsch zur Vereinbarung von Familie und Arbeit mit sich.  Der Preis „Fair für Familie“ verhalf bei der Einrichtung des Kinderzimmers. Bei längeren Experimenten oder Meetings übernehmen auch bereitwillig die KollegInnen untereinander die Betreuung der Kinder. Dies führt neben der angenehmen Atmosphäre am Arbeitsplatz auch zur Steigerung des Wohlbefindens und der Produktivität aller Teammitglieder.

Studium international: Auslandserfahrungen der Studentinnen Mariam und Negina

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"Wir beide haben uns im 2. Semester des Biotechnologie-Studiums kennengelernt und haben seitdem mehrere Reisen miteinander unternommen. Unter anderem sind wir im Rahmen des BIOMOD Projektes im 5. Semester auch im Zuge des Studiums nach San Francisco geflogen, um dort unser Forschungsprojekt vorzustellen, an dem wir das Jahr über mit einem 6-köpfigen Team gearbeitet haben. Unser Projekt wurde mit dem Jurypreis Silber und dem ersten Platz des Publikumspreises ausgezeichnet.

Das Studium hat uns beiden viele Möglichkeiten geboten, entweder in den Semesterferien freizeitlich zu verreisen oder Erfahrungen im Ausland in Form von Praktika zu erwerben. Eine von uns ist durch das IAESTE Programm im Sommer 2018 für drei Monate in Bangkok gewesen und die andere hat 2017 ein dreimonatiges Praktikum an der UBC in Vancouver und im Sommer 2018 ein dreimonatiges Praktikum in Beirut absolviert. Mit gutem Zeitmanagement und Engagement schafft man es, seine Auslandsaufenthalte gut in das Studium zu integrieren."

Hochschulpolitisches Engagement: Milan Esser in der BLuB Initiative

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"Es hat es viele Vorteile, Mitlgied in einer studentischen Fachschaft zu sein. Zu Beginn des Studiums kommen viele neue Dinge auf einen zu. Studiumsorganisation, Vorlesungen, Tutorien und viele neue Orte ggf. in einer neuen Stadt. Bei all diesen Hürden zu Studienbeginn helfen Fachschaften, wie die BLuB Ini für die Studiengänge Bio- Lebensmittel-, Brauerei- und Getränketechnologie. Hier habe ich schnell neue Kontakte geknüpft und Freunde gefunden.

Die Fachschaft organisiert zu Semesterbeginn eine Einführungswoche, bei der sie den neuen Studierenden den Einstieg erleichtert. Neben einem gemeinsamen Frühstück wird z.B. Hilfe bei der Erstellung von Studenplänen und der Anmeldung für Tutorien geleistet und bei individuellen Problemen geholfen. Es gibt ausserdem Touren durch Kreuzberg und den Wedding um die Stadt kennen zu lernen, sowie Campus- und Cafe-Rallys um sich Rund um die Uni zurecht zu finden.

Die BLuB versammelt sich i.d.R. jede zweite Woche. Man trifft Kommilitonen aus verscheiden Fachsemestern, aber auch Studierende aus anderen Studiengängen. Es werden Exkursionen, Veranstaltungen und zum Beispiel die Erstsemesterfahrt geplant, über den Studienalltag und alles mögliche andere geredet.

Neue und motivierte Studenten sind dort immer willkommen und so ist es einfach von Beginn des Studiums ein Netzwerk an der Uni zu bilden, das einem bei fast allen Schwierigkeiten während des Studiums weiterhelfen kann.

Nachdem ich mich im ersten Jahr meines Studiums gut in die Uni einleben konnte, hatte ich die folgenden Jahre viel Spass daran den neuen Studierenden beim Einstieg ins Studium und im Studiumsalltag zu helfen."

35 Jahre TU: Petra Neukamp

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Hallo!

Mein Name ist Petra Neukamp. Vor 35 Jahren kam ich mit meiner kleinen Familie nach (damals noch West-) Berlin und arbeite seitdem an der TU Berlin als Chem.-Techn. Assistentin. Im Fachgebiet MVTA betreue ich u.a. im Labor verschiedenste Analysen für unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter, aber auch für Bachelor-/ Masterarbeiten. Als Sicherheitsbeauftragte/DUB sorge ich für die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz in meinem Fachgebiet.

An der akademischen Selbstverwaltung beteilige ich mich aktiv für die sonstigen Mitarbeiter*innen und nehme u.a. einen Sitz im Fakultätsrat der FAK III wahr.

Privat genieße ich regelmäßig mit Freunden die Konzerte der Berliner Philharmoniker und pendele, wann immer es meine Freizeit ermöglicht, nach München, um dort wunderschöne Tage mit meinen zwei kleinen Enkelkindern im Kreise der Familie zu verbringen.



Ausgezeichnet: Preisträgerin Anja Ehrmann

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Anja Ehrmann wurde im Jahr 2016 mit dem Erwin-Stephan-Preis geehrt, welcher von der “Helene-und-Erwin-Stephan-Stiftung” seit 1991 an der TU Berlin an Studierende verliehen wird, die ihr Studium besonders schnell und überdurchschnittlich gut abschließen. Ihr Bachelorstudium in Biotechnologie hat Anja Ehrmann in 6 Semestern mit der Note 1,3 beendet.Während des Bachelors war sie im Rahmen von Erasmus an der KTH Royal Institute of Technology in Stockholm und absolvierte dort ihre Bachelorarbeit. Ihr Masterstudium führte sie anschließend an der TU Berlin fort.

Das Preisgeld des Erwin-Stephan-Preises nutzte sie für die „International Systems and Synthetic Biology Summer School“ 2017 in Cambridge, England. Diese half ihr bei der Themenwahl für ihre Doktorarbeit. Mittlerweile arbeitet Anja Ehrmann im Novo Nordisk Foundation Center for Biosustainability als Teil des „Copenhaen Bioscience PhD programme“ an der Technical University of Denmark (DTU).

Studienfachberatung persönlich: Rose Elsgaard

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Der Technische Umweltschutz (TUS) ist ein interessanter und flexibler Studiengang, bei dem jeder seine Interessen im eigenen Tempo verfolgen kann. Da viele sich nicht hundertprozentig an den Studienverlaufsplan halten und auch nicht in Regelstudienzeit studieren, sorgt dies für eine große Mischung unter den Jahrgängen. Dem Studiengang ist auch die studentische Initiative „UTEX“ zugehörig, welche beispielsweise jährlich ein großes Sommerfest für das Institut und eine umfangreiche Einführungswoche für die neuen Studierenden organisiert.

Ich selbst habe mein Abitur in Dänemark abgeschlossen und dann drei Jahre in Deutschland gearbeitet, bevor ich mit dem Studium begonnen habe. Nebenbei arbeite ich seit Oktober 2017 als studentische Studienfachberatung für den Studiengang TUS um mir mein Studium zu finanzieren. Die Arbeit ist sehr flexibel und angenehm, sodass sie sich gut mit dem Studienalltag vereinbaren lässt. Da ich mit vielen anderen StudienfachberaterInnen und Angestellten arbeite, erlebe ich die bunte Mischung jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds am Fakultäts-Service-Center und genieße die heimische Atmosphäre unseres Büros. Bei uns sind alle Studierenden gut aufgehoben!

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