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TU Berlin

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Neues Reinhart Koselleck-Projekt für Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Banhart

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Prof. Dr. John Banhart vom Institut für Werkstoffwissenschaften und –technologien ein Reinhart Koselleck-Projekt für besonders innovative Forschung bewilligt.


Das Thema des auf 5 Jahre angelegten Projektes ist die Röntgentomoskopie in der Material- und Prozesswissenschaft. Bei der Tomoskopie werden dreidimensionale Röntgentomogramme, wie man sie auch aus der Medizin kennt, in Sekundenbruchteilen aufgenommen und zu einem 3D Film verarbeitet, der das Innere von bewegten Objekten oder sich verändernden Materialien zeigt. Ein Ziel im Reinhart Koselleck-Projekt ist es, die Geschwindigkeit am Synchrotron des Paul-Scherrer-Instituts in der Schweiz nochmals zu verzehnfachen und die Methode auf das Studium schnell ablaufender Vorgänge in erstarrenden Metallen und expandierenden Metallschäumen anzuwenden sowie technische Prozesse wie das Laserstrahlschweißen und die additive Fertigung zu studieren. Die Herausforderung besteht darin, funktionale und transportable Aufbauten zu entwickeln und vor allem die gewaltigen Datenmengen (mehrere Terabyte pro Minute) zu verarbeiten. Für letzteres wird eine neue Dateninfrastruktur und Algorithmen zur maschinellen Bildverarbeitung entwickelt werden.


Es stehen nun die Mittel für 2 Wissenschaftler und die zu beschaffende Infrastruktur zur Verfügung, mit denen in den nächsten Jahren diese Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Dr. García Moreno vom Helmholtz-Zentrum Berlin angegangen werden.

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