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Start für das BMBF-geförderte Verbundprojekt „RessourcenPlan im Quartier (R2Q)“

Immer mehr Menschen entscheiden sich für das Leben in der Stadt – derzeit sind es 55% der Menschen weltweit. Die UN prognostiziert, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird und somit im Jahr 2050 ca. 68% der Menschen in Städten leben werden. Menschen, die in Städten leben, nutzen einen großen Anteil der verfügbaren Ressourcen. Da die Bewegung der Menschen in Städte nicht abnehmen wird, stellt sich die Frage, wie das Leben in der Stadt zukünftig möglichst ressourceneffizient und nachhaltig gestaltet werden kann. Das UN Nachhaltigkeitsziel elf ist daher „nachhaltige Städte“.

Im Rahmen des Verbundprojektes werden Maßnahmen zur effizienteren Wasserwirtschaft sowie Material-, Flächen- und Energienutzung für zwei Stadtquartiere der Stadt Herne entwickelt. Der Aufgabenbereich des Fachgebiets SEE besteht darin, eine Bewertungsmethode für die Ressourceneffizienz der entwickelten Maßnahmen zu erstellen und anzuwenden, da eine solche Methode bisher noch nicht auf Stadtquartiersebene existiert. Zudem werden mit Hilfe der Projektpartner quartiersspezifische Daten erhoben. Die Bewertungsmethode soll es ermöglichen, die entwickelten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Ressourcennutzung zu optimieren und Synergien und Zielkonflikte sichtbar zu machen. Das eigentliche Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Ressourcen-Plans, der Kommunen im Transformationsprozess zu einem ressourceneffizienten Stadtquartier unterstützt. Der Plan soll auch über Herne hinaus anwendbar sein.


Ansprechpartnerin: MSc. Rosalie Arendt
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