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Gesund altern durch die richtige Ernährung – Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Verbundprojekt NutriAct für drei weitere Jahre

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NutriAct steht für "Nutritional Intervention: Food Patterns, Behavior, and Products"und ist eines von vier deutschen Kompetenzclustern Ernährungsforschung, diedurch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Über50 Partner aus Forschung und Wirtschaft haben sich dabei das gemeinsame Zielgesetzt, die Gesundheitssituation der 50- bis 70-jährigen zu verbessern, um möglichstVielen ein hohes Alter in Gesundheit zu ermöglichen.Welche Ernährungsstrategien wirken sich positiv auf den Gesundheitsstatus dieserZielgruppe aus? Wie lässt sich ein gesundes Ernährungsverhalten leicht unddauerhaft in den Alltag integrieren? Wie kann man Lebensmittel entwickeln, dieeine gesunde Ernährungsweise unterstützen und dennoch einen hohen Genusswertbieten? Diesen und weiteren Fragestellungen widmet sich NutriAct in seineminterdisziplinären Verbund aus Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Psychologen,Soziologen, Chemikern und Ingenieuren. Nach drei erfolgreichen JahrenNutriAct wird nun eine weitere Forschungsperiode mit einem Gesamtvolumen von6,4 Millionen € gefördert.Die TUB ist mit fünf Partnern des Instituts für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie(Fachgebiete Drusch, Flöter, Haase, Kroh, Rauh) am Verbundbeteiligt und beschäftigt sich in erster Linie mit der Entwicklung innovativer Lebensmittelals Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise. Die Erschließung neuerProduktionsstrategien sowie die Aufklärung des Zusammenspiels von Lebensmittelzusammensetzungund Verarbeitungsprozess auf Produkttextur und -aroma,mikrobielle und chemische Stabilität sowie Verfügbarkeit wertgebender Inhaltstoffesoll langfristig die Entwicklung und Produktion gesünderer, schmackhafter Lebensmittelfördern.Weiterführende Informationen unter www.nutriact.deAnsprechpartnerin: Prof. Dr.-Ing. Cornelia Rauh (cornelia.rauh@tu-berlin.de)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Anschlussvorhaben im Bereich energieeffizienter Kälteversorgung

Schneeflocke und Thermostat
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Am 5./6. Juni 2018 fand an der TU Berlin das Abschlusstreffen des 2013 gestartetenDemonstrations- und Forschungsvorhabens FAkS (Feldtest Absorptionskälteanlagenfür KWKK Systeme) statt, einem der derzeit größten Feldtestprojekte der TU Berlinmit 16 Standorten und 25 Absorptionskälteanlagen. Den über 50 Teilnehmenden(darunter zahlreiche Vertreter von Energieversorgern, Stadtwerken und kommunalenAnwendern) präsentierten die TU Berlin und ihre Partner die Projektergebnisse überden Einsatz moderner Kälteanlagen, die als Antriebsenergie im wesentlichen Wärmestatt Strom einsetzen.Die Projektergebnisse von FAkS übertrafen zum Teil die Erwartungen, warfen aberauch weitergehende Fragen auf. Dies hat dazu beigetragen, dass das Bundesministeriumfür Wirtschaft und Energie (BMWi), das FAkS mit fast 5 Mio.€ gefördert hatte,auch dem Antrag für das Nachfolgeprojekt ReKs stattgegeben hat. Das BMWi wirdReKs (Regelungstechnik für energieaufwandsoptimierte Kälteerzeugungssysteme) fürdie Laufzeit von August 2018 bis Januar 2022 mit ca. 0,9 Mio.€ fördern. Die weiterenMittel des Gesamtbudgets von 1,1 Mio.€ werden von einem Konsortium aus Herstellernund Anwendern zur Verfügung gestellt.Konzentrierte sich die Arbeitsgruppe am Fachgebiet von Prof. Dr. Ziegler (FachgebietMaschinen und Energieanlagentechnik) unter der Projektleitung von Stefan Petersenin FAkS noch auf die einzelnen Absorptionskälteanlagen, so steht nun das großeGanze im Fokus. In ReKS geht es primär darum, die Kälteerzeugungszentrale alsübergeordnete Instanz über mehreren Erzeugern unterschiedlichster Technologien alsEinheit zu begreifen und in Summe die Kälteerzeugung end- und primärenergetischzu verbessern.Übergeordnetes Ziel des neuen Vorhabens ist es also, die Attraktivität der früher amFachgebiet entwickelten Absorptionskälteanlagen dadurch weiter zu erhöhen, dassdie Primärenergieeffizienz durch energieaufwandsoptimierte Regelstrategien für Einzel-und Verbundabsorptionskälteanlagen in komplexeren Kälteerzeugungssystemengesteigert wird. In klarer Abgrenzung zum Vorgängerprojekt wird also nicht mehr dereinzelne Erzeuger, sondern das Kälteerzeugungssystem optimiert. Hinsichtlich derAufwendungen (Strom, Wärme, Frischwasser, etc.) werden Einsparungen von bis zu75% gegenüber dem Stand der Technik erwartet. Dafür werden zehn Installationenaus dem Vorgängerprojekt, die über unterschiedliche, aber prototypische Kälteerzeugungssystemeverfügen, in den kommenden Jahren weiter begleitet.Ansprechpartner: Prof. Dr. Felix Ziegler (felix.ziegler@tu-berlin.de)

Medizin trifft Technologie: Neuer Bio- und Medizintechnologie Campus in Berlin-Wedding

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Die TU Berlin und die Charité bauen ihre Kooperation zu einer strategischen Partnerschaftaus und entwickeln einen gemeinsamen Bio- und Medizintechnologie-Campusan der Seestraße in Berlin-Wedding. Dort sollen Forschungsthemen aus Biotechnologieund Medizin miteinander verzahnt und drängende Fragestellungen in Onkologie, Immunologie sowie Regenerativer Medizin erforscht werden.

Kernstück des Campus soll das neue Wissenschaftshaus "Der Simulierte Mensch"(Si-M) sein. Dieses wurde im April 2018 vom Wissenschaftsrat zur Förderung inHöhe von 34 Millionen Euro empfohlen, anteilig finanziert durch den Bund und dasLand Berlin im Rahmen des Programms für Forschungsbauten an Hochschulen. Indem Gebäude werden künftig Mediziner*innen mit Naturwissenschaftler*innen undIngenieur*innen verschiedener Fachbereiche Seite an Seite daran arbeiten, humaneModellsysteme mithilfe neuer Technologien wie Kultivierung von Geweben auf Chip-Systemen oder Methoden des 3D-Biodruckens zu simulieren.

"Die Simulation humaner Gewebe eröffnet besonders im Bereich neuer Krebstherapienund Infektionen völlig neue Forschungsansätze, die eine hohe klinische Relevanzaufweisen. So treffen sich die beiden Disziplinen Medizin und Biotechnologie beispielsweiseim Bereich der Immuntherapien von Krebserkrankungen", erklärt Prof.Dr. Roland Lauster, Initiator von Si-M und Leiter des Fachgebiets Medizinische Biotechnologiean der TU Berlin. Prof. Dr. Andreas Thiel, Leiter der Arbeitsgruppe "RegenerativeImmunologie und Altern" an der Charité und ebenfalls Initiator, ergänzt:"Die entsprechenden Forschungsfelder entwickeln sich zurzeit in einem rasantenTempo. In den Laboren des Si-M könnten auch erstmals neue analytische Methodenzur Anwendung kommen, mit denen die Diagnose von Krankheiten und die Prognosedes Ansprechens auf moderne Therapien sehr viel spezifischer durchgeführt werdenkönnen, als es bisher der Fall ist."

Diese Forschungsthematik wird nicht nur einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zurEtablierung neuer Diagnose- und Therapie-Strategien leisten, sondern auch Tierexperimenteersetzen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Roland Lauster ()

Quelle: TU intern, Susanne Cholodnicki, Nr. 6/Juni 2018, S. 1

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