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Nachwuchspreise der Fakultät III 2020/21

Zur Anerkennung und Motivierung ihrer Nachwuchswissenschaftler*innen lobt die Fakultät III jährlich Preise für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen aus.

Die Fakultät beglückwünscht alle Preisträger*innen der Ausschreibungen 2020/2021 und dankt ihnen für ihren herausragenden Einsatz in Forschung und Lehre.

Lehrpreise der Fakultät: Ehrungen für Anja Wagemans, Christoph Hundschell, Christian Forbrig und Philipp Waldherr

Lupe [1]

Zum zweiten Mal vergibt die Fakultät III den Nachwuchspreis in der Kategorie „Lehre“ 2020/21 an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.

Die Juniorprofessorin Frau Dr. Anja Maria Wagemans und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Herrn Christoph Hundschell erhalten für das Modul „Angewandte Lebensmittelmaterialwissenschaften“ (MSc LMT) den ersten Platz. Das Preisgeld liegt bei 750 € und wird an die beiden Preisträgern zu gleichen Teilen vergeben.

Im Rahmen der Integrierten Veranstaltung Angewandte Lebensmittelmaterialwissenschaften musste die Lehre im Sommersemester 2020 kurzfristig auf ein digitales Format umgestellt werden. Frau Wagemans und Herr Hundschell setzten mit großem Engagement eine interaktive Veranstaltung auf, die abwechslungsreiche Lehrinhalte, vielfältige Rückkopplungsprozesse und diverse Aktivierungs­elemente (Gruppenarbeit etc. ) zu einer herausragenden Lehrveranstaltung kombinierte. Die Lehrleistung von Frau Wagemans und Herrn Hundschell zeichnet sich dabei durch ihre hervorstechende Innovationskraft aus, die ausschließlich positive Rückmeldungen erhielt. Die Jury des Lehrpreises hat sich daher einmütig entschieden, Frau Wagemans und Herrn Hundschell für ihre herausragende Leistung den Lehrpreis der Fakultät III 2020/21 zu verleihen.

Den zweiten Platz des Lehrpreises verlieh die Jury an Herrn Christian Forbrig mit seiner Veranstaltung Bioanalytik 1 im Bachelorstudiengang Biotechnologie. Ihm war der Umstieg auf Digitallehre bestens geglückt und seine Lehrqualität wurde kontinuierlich positiv evaluiert.

Der dritte Platz des Lehrpreises ging an Herrn Philipp Waldherr für das Modul Physikalische Chemie. Er hat das studiengangsübergreifenden Grundlagenfach erfolgreich weiterentwickelt und überzeugend durchgeführt.

Insgesamt hat die Jury für den Lehrpreis neun preiswürdige Einreichungen bekommen. Den herausragenden Einsatz aller Nominierten in der Lehre möchte die Jury dankend hervorheben.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Forschungspreis (Doktorand*innen) für Christopher McHardy

Lupe [2]

Die Fakultät vergibt den Nachwuchspreis in der Kategorie „Forschung/Promotion (Doktorand*innen)“ 2020/21 an Herrn Dr.-Ing. Christopher McHardy. Der Preis ist mit 750 € dotiert.

Herr Mc Hardy hat seine Doktorarbeit zum Thema „A Lattice Boltzmann Method for the Simulation of Light. Transfer in Turbid Media and its Application in Computational Studies on Microalgae Growth Kinetics“ am Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und –prozesstechnik angefertigt und seine Promotion mit der Bestnote summa cum laude abgeschlossen.

Die von Herrn McHardy vorgelegte Dissertation beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Lattice Boltzmann Methode zur simultanen Vorhersage der Lichtverteilung und von Strömungseffekten in trüben fließfähigen Medien. In einem multiphysikalischen, interdisziplinären Ansatz erarbeitet er Modelle der Lichtverteilung und des Stoff-, Impuls- und Energietransportes in Mehrphasen­strömungen (inkl. Mikroalgen) und implementiert diese in die Lattice Boltzmann Methode. Die raum-zeitliche Korrelation der mikrobiologischen Effekte, Strömungseffekte und der Effekte der Lichtverteilung erlaubt Empfehlungen für die Kultivierung von Mikroalgen für eine optimierte Wertstoffproduktion. Die von Herrn McHardy erarbeiteten Ergebnisse sind einerseits von großer technischer und gesellschaftlicher Bedeutung und dokumentieren andererseits seine außergewöhnliche Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit.

Herr Dr. McHardy sticht besonders durch die große Originalität seines Forschungsansatzes und die Anwendung neuer Methoden hervor. Er präsentiert seine Ergebnisse auf Konferenzen, auch international, und verfügt über eine weitüberdurch­schnittliche Zahl von Veröffentlichungen in begutachteten Zeitschriften. Diese herausragende Publikationsleistung spiegelt die Produktivität von Dr. McHardy und die wissenschaftliche Qualität seiner Arbeit wider. Großes wissenschaftliches Talent und der Mut, Forschungsneuland zu betreten, zeigen, dass Herr McHardy großes Potential für eine erfolgreiche wissenschaftliche Laufbahn besitzt.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Forschungspreis (Postdocs) für Team ChemEFlex

Lupe [3]

Die Fakultät III vergibt den Nachwuchspreis in der Kategorie „Forschung (Postdoc)“ 2020/21 an das Team des Forschungsprojektes ChemEFlex, an dem die Nachwuchswissen­schaft­ler*innen Franziska Klaucke, Christian Hoffmann, Joris Weigert, Robert Müller, Dr.-Ing. Mathias Hofmann und Dr.-Ing. Erik Esche beteiligt waren. Das Preisgeld liegt bei 750 € und wird den Teammitglieder zu gleichen Teilen vergeben.

Im Rahmen des Verbundforschungsprojektes Umsetzbarkeit von Lastflexibilisierung elektro­chemischer Verfahren in der Industrie (ChemEFlex) wird seit Januar 2018 die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer schwankenden Fahrweise bei elektrochemischen Verfahren untersucht. Ziel ist es, die realisierbaren Flexibilitätspotenziale der elektrochemischen Verfahren zu ermitteln und deren Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien zu bestimmen. Die von den Nachwuchswissen­schaftler*innen (Doktorand*innen und Postdocs) erarbeiteten Forschungsergebnisse sind in besonderem Maße in ihrer Vielfalt bemerkenswert und zeichnen sich gleichzeitig durch eine herausragende Qualität aus.

Im Rahmen des durch die Gruppe bearbeiteten Projektes konnten Nachwuchswissenschaftler*innen der Fachgebiete Dynamik und Betrieb technischer Anlagen und Energietechnik und Umweltschutz (Projektleitung) wesentliche neue Erkenntnisse zur Flexibilisierung der Chlor-Alkali-Elektrolyse (CAE) gewinnen. Die Zusammen­arbeit der Fachgebiete mit dem Institut für Chemie und großen Industriepartnern ist in ihrem interdisziplinären und anwendungsbezogenen Ansatz ebenfalls bemerkenswert.

Das Projektteam präsentiert seine Ergebnisse mit der (angesichts der Kürze der bis dato verflossenen Projektlaufzeit) beeindruckenden Zahl von sieben Fachartikeln (drei weitere waren in Vorbereitung) sowie drei Fachvorträgen. Diese herausragende Publikationsleistung belegt die wissenschaftliche Qualität des Projekts, dessen Ergebnisse über den Verband der Chemischen Industrie der gesamten elektrochemischen Industrie zugutekommen. Durch die international sichtbaren Veröffentlichungen der positiven Ergebnisse ist zu erwarten, dass Anreize geschaffen wurden und werden, Hemmnisse bei der Flexibilisierung chemischer Anlagen abzubauen und auf diese Weise einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

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